28 Februar 2015

Jack the Aviator

Heute gibt es wieder eine neue Häkelanleitung von mir - Jack the Aviator, es ist eine lange Geschichte rund um Jack, Jack ist mein erstes UFO - ein unfertiges Objekt; angefangen hab ich mit ihm bereits im Juli 2014, eigentlich wollte ich ein paar Knäuel Wolle aufbrauchen und dachte mir, ich häkle mal wieder eine Katze, warum nicht. Ich wollte eine ausdrucksstarke Nase und hab es damit wohl etwas übertrieben, als der Kopf fertig war, konnte man viel erkennen, aber sicherlich keine Katze.. mein Freund kam gleich und meine, eindeutig Hund! Ich wollte doch aber gar keinen Hund, ich wollte eine Katze, jetzt war es schon zu spät, ich konnte den Kopf nicht mehr auftrennen, vor allem nicht, weil ich im Nachhinein ja noch die Schnauze herausgearbeitet hatte. Richtig dumm gelaufen, möchte man da sagen. Also was passierte mit dem Kopf? Richtig, ab in den Schrank, ich wollte ihn nicht mehr sehen, ich wusste eh nicht was damit anfangen, Sinn für einen Hund hatte ich nicht... so begann also mein erste UFO einzustauben. Immer wenn ich meinen Wollschrank (das klingt jetzt größer, als er eigentlich ist.. ) öffnete, schaute mich dieses grinsende etwas an und ich wollte am liebsten die Tür gleich wieder zuschlagen - keine UFO´s in meinem Haus!!!
Bis ich vor ein paar Wochen auf eine Idee kam, sie überfiel mich ganz plötzlich, ich rechnete absolut nicht mit ihr. Jack sollte ein Hund werden, so sah er nun mal aus, aber nicht so was langweiliges, nee, ich wollte einen Piloten aus ihm machen...
Die schlussendliche Umsetzung dauerte dann nicht mal eine Woche, doch Jacks Kopf musste erst 6 Monate auf seine Bestimmung warten, irgendwie auch zu recht, denn jetzt ist was tolles aus ihm geworden und das beste: kein UFO mehr in meinem Schrank!
Viel Spaß mit Jack!

26 Februar 2015

Totoro-Laugen-Brötchen

Bread Baking Day #71 - Laugengebäck-Varianten / pretzel-variations (last day of submission March 1, 2015)
Es ist schon so lange her, dass ich das letzte mal beim Bread Baking Day mitgemacht habe, meistens geht das Thema mehr oder weniger an mir vorbei und ich merke dann immer erst 2-3 Tage vor Ende der Einreichfrist, dass ich das Thema doch eigentlich auch gut gefunden hätte. Doch da ist es meistens schon zu spät, so schnell kann ich mir in der Regel nichts tolles überlegen. Und backen kann ich nunmal auch nur am Wochenende, unter der Woche hab ich dafür keine Zeit. Doch dieses mal hab ich es endlich wieder früh genug mitbekommen. Der BBD wird dieses mal von Brotzeitliebe ausgerichtet und es geht um Laugengebäck. Das liebe ich ja sowieso, also musste eine schöne Idee her.
Einige Ideen dazu hab ich auf meinem Blog ja schon vor einiger Zeit verbloggt (Rietberger Laugenherzen, Laugengebäck und Ulmer Spatzen nach einem Hamelmanrezept sowie Weißweinlaugengebäck und Tomaten-Laugen-Knoten) Die wären sonst sicherlich auch schön für dieses Event gewesen, aber etwas neues musste her und so hab ich mich dieses mal für Totoro-Laugen-Brötchen entschieden. Ob es jetzt wirklich wie Totoro aussieht oder nicht, darüber kann man sich sicherlich streiten, aber ich finde mein Ergebnis trotzdem sehr schön und teile es daher sehr gerne mit euch. Ich hoffe es kommen ein paar schöne Ideen beim BBD über Laugengebäck zusammen, ich freu mich drauf! =)


23 Februar 2015

Gin Tonic Cake

So, jetzt hatte ich also eine Flasche Gin daheim stehen, klasse, ich hab grad mal 3 EL davon gebraucht und jetzt? Sollte ich sie die nächsten Jahre da stehen lassen und immer mal wieder graved Lachs damit machen? Das kann ja auch nicht der Sinn der Sache sein. Also hab ich mal wieder bissl rumgestöbert und auch bei Cinnamon and Coriander ein tolles Rezept für einen Gin Tonic Cake gefunden. So konnte ich der Flasche nochmal 7 EL abnehmen. Und hatte am Ende einen superleckeren zitronigen Kuchen, ich würde fast behaupten neben dem bereits für gut befundenen Zitronenkuchen, eindeutig der beste Zitronenkuchen, den ich seit langem gegessen habe.
Und der Guss, ja der muss auf jeden Fall sein, der wird nach dem abkühlen schön knackig und gibt dem Kuchen einfach noch das gewisse etwas, wer mag kann natürlich auch mehr nehmen, im Originalrezept werden sogar 250 g Puderzucker und 5 EL Gin verwendet, ganz so übertreiben wollte ich es aber nicht ;)

20 Februar 2015

Rauchsalz-Brioche

Zu meinem neuen Graved Lachs Rezept wollte ich natürlich auch noch das passende Brot oder Brötchen haben, ich hab bissl rumgestöbert und bin auf die Rauchsalzbrioche bei my cooking love affair gestoßen, das klang spannend. Einen Burger wollte ich zwar nicht aus meinem Lachs machen, aber das ist ja nicht schlimm, ich hab ihn auch nicht mit Roter Beete zusammen eingelegt. ;)
Die Brioche waren allerdings ein wirklich sehr schöner Begleiter. Ich hatte leider keine Rauchsalzflocken bekommen, nur "normales" Rauchsalz, so hab ich mich dann für eine Mischung aus Rauchsalz und Meersalz entschieden, vor allem auch, da mir der Geruch des Rauchsalzes schon echt sehr heftig vorkam. Ich denke, meine Küche wird noch 3 Tage danach riechen ;)) Ich fand die Mischung dann aber genau richtig, das Aroma kam gut heraus, war aber nicht zu viel.
Ich habe das Rezept etwas angepasst, das nächste mal werde ich ein Mehlkochstück im vorraus machen, das bringt dem ganzen einfach noch mehr Fluffigkeit und mehr "Haltbarkeit".


Die Brioche gehen diese Woche auch zum YeastSpotting.

18 Februar 2015

Graved Lachs mit Gin

Graved Lachs hab ich ja jetzt schon öfters mal gemacht, wenn dann gibt es ihn eigentlich immer in der asiatischen Variante, doch ich wollte auch mal was anderes ausprobieren. Schon vor einiger ganzen Weile bin ich auf gebeizten Lachs mit Gin aufmerksam geworden, bei nutriculinary bin ich dann auch auf ein passendes Rezept gestoßen. Gin hatte ich natürlich nicht im Hause, viel Alkohol gibts bei mir eh nicht zu holen. Aber ich wollte mir erstmal nur wegen diesem einem Rezept welchen zulegen, das hab ich dann auch recht schnell gemacht und dann auch gleich den Lachs ausprobiert. Ich finde er ist sehr zitronig im Geschmack, von den Gin an und für sich merke ich eigentlich nicht viel, aber der Duft war schon echt beeindruckend.
Die Variante hat mir auf jeden Fall auch sehr gut geschmeckt, ich werde versuchen dieses Jahr noch die ein oder andere Version zu testen ;)