08 Februar 2012

Frohndorfer Fuchs und Hase

Heute kommt eines meiner "Titelrezepte" ;)

Auf dem Pöltzblog hab ich wieder ein tolles Rezept entdeckt, für Frohndorfer Fuchs und Hase. Die Form und das Rezept haben mich gleich angesprochen und mussten sofort ausprobiert werden! Auch wenn mich die water roux erst etwas abgeschreckt hat, weil ich sowas noch nie ausprobiert hatte, die Angst war aber unbegründet, das was super einfach herzustellen und bringt dem fertigen Gebäck am Ende wirklich mehr und längere Frische, am 2. Tag hat es zumindest noch genauso lecker geschmeckt wie am ersten, es nicht trocken geworden oder sonst was... länger hat das Gebäck dann nicht mehr überlebt ;)



Frohndorfer Fuchs und Hase

Water roux:

27 g Weizenmehl 550
135 g Milch

Vorteig:

40 g Weizenmehl 550
40 g Wasser
1 g Hefe

Teig:

220 g Weizenmehl 550
40 g Quark
15 g Butter (1)
55 g Butter (2)
60 g Zucker
3 g Salz
5 g Hefe
25 g Ei (=1/2 Ei)
1 Zitrone, Abrieb und Saft
55 g Zartbitterschokolade
25 g Kakao

Rosinen, Mandelsplitter und Hagelzucker zum Verzieren

1/2 Ei
1 TL Milch zum Bestreichen


Für das Water roux die Milch und das Mehl mit dem Schneebesen verrühren, es dürfen keine Klümpchen zurückbleiben, langsam unter rühren erhitzen. Sobald die Masse stockt und zähflüssig wird, den Topf vom Herd nehmen.

Abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Die Zutaten für den Vorteig verrühren, abgedeckt bei Zimmertemperatur ca. 12-16 Stunden gehen lassen.

Schokolade zusammen mit der Butter (1) im Wasserbad schmelzen.

Die übrigen Zutaten für den Teig sowie den Vorteig und die Water roux miteinander verkneten. Dann die Schokomasse zugeben und gut unterkneten.

Abgedeckt 1 Stunde im Kühlschrank gehen lassen.

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und in je 7 Stücke zu 40 g und 7 Stücke zu 50 g teilen, jeweils rundwirken und 10 Minuten abgedeckt entspannen lassen.

Für die Eistreiche das 1/2 Ei mit der Milch verrühren.


Für den Hase:

Für den Kopf die  40 g-Stücke mit der Handfläche wie eine Zuckertüte formen und mit einer Schere an der Spitze zu zwei Dritteln entlang der Längsachse einschneiden, sodass 2 Ohren entstehen.

Für den Körper die 50 g-Stücke zu einem Strang von ca. 25 cm Länge ausrollen, dabei an einer Seite ein dickeres Ende für den Schwanz lassen. Den Strang so übereinanderlegen, dass in der Mitte ein Kreis mit Loch entsteht, an dessen Seiten je ein langes Strangende als Tangente heraus zeigt (Pfote und Schwanz).

Kopf und Körper auf einem Blech zusammenlegen, mit der Eistreiche abstreichen und mit einer Rosine oder einer Mandel das Auge des Hasen andeuten, den Schwanz mit Hagenzucker bestreuen.


Für den Fuchs:

Für den Kopf das  40 g-Stück oval formen, Schnauze und Ohren etwas spitz zuformen. 

Für den Körper das 50 g-Stück zu einem Strang von 30 cm Länge ausrollen und wie beim Hasen aufeinanderlegen, dabei sollte das Ende für den Schwanz aber länger sein als beim Hasen.

Die beiden Teigstücken auf ein Blech legen und zusammensetzen.
Mit der Scherensptize den Schwand mehrmals schräg einschneiden, sodass kleine Zipfel entstehen, ebenfalls mit der Schere mit einem kurzen Schnitt die Ohren einschneiden.
Den Fuchs mit der Eistreiche abstreichen und als Auge wieder eine Rosine oder eine Mandel eindrücken, die Nase mit einem Mandelsplitter verzieren.



Das Blech abgedeckt für ca. 8-10 Stunden zum gehen in den Kühlschrank stellen.

Eine Stunde vor dem backen aus dem Kühlschrank nehmen und wieder etwas auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Ofen rechtzeitig auf 200 Grad vorheizen.

Ca. 30 Minuten backen.


Liebe Grüße
Stephi




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