19 Juli 2012

Abfrisch-Brot

Eigentlich mag ich Roggenbrote sehr gerne, ich mag den Roggen einfach gern, doch mit dem selbstbacken ist das immer so eine Sache, da ich ja keinen Roggensauerteig habe gestaltet sich das ganze eher etwas schwierig, denn so kann ich nur Brote mit einem geringen Roggenanteil backen, sonst muss ich immer fürchten, dass das Brot nix wird, es einfach nicht aufgeht oder es innen klitschig wird, keine sehr tolle Vorstellund, weder das eine, noch das andere. Also hab ich bisher immer darauf verzichtet viel Roggenmehl zu verwenden.
Beim Plötzblog hab ich jetzt aber ein schönes Rezept für ein Brot mit erhöhtem Roggenanteil entdeckt, das Abfrisch-Brot, das dadurch, dass der Vorteig nochmals aufgefrischt wird die Möglichkeit gibt etwas mehr Roggenmehl ins Brot zu geben. Das musste ich natürlich gleich mal ausprobieren.
Das Ergebnis kann sich auch echt sehen lassen, dass Brot hat einen recht kräftigen Geschmack und vor allem eine schöne krosse Kruste, so wie ich sie mag. Die Krume hätte für mich noch eine gröbere Porung haben dürfen.. aber man kann ja nicht alles haben ;)
Bei der Zubereitung hatte ich einige Bedenken, da der Vorteig recht "trocken" ist und sich dann bei der Weiterverarbeitung recht schlecht im Teig "aufgelöst" hat, aber das nächste mal werde ich einfach ein paar kleiner Stücken vom Vorteig zugeben.


Diese Woche gibts dieses Brot dann auch beim YeastSpotting.


Abfrisch-Brot

Frischel:

72 g Roggenmehl
36 g Wasser
5 g Hefe

Abfrisch:

246 g Roggenmehl
125 g Wasser

Teig:

680 g Weizenmehl 550
480 g Wasser
10 g Hefe
20 g Salz


Die Zutaten für den Frischel in eine Schüssel geben und verkneten, mit Frischhaltefolie abdecken und 2 Stunden gehen lassen.

Die Zutaten für den Abfrisch zum Frischel geben und alles miteinander verkneten, wieder abdecken und für 3 Stunden gehen lassen.

Mehl in eine Schüssel geben, Hefe hineinkrümeln und untermischen, Salz zugeben und ebenfalls unterrühren, Abfrisch (am besten in keinen Stücken zugeben, denn bei mir war der Teig recht bröselig, er sah aus wie ein riesiges Stück Hefe und hat sich nur schlecht unterkneten lassen).


Und zum Schluss noch das Wasser zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Dann den Teig halbieren und je zu einem Laib wirken, auf ein Blech legen und weitere 30 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 220 Grad vorheizen.

Laibe nach belieben einschneiden und gut geschwadet in den Ofen schieben, für ca. 45 Minuten backen.


Liebe Grüße
Stephi

Kommentare:

  1. Hallo Stephi, hast eine schöne Krume hinbekommen! Gefällt mir.

    Viele Grüße, Lutz.

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    1. Huhu,

      vielen Dank Lutz =)
      Gehört der Abfrisch so fest? Mich hat das bei der Zubereitung etwas irritiert ;)

      LG, Stephi

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