17 Juli 2012

Leinsaat-Ecke

Am Samstag ist es um mich geschehen, Stefanie von Hefe und mehr hat ein Rezept für ein tolles Brot, die Leinsaat-Ecke vorgestellt. Mein erster Gedanke dabei: Wie viel Leinsaat hab ich noch im Haus? Es stellte sich heraus, dass ich noch eine ganze Dose voll im Schrank hatte - wie praktisch, da würden die 150 g kaum auffallen, dass ich den Rest der Zutaten auch vorrätig hatte stand außer Frage. Also setzte ich 2 Stunden nachdem ich das Rezept entdeckt hatte den Vorteig und das Brühstück an. Manche Sachen kann man einfach nicht mehr auf die lange Bank schieben.
Bissl Sorgen hatte ich dann bei der Teigzubereitung, da ich nur "normales" Weizenvollkornmehl hatte, nicht wir im Originalrezept verlangt, frisch gemahlenes Weizenmehl, die Wassermenge war aber trotzdem so ok und es ließ sich alles bedenkenlos und einfach zubereiten, wirken und falten ;) Ich hätte meine Dreiecke wahrscheinlich noch etwas spitzer formen müssen, aber man erkennt die Form trotzdem. Außerdem finde ich, dass die Laibe echt groß geworden sind, das hätte ich so eigentlich gar nicht vermutet.
Witzig ist natürlich auch der Anschnitt - von klein bis sehr groß, man könnte fast meinen, man hätte das Brot längs aufgeschnitten ;) Geschmacklich ist es auf jeden Fall auch sehr gut, ein wirklich sehr schönes Brot.


Mein Beitrag für diese Woche zum YeastSpotting.




Leinsaat-Ecke

Poolish:

200 g Weizenmehl 550
200 g Wasser
1 g Hefe

Brühstück:

150 g Leinsamen
200 g kochendes Wasser

Teig:

350 g Weizenvollkornmehl
450 g Weizenmehl 550
450 g Wasser
10 g Hefe
20 g Salz


Für den Poolish alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren, abgedeckt über Nacht (ca. 12 Stunden) bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Für das Brühstück den Leinsamen in eine Schüssel geben, mit den kochenden Wasser übergießen, gut umrühren und abgedeckt ebenfalls über Nacht quellen lassen.

Für den Teig alle Zutaten, außer dem Brühstück in  eine Schüssel geben und verkneten, das Brühstück zugeben und nochmals gut verkneten.

Abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche geben und in 3 Teile teilen, jeweils rund wirken und abgedeckt 20 Minuten entspannen lassen.

Die runden Laibe an 3 Seiten etwas abflachen.


Die abgeflachten Teigstücke nach unten schlagen, so dass ein Dreieck entsteht, mit den Händen etwas nachformen und auf ein Blech legen.


Abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Ofen rechtzeitig auf 220 Grad vorheizen.

Die Laibe an jeder Seite einmal einschneiden und gut geschwadet in den Ofen schieben, für 35 Minuten backen.


Liebe Grüße
Stephi

1 Kommentar:

  1. Schoen sind die Ecken geworden :-D
    Das ich den frisch gemahlenen Weizen im Rezept stehen habe, liegt hauptsaechlich daran, dass ich die Vollkornmehle frisch mahle, und die Rezepte dann so aufschreibe, wie ich sie gebacken habe.
    Ueber die unterschiedliche Scheibengroesse habe ich mich auch schon amuesiert.

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