28 August 2012

Roggiata

Heute gibt es mal wieder ein sehr schönes Rezept aus dem Plötzblog und zwar die Roggiata... der Name ist witzig, oder? Man könnte sagen: Roggiata ist heute Ciabatta war gestern ;)
Im Grunde genommen hat man ein paar Minuten Arbeitszeit und eine lange Wartezeit, die einem ja aber fast egal sein kann, man muss nur richtig planen. Ich muss sagen, an "richtige" Ciabatta hab ich mich bisher noch nicht rangewagt, mich hat bisher immer etwas abgeschreckt, dass ich den Teig so vorsichtig behandeln muss, sonst gehen die ganzen tollen Luftbläschen kaputt, die man sich so mühsam erarbeitet hat. Aber vielleicht werde ich das in nächster Zeit mal nachholen, immerhin backe ich mein Brot ja nicht erst seit gestern und es müsste mir jetzt langsam etwas leichter fallen, das richtige Händchen zu haben. Und wenn nicht? Dann mach ich einfach wieder die Roggiata, die sind eh viel besser als Ciabatta ;)
Diese kleinen Brote sind echt super geworden, die Krume ist sehr schön feinpoorig und es schmeckt einfach nur total lecker. Der geringe Arbeitsaufwand und das super Ergebnis führen nur zu einem Schluss: noch ganz, ganz oft nachbacken ;)



Und weil es so schön ist, gibt es diese Woche gleich 2 Beiträge zum YeastSpotting.



Roggiata

150 g Hartweizenmehl
150 g Weizenmehl 550
150 g Roggenmehl
275 g Wasser
50 g Milch
20 g Öl
5 g Hefe
9 g Salz


Mehle in eine Schüssel geben und vermischen, Hefe hineinkrümeln und untermischen. Wasser und Milch zugeben und alles verkneten, nach und nach Öl und Salz zugeben und zu einem weichen und elastischen Teig verkneten.

Den Teig abgedeckt für 48 Stunden in den Kühlschrank stellen, nach 24 Stunden falten.

Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig in 3 längliche Teile teilen.

Die Teiglinge auf ein Blech legen und abgedeckt 1 1/2 Stunden gehen lassen.

Ofen rechtzeitig auf 220 Grad vorheizen.

Die Roggiata gut geschwadet in den Ofen schieben und für 25 Minuten backen.


Liebe Grüße
Stephi

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