23 Oktober 2012

Miche

Eines der besten Brote, das ich in der letzten Zeit gebacken habe ist das Miche, dass ich nach einem Rezept vom Plötzblog nachgebacken habe. Das Brot ist einfach der Hammer, da sieht man es mal wieder, dass ich es bereuen werde, nicht schon früher mit Sauerteig gebacken zu haben... aber wenn man halt so ein alter Schisshase ist wie ich und sich das nicht zutraut, obwohl ich hier man betonen möchte, dass ich meine Sauerteig total vernachlässige, wenn ich mal dran denke, dann bekommt er mal bissl Futter und wenn nicht, dann halt nicht und bisher lebt er immernoch. Ich finds echt klasse, es ist total easy ;)
Aber nun zurück zum Brot, welches total aromatisch und saftig und einfach nur total lecker ist. Meine Liste mit den Lieblingsbrotsorten hat jetzt auf jeden Fall noch einen tollen Kollegen bekommen ;)



Und weil das Brot so total lecker ist, kommt es diese Woche auch zum YeastSpotting.




Miche

Sauerteig:

150 g Weizenvollkornmehl
84 g Wasser
40 g Anstellgut

Teig:

450 g Weizenmehl 1050
150 g Roggenmehl
470 g Wasser
14 g Salz


Die Zutaten für den Sauerteig in eine Schüssel geben und verkneten, abgedeckt bei Zimmertemperatur über Nacht gehen lassen (ca. 12 Stunden).

Für den Teig die Mehle vermischen, mit dem Wasser vermischen und 1 Stunde ruhen lassen.

Salz und Sauerteig zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Abgedeckt 2 1/2 Stunden gehen lassen, dabei alle halbe Stunde einmal falten.

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und halbieren, jeweils zu einem Laib wirken und aufs Blech legen.

Abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.

Ofen rechtzeitig auf 220 Grad vorheizen.

Die Laibe nach Belieben einschneiden und gut geschwadet in den Ofen schieben und für ca. 40 Minuten backen.


Liebe Grüße
Stephi

Kommentare:

  1. Boah, das Brot sieht wirklich toll aus! Die Krume ist saftig und trotzdem so luftig, davon hätte ich jetzt gerne zwei Scheiben zu meiner selbstgemachten Leberwurst :-) Kann man irgendwo in den Tiefen deines Blogs nachlesen, wie man das "Anstellgut" herstellt? "Falten" heißt tatsächlich platt drücken und auf die Hälfte falten? Und "geschwadet" meint Wasserdampf im Ofen? Wie machst du das, mit einer Sprühflasche?

    Fragen über Fragen, ich weiß, doch ich bin Brotback-Laie...

    Lieben Gruß, Dirk

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das Anstellgut habe ich nicht selbst hergestellt, eine liebe Kollegin brachte mir vor einigen Monaten morgens auf einen mal einen "Hermann-Teig" vorbei, da ich aber nur selten Hefezöpfe oder ähnliches backe, hab ich die Chance genutzt und ihn mir zu einem Sauerteig umgezüchtet. Schau mal oben in den Link zum "Plötzblog" dort findest du unter "Tipps" etwas zur Sauerteigherstellung.

      Zum Falten lege ich den Teig auf die Arbeitsfläche, halte ihn an der unteren Seite etwas fest und ziehe ihn mit der anderen Hand nach oben, dann klappte ich ihn zusammen, das wiederhole ich auch an den anderen 3 Seiten, dann lege ich ihn wieder zurück in die Schüssel. Dazu kannst du dir auch ein Video im "Plötzblog" anschauen, auch unter Tipps zu finden =)

      Für den Wasserdampf benutze ich eine einfache Blumenspritze. Mit der Sprühe ich immer einige Male, also gut 10 mal in den Ofen, das wiederhole ich dann noch mal nach 5 Minuten und backe das Brot dann fertig, so kann es besser aufgehen und es bekommt keine "unschönen Risse".

      Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen =)

      LG, Stephi

      Löschen
    2. Das konntest du, vielen Dank! Sobald am Wochenende mal wieder mehr Luft ist, werde ich dieses Brot ausprobieren.. :-)

      Löschen
  2. Ach übrigens, ich würde deine Post gerne so abonnieren, dass ich sie per Email bekomme. Wie mache ich das bei deinem Blog?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Jetzt sollte es funktionieren, ich hab es auf der rechten Seite hinzugefügt =)

      LG, Stephi

      Löschen