27 November 2012

Komissbrot

Ja natürlich - heute ist Dienstag und da gibts natürlich wie jede Woche wieder einen neuen Brot-Beitrag fürs  YeastSpotting. ;)
Diese Woche hab ich mich für ein 100 %iges Roggenbrot entschieden. Ja, ich kann es selbst noch gar nicht so wirlich fassen, dass ich es wirklich gebacken habe. Noch vor einigen Monaten hätte ich nie damit gerechnet überhaupt mit Sauerteig und mehr als 10 % Roggenmehl im Teig zu backen und jetzt geh ich gleich in die Vollen und stürze mit auf 100 % Roggenmehl.
Gebacken hab ich nach einem Rezept vom Brotdoc, das Kommissbrot, dass mich gleich total angesprochen hat, als ich es gesehen hab. Ich hatte leider nur 2 kleine Kastenformen zur Verfügung, die waren aber auch ok, meine Brotscheiben waren so zwar etwas kleiner, aber das war nicht weiter schlimm. Der Tipp, die komplette Arbeitsfläche mit Wasser einzusprühen war super, das hat total gut geklappt, ich hab die Brote mit hohem Roggenanteil (wie das Sauerländer Mengbrot) zwar auch immer mit nassen Händen bearbeitet, aber das funktioniert noch viel besser, wenn auch die Arbeitsfläche nass ist, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin, oft hat man halt einfach ein Brett vorm Kopf =P
Der Geschmack war auf jeden Fall der hammer, ich war total aufgeregt, als ich das Brot auf die Brotmaschine gelegt habe und es einen Tag später angeschnitten hab.



Kommissbrot

Sauerteig:

360 g Roggenmehl
288 g Wasser
36 g Anstellgut

Teig:

440 g Roggenmehl
340 g Wasser
40 g Honig
18 g Salz
8 g Hefe

Für den Sauerteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander verkneten, abgedeckt bei Zimmertemperatur über Nacht gehen lassen (bei mir waren es ca. 20 Stunden).

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben, Salz untermischen, Hefe hineinkrümeln und ebenfalls untermischen, Honig, Wasser und Sauerteig zugeben und gut verkneten, mit einem nassen Teigschaber o.ä. glattziehen.

Den Teig abgedeckt 40 Minuten gehen lassen.

Nun die Arbeitsfläche mit einer Blumenspritze gut nass spitzen, den Teig darauf geben, die Hände ebenfalls nass machen und nun den Teig entweder halbieren und jeweils zu einem Laib wirken, oder den Teig zu einem großen Laib wirken.
Dabei am besten immer wieder die Hände etwas nass machen.

Ein große Kastenform (für 1,5 kg) oder 2 kleine (bei mir haushaltsübliche Größe) hernehmen, diese sollten etwas gefettet sein, ich hab sie mit noch bissl Mehl ausgestreut, und die Teige hineinlegen. Die Oberfläche mit etwas Roggenmehl bestäuben.

Abgedeckt 80 Minuten gehen lassen.

Den Ofen rechtzeitig auf 220 Grad vorheizen, die Brote in den Ofen schieben und für ca. 70-75 Minuten (die 2 kleinen Brote waren bei mir ca. 60/65 Minuten im Ofen) backen.

Das Brot gut auskühlen lassen und erst nach 24 Stunden anschneiden.


Liebe Grüße
Stephi



Kommentare:

  1. Wirklich super geworden! Ich teile ja Deine Leidenschaft fürs Brot backen und auch ich hätte mir vor noch 6 Monaten nicht träumen lassen, was ich mal alles backen - und was soll ich sagen - es klappt wirklich wunderbar!

    Ich werde es auf alle Fälle demnächst mal nachbacken :)

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  2. Habs heute erst gesehen, das hast Du toll hinbekommen! Erstaunlich, daß es an den Eindrücken so gerissen ist.

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