30 Juni 2012

Spargel-Lasagne mit Mango

Wahrscheinlich ist es mittlerweile schon aufgefallen, dass es bei uns oft Mango gibt, wir mögen diese leckere Frucht einfach gerne, nicht nur pur, sondern auch im Essen. Vor allem auch in Hauptgerichten finde ich sie eine spannende und leckere Komponente. Zusammen mit Nudeln hab ich sie schon sehr oft gegessen, so war es natürlich klar, dass die die Spargel-Lasagne mit Mango, die ich bei Culinaria Ungaria entdeckt habe, auf jeden Fall ausprobieren musste. Ein letztes mal bin ich also in den Laden geschländert und habe Spargel gekauft, jetzt ist Ruhe bis zur nächsten Saison, das steht fest und so haben wir es mit der leckeren Lasagne ausklingen lassen. Einfach war es aber nicht wirklich, meine Lasagneblätter haben ganz schön aneinandergeklebt, selbst nachdem ich sie in der Sauce gewendet habe, ließen sie sich schwer voneinander lösen. Es war also etwas umständlich das Essen erst mal auf den Teller zu bekommen, nach dem Schichten war es auch nicht grad das ansprechendste was ich jemand gesehen habe... es sah eher chaotisch aus.. was solls... es muss ja nicht immer wie im Bilderbuch ausschauen, der Geschmack zählt und der war echt toll.
Nur für das nächste mal gilt: normale Nudeln, keine Lasagneblätter und dann alles nur schnell miteinander vermischen und fertig.
Die Mangosauce war auf jeden Fall total lecker, die werde ich auch unbedingt wieder machen, egal ob mit oder ohne Spargel.


29 Juni 2012

Tomatensalat mit Garnelen

Ich stand ganz spontan auf einem mal vor der Aufgabe etwas nur für mich zu kochen. Das ist ja eher selten der Fall, wenn es dann auch noch eher spontan passiert ist es meistens eher schwieriger etwas passendes zu finden und am Ende gibts  meistens eine Scheibe Brot.. ja irgendwie langweilig... Da ich aber noch ein paar Garnelen eingefroren hatte, die ich gerne noch verwerten wollte und in Anlehnung eines Tomatensalatrezeptes aus der Essen & Trinken (Ausgabe 6/2012) hab ich beides einfach kombiniert und etwas abgewandelt und schon war ein kleines Essen nur für mich entstanden.
Ich hab die Pinienkerne durch Kürbiskerne ersetzt. Anstatt Parmesan hab ich eine Mozzarella verwendet, den ich auch noch übrig hatte.
Am witzigsten fand ich eigentlich die Tomaten, die für eine Stunde in den Ofen wandern, so sollen sie etwas gegart werden, aber saftig bleiben und vor allem schön süß werden. Also gegarte Tomaten mag ich sehr gerne, vor allem auch im Ofen, allerdings hatte ich sie bisher immer bei höherer Temperatur gegart, so waren sie eher wie getrocknete, noch sehr saftige Tomaten, die ich lecker fand. Doch bei dieser Zubereitung für den Salat, konnte ich jetzt keine großen Vorteile feststellen. Einfacher wäre es sicher gewesen, wenn ich die Tomaten halbiert hätte und dann einige Minuten auf der Schnittfläche in einer Pfanne angebraten hätte, ich denke, dann hätte ich ein ähnliches Ergebnis erzielen können.
Ich fand den Salat mit meinen Garnelen trotzdem recht lecker, vor allem gemütlich auf dem Balkon gegessen war es recht nett ;)

28 Juni 2012

Kräuter-Frischkäse-Butter

Meine ausprobierten Rezepte aus der Essen & Trinken (Ausgabe 6/2012) gehen heute schon in die Runde Nummer 4!
Wie ich ja schon erwähnt habe, liebe ich es Kräuterbutter selbst herzustellen, die schmeckt zum Grillen einfach am besten, da sich die Essen & Trinken dieses mal auch ausgiebig mit dem Thema Grillen (wie super praktisch für mich ^^) beschäftigt, gabs natürlich auch ein Rezept für eine Kräuterbutter und das tolle daran: Jetzt kommts... sie ist etwas fettreduziert, denn die Mischung besteht immerhin aus 50 % Butter und 50 % Frischkäse, eine Kräuter-Frischkäse-Butter also. Das fand ich echt klasse, mal eine ganz andere Idee. Und es kam sogar noch besser, in der Kräuterbutter ist auch noch Kresse drin. Als ich das gelesen hab, bin ich innerlich schon mal fast ausgeflippt. Also hab ich sie gleich ausprobiert. Und sie schmeckt ja sooo gut, sicherlich von der Konsistenz ist sie etwas krümeliger als normale Kräuterbutter, die man nur aus Butter herstellt, aber der Geschmack ist echt total lecker. Ich werde sie auf jeden Fall wieder machen!

27 Juni 2012

Cheesecake-Eis

An manchen Tagen geh ich einfach mal bissl stöbern, auf anderen Blogs und vor allem auf Blogs, die ich noch nicht kenne und vielleicht hier und da zufällig entdecke.
Genauso ging es mir auch mit Dies´und das und süsse Sachen... ein schöner Blog mit tollen Rezepten, vor allem auch was Eiscreme betrifft. Da ich ja auch keine kleine Eismaschine habe - eine einfache, die uns aber vollkommen reicht. Und ich zufällig das Rezept für Cheesecake-Eis entdeckt habe und beim lesen gesehen habe, dass ich die Zutaten so genau noch im Kühlschrank habe, vor allem, waren es mehr oder weniger nur Reste die ich hatte, die also eh noch irgendwie verwertet werden wollten, hab ich mir die Zutaten gleich notiert und bin in die Küche gesprungen. Die Schüssel der Eismaschine wartet immer in Gefrierschrank auf den nächsten Einsatz von dem her war ich also bestens vorbereitet. Nur die Masse schnell zusammengerührt, ab in die Maschine und nach 20 Minuten rühren hatten wir nen tolles cremiges Eis, insgesamt 8 Kugeln, für jeden also 4, die perfekte Menge und so köstlich.

26 Juni 2012

Fehér kenyér - ungarisches Weißbrot, der 2. Versuch

Nachdem ich vor einiger Zeit ja schonmal das Fehér kenyér gebacken hatte, allerdings die Mengenangaben da nicht so recht gestimmt hatten und ich dann mehr oder weniger improvisiert hatte - was aber auch nicht so 100 %ig hingehauen hatte, wollte ich auf jeden Fall noch mal einen Versuch mit optimiertem Rezept backen. Und das hab ich dann mehr oder weniger auch gleich mal in die Tat umgesetzt.
Ein Unterschied war deutlich zu schmecken, zu sehen nicht unbedingt, auch wenn mein von Polenta ummanteltes Brot besser aufgegangen ist, als da andere. Allerdings ist das Brot von der Krume her deutlich weicher und fluffiger, also diese entspricht auf jeden Fall mehr den Eigenschaften eines Weißbrotes, als das andere Brot, dass ich gebacken habe, was sicher auch schon zu einem großen Teil an der veränderten Joghurtmenge liegt. Aber letztendlich schmecken mir beide Varianten sehr gut. Mal davon abgesehen, dass mein erster Versucht, deutlichen "milchiger" schmeckt, durch den vielen Joghurt, als der zweite Versuch ;)


Die Originalvariante geht dann diese Woche auch zum YeastSpotting.

25 Juni 2012

Gefüllte Kalbs-Piccata mit lauwarmen Ofentomaten

Die besten Schnitzel bekommt man einfach aus Kalbfleisch. Daher hab ich aus meinen zuletzt erworbenen Kalbsschnitzels gefüllte Kalbs-Piccata mit lauwarmen Ofentomaten gemacht, ein tolles Rezept aus dem Kochbuch von Cornelia Poletto - Mein neuer Grundkurs für Einsteiger.
Ich finde Cornelias Rezepte so lecker und einfach. Auch wenn meine Kalbs-Piccata nicht ganz so geworden ist, wie sie eigentlich sein sollte. Ich wollte das Kalbfleisch ursprünglich nach dem füllen noch in etwas Mehl wenden, dass die Panade besser hält, toll wie ich bin, hab ich das natürlich wieder vergessen.. die Hälfte der Panade ist dann auch noch in der Pfanne kleben geblieben, obwohl ich recht viel Öl hineingegeben hatte... so schaut mein Piccata jetzt etwas zerrupft aus. Egal, es kommt ja auf den Geschmack an und der war wirklich überzeugend. Dazu noch die leckeren Ofentomaten, die hervorragend dazu gepasst haben und das lecker gefüllte Fleisch schön ergänzt haben. Dazu gabs noch etwas Baguette mit Kräuterbutter - was aber eigentlich gar nicht notwendig gewesen wäre, denn meine Kalbsschnitzel waren so riesig, dass ich eigentlich nach dem Teller schon satt war ;)

24 Juni 2012

Peach Cobbler Scones

Eigentlich hatte ich es mir fest vorgenommen: diese Woche wird nichts gebacken, ich blieb auch wirklich sehr lange standhaft, hab nicht mal darüber nachgedacht, dass ich auf irgend etwas Lust haben könnte.. aber ich hatte nicht mich Joy the Baker und den Peach Cobbler Scones gerechnet, die sich da am Samstag morgen einfach in mein Hirn eingebrannt haben...  ich konnte einfach an nix anderes mehr denken und musste sofort noch mal einkaufen fahren... ich hatte ja keine Pfirsiche und auch keine Buttermilch im Hause...
Da sieht man es mal wieder: Das Internet ist ja sooo böse!
Da fiel mich dann auch noch was ein, Zimt-Zucker wollte ich ja eh nicht verwenden, aber bei mir stand noch so ein kleines Döschen mit Holunderzucker, das ich mir mal vor ja... man könnte schon sagen, ein paar Jahren gekauft hatte und bisher noch nicht verwendet hatte... das würde dann gleich  mal zum Einsatz kommen!
Also hab ich mich heute früh mit diesem verführerischen Rezept und meinen neu erworbenen Zutaten in die Küche gestellt und geknetet, geschnibbelt, geformt und am Ende diese kleinen süßten Teile in den Ofen geschoben, jetzt konnte ich eigentlich fast nur noch hoffen, dass sie verbrennen, ansonsten hätte meine Hüften heute wohl mal wieder verloren...
Natürlich hab ich genau auf die Zeit geschaut, ich hatte ja schon so Appetit drauf... allein der Duft... jetzt musste ich nur noch ein paar Minuten warten, bis sie etwas abgekühlt sind und dann einfach hineinbeißen... und was soll ich sagen: Die sind ja so göttlich!
Ich rate allen, die ihre Kleidergröße behalten wollen, die Finger davon zu lassen, ich befürchte bis heute Abend ist alles aufgefuttert!

23 Juni 2012

Blumenkohl mit Zucchini-Pesto

Heute gibt es eines der leckersten Essen, die ich in der letzten Zeit gegessen bzw. gekocht habe. Und das Rezept stammt nicht vor irgendwo, nein, meine Essen & Trinken- Marathon geht natürlich weiter, da ich ja nun die Ausgebe 6/2012 in meinen Händen halte, werde ich diese noch ausgiebig testen. Dieses mal hab ich mich für einen total köstlichen Blumenkohl mit Zucchini-Pesto entschieden. Das Gericht war so toll! Der Blumenkohl kommt nicht einfach so daher, sondern gleich in 2 Variationen, einmal gebraten und einmal zu einem göttlichen Püree verarbeitet - ja ich weiß, ich habe hier auf dass passieren verzichtet, aus gutem Grund, ich mag die grobe Konsistenz einfach zu gerne, auch wenn es auf dem Bild etwas komisch ausschaut ;) Das Zucchinipesto besteht aus gegarten und pürierten Zucchini, vermischt mit einem Hauch Minze - ja bei mir war es nur ein Hauch, im Originalrezepte werden 5 Stängel verwendet.. das war mir echt zu viel, bei mir gabs noch Petersilie in ausreichender Form dazu.. außerdem gibt es als kleine Beigabe gebackenen Fladenbrote - bei mir Tortillas, die ich eh noch übrig hatte. Eigentlich kommt auf die Brote eine Mischung aus Orangenmarmelade mit Butter und Schwarzkümmel.. hm... also Orangenmarmelade hatte ich keine zu Hause, da wir auch nicht wirklich zu der Sorte "Marmeladenesser" gehören, fand ich es nicht sinnvoll, wegen 30 g gleich ein ganzes Glas zu kaufen, ich dachte mir, eine von meinen unzähligen offenen Marmeladen wird es auch tun - ich hab mich nach einem kurzen Blick für eine Holundermarmelade (aus den Blüten) entschieden, das passte super zu dem Essen, da wir auch nicht zum Lager der Schwarkümmelfans gehören, gabs einfach noch ein paar Leinsamen.
Das Essen war echt super lecker, das mach ich noch ganz, ganz oft =)

22 Juni 2012

Grüner Kartoffelsalat

Eigentlich mag ich Kartoffeln ja gerne, oft finde ich es aber etwas aufwändig in der Zubereitung, meistens stört mich ja echt das geschäle... aber naja... man sollte eigentlich viel mehr Kartoffeln essen, gerne auch als Salat, aber so schnöder normaler Kartoffelsalat ist auch langweilig. Immer nur das selbe... nee, das mag ich nicht. Abwechslung versprach ein Rezept aus der Essen & Trinken (Ausgabe 6/2012): ein Grüner Kartoffelsalat, mit grünen Spitzpaprikas, die ich mal wieder nicht bekommen konnte und grüner Chili, die es auch nichr mehr gab und Limette, außerdem noch Petersilie und Minze.
Ja warum also nicht, ich hab ihn ausprobiert, er schmecke durch die Minze auch echt witzig, leider hatte ich nur "normalen" grünen Paprika, nicht gerade meine erste Wahl, aber es war ok. ;) Also als Beilagensalat macht er sich wirklich gut, aber wenn man so wie ich, auch mal Kartoffelsalat so als Hauptspeise essen will, ich finde, da macht er sich nicht ganz so gut, da wirkt er fast etwas langweilig, es fehlt halt einfach was ;)

21 Juni 2012

Hähnchen-Saltimbocca

 Am Regal mit den vielen Zeitschriften vorbeizugehen fällt mir immer schwer, vor allem dann, wenn mich so viele schöne Kochzeitschriften anlächeln, deshalb werde ich auch immer wieder schwach. Bleibe davor stehen und nehme mir die ein oder andere Zeitschrift zur Hand und blättere etwas darin herum. So ist es mir erst kürzlich wieder mit der Essen & Trinken (Ausgabe 6/2012) passiert. Und noch schlimmer war dann, dass mich die Rezepte auch noch angesprochen habe... wie soll es also anders sein, war die Zeitschrift auch schon in meinem Einkaufswagen verschwunden.
Nun ja, jetzt hatte ich sie schon gekauft, jetzt musste ich auch unbedingt etwas daraus kochen, wäre ja blöd, wenn ich sie jetzt in die Ecke legen würde, also hab ich sie mir ein paar mal näher angeschaut... Und was hab ich da tolles entdeckt? Natürlich Grillrezepte! Im speziellen ein Rezept für Hähnchen-Saltimbocca. Och das klang sooo lecker, das musste ich einfach ausprobieren. Auch wenn ich kein Salbei bekommen habe, ich hatte etwas Basilikum noch zu Hause und habe so einfach in jedes Hähnchen-Saltimbocca ein Blättchen Basilikum gewickelt. Was auch sehr gut gepasst hat, auch wenn es so nicht mehr dem eigentlichen Saltimbocca entsprach - ich finde, da muss man auch ab und zu etwas offen sein ;)
Auf jeden Fall war es einfach köstlich, vor allem auch mit den gegrillten Zitronen, die als kleine Beilage dazu waren, der Saft zu den Hähnchen-Saltimbocca war einfach der Hammer, da braucht man mal wieder keine Extra-Grillsauce, also genau das, was ich will =) Es war sooo gut!

20 Juni 2012

Burger mit Salsa-Krautsalat

Ich hab ja total leckere Dinkel-Roggen-Spiralen gebacken. Die Brötchen hab ich natürlich nicht einfach so und ohne Hintergedanken gebacken. Sicherlich wollte ich ein paar schnelle Frühstücksbrötchen haben, aber eigentlich wollte ich mal wieder grillen und nicht irgend etwas, sondern Burger. Also sind die Brötchen ja perfekt dazu.
Ich hab mich mal wieder für ein Burgerrezept aus meiner Grillbibel von Weber entschieden. Eigentlich sind die Burger aus Putenhackfleich, allerdings ist das nicht immer leicht welches zu bekommen, und ich besitze keinen Fleischwolf, von dem her hab ich einfach normales gemischtes Hackfleisch verwendet. Ich finde das tuts auch, zumindest passt der Mais auch schön dazu =)
Das eigentliche Highlight ist auch der Salsa-Krautsalat, der aus Wirsing und einer Tomatensalsa besteht, der ist wirklich köstlich. Vor allem der Schmand wirkt Wunder in diesem leckeren Salat.

19 Juni 2012

Dinkel-Roggen-Spiralen

Ich mag Kochblogs total gerne, da findet man so tolle Rezepte, ich könnte den ganzen Tag stöbern. Ganz toll finde ich auch Blogs die sich ausschließlich oder zumindest fast ausschließlich mit dem Thema Brot backen beschäftigen - so wie auch Hefe und mehr. Dort gab es letztens ein schönes Rezept für Dinkel-Roggen-Spiralen. Mit Dinkelmehl backe ich zwar nicht so oft, aber das macht nichts, ich hätte es rein theoretisch ja auch durch Weizenmehl ersetzen können, dieses mal hab ich mich aber dafür entschieden, mir ein Päckchen Dinkelmehl zu kaufen.
Am spannendsten fand ich allerdings, dass ein großer Anteil Roggen dabei war, und das ganz ohne Sauerteig, da Roggen ja doch gerne, vor allem bei mehr als 10-20 % Anteil versäuert werden will, war ich erst etwas skeptisch, wollte es aber doch ausprobieren - natürlich gleich mal in der 1 1/2 - fachen Menge ^^
Sicherlich, der Teig ließ sich etwas schwieriger Verarbeiten, als ein Weizenmehlteig, durch das Roggenmehl war er schon etwas klebrig, ich hab mich aber bemüht, nicht all zu viel Mehl auf die Arbeitsfläche zu geben, nur so viel, dass der Teig grad nicht mehr festgeklebt ist.
Im Ofen gingen die Spiralen mordsmäßig auf, auch wenn meine nicht so formschön eingerissen sind, wie die von Stefanie, aber schön waren sie trotzdem. Ich hab die Brötchen dann aus dem Ofen geholt und ca. 10-15 Minuten abkühlen lassen, dann kam der große Moment des Anschnitts und siehe da: perfekt, richtig schön durchgebacken und großporig, eine schöne saftige Krume und eine tolle Kruste.
Ich bin ja so happy, ein großartiges Rezept, dass kann man schon so sagen. =)



Das sind meine YeastSpotting - Brötchen für diese Woche =)

18 Juni 2012

Pikante Kebabs mit Pistazien und Salat

Letztens hab ich eine ältere Sendung von Jamie Oliver gesehen - Jamie at Home (das Kochbuch dazu: Natürlich Jamie) - dort hat er Lammkebabs auf dem Grill gebraten. Über das Rezept hab ich schon so oft geblättert, ja ich hab es mir im Kochbuch sogar markiert und auch die dazugehörige Sendung hatte ich nicht das erste mal gesehen. Aber dieses mal hat es mich so richtig angesprochen. Jamie verwendet eigentlich Lammschulter am Stück und schneidet es klein und häckselt es dann mit der Küchenmaschine in grobes Hackfleisch... da ich aber kein Lamm nehmen wollte und ab und zu einfach etwas faul beim essen zubereiten bin, hab ich auf normales Hackfleisch zurückgegriffen.
Jamie grillt das Fleisch dann auch am Spieß.. ich hab einfach keine "Würstchen" geformt und so gegrillt, wieso erst nen Spieß reinmachen, wenn ich zum Essen eh den Spieß erst rausziehen muss und dann alles in den Tortilla wickle... das waren mir dann 2 Arbeitsschritte zu viel ;)
Hab ich das Rezept jetzt zu sehr geändert? Nein ich denke doch nicht.
Auf jeden Fall war es total köstlich, ich hab es fast schon bereut, es nicht schon früher ausprobiert zu haben. Die Kebabs sind schön pikant, genau wie angekündigt und einfach lecker, vor allem auch wegen den Pistazien, die noch einen schönen Extra-Kontrast geben.
Einfach lecker, ihr solltet es auch unbedingt ausprobieren - und ja nicht zu lange warten, ihr werdet es sonst bereuhen ;)


17 Juni 2012

Mai Tai

Da ich neuerdings ja unter die Cocktail-Mixer gegangen bin - nur Außerhaus Cocktails trinken ist ja auch langweilig - vor allem ist es preislich gesehen doch etwas günstiger, es auch mal daheim zu probieren.
Unser Lieblingscocktail ist der Mai Tai, daher wollte ich diesen auch unbedingt mal daheim ausprobieren. Erst mal hab ich nach Rezepten gestöbert, die sich teilweise ganz schön unterschieden haben, nur Rum und Cointreau war immer gleich, die restlichen Bestandteile haben immer etwas variiert.
Schlussendlich hab ich mich mal wieder für ein Rezept von chefkoch entschieden, vor allem auch, weil ich einen hellen Cocktail haben wollte.
Der Cocktail war lecker, aber man hat den Rum schon deutlich herausgeschmeckt, das nächste mal werde ich evtl. dann noch mal ein Rezept mit etwas mehr Fruchtsaft ausprobieren. ;)

Geschichtete Quark-Mango-Muffins


Ich hab mich vor einigen Wochen mal daran gewagt meine Koch- und Backbücher etwas auszusortieren, vor allem die zur Seite zu nehmen, aus denen ich bisher noch nichts zubereitet habe. Dazu gehörte auch ein Buch von GU - 1 Form 50 Muffins, ein kleines Backbuch, dass bei meiner Muffinform mit dabei war, bisher hatte mich nichts wirklich angesprochen und daher hatte ich auch noch nichts nachgebacken. Also hab ich mir das Backbuch nochmal zur Hand genommen und hab mal durchgeblättert.
Dabei bin ich auf ein Rezept für geschichtete Ricotta-Mango-Muffins gestoßen - "ein echter Geheimtipp" stand über dem Rezept geschrieben... naja, dachte ich mir, wenn mir der Geheimtipp nicht schmecken sollte, dann wird mir sicher auch kein anderes Rezept aus dem Buch schmecken. Also hab ich das nachgebacken. Da man anstatt dem Ricotta auch Quark verwenden kann, hab ich mich einfach für Quark entschieden, das war mir für die Käsekuchenmuffins einfach lieber. Die Mangostückchen sind nach dem backen auch noch schön saftig und weich geblieben, ich hatte bei einem anderen Rezept schon mal das Problem, dass die Mangos dann nach dem backen eher fest und etwas gummiartig waren, das war hier nicht der Fall, was ich schon mal gut finde. Auf jeden Fall waren die Muffins sehr lecker, vielleicht geb ich dem Backbuch doch noch eine Chance und probiere auch noch ein weiteres Rezept aus.

16 Juni 2012

Tomatenbutter

Ich freu mich, dass die Grillsaison endlich wieder angefangen hat, doch grillen ist ja nicht nur Fleisch essen, bis man platzt ;) Grillen ist doch viel mehr. Bei mir gehört zum grillen auch immer ein leckeres Brot, am besten noch auf dem Grill etwas geröstet und dann eine superleckere Butter dazu, eine Kräuterbutter oder irgendeine andere Butter.
Bei uns gibts dieses mal eine Tomatenbutter dazu. Natürlich mit etwas Zitrone, ich finde, das hebt das Aromen der Butter um ein vielfaches, daher muss bei mir meistens ein bisschen davon mit an die Butter - Limette geht natürlich auch super.
Eigentlich braucht man an manchen Tagen doch nur Brot und Tomatenbutter ;)

15 Juni 2012

Nudeln mit Spargelpesto

Die Spargelsaison neigt sich ja langsam den Ende zu, ich denke, dass es auch nicht mehr viel mit Spargel bei uns geben wird, wenn ich noch ein spannendes Rezept entdecke, werde ich natürlich umgehend zuschlagen und loskochen ;)
Heute mach ich mal ein Spargelpesto, gefunden hab ich das Rezept im kleinen Kuriositätenladen. Ein wirklich tolles Rezept, am besten ohne Käse zubereiten, in Gläser füllen, mit etwas Öl bedecken und ab in den Kühlschrank, dann hat man fast bis zur nächsten Spargelsaison was davon.Außerdem hat man gleich ne fertige Nudelsauce im Kühlschrank, wenn es mal wieder ein schnelles Essen geben muss.
So eignet es sich übrigens auch super als keines Geschenk aus der Küche, die unten angegebene Menge reicht locker für 6 - 8 Esser.

14 Juni 2012

Wok-Hähnchen mit Papaya und Frühlingszwiebeln

Spätestens seit dem tollen Rezept von Stefan Marquard "Fischpfanne mit Papaya-Gemüse-Salat" weiß ich, dass sich Papaya in Hauptgerichten super macht. Als ich dann bei Schöner Tag noch ein Rezept für Wok-Hähnchen mit Papaya und Frühlingszwiebeln entdeckt habe, war für mich klar, was als nächstes in meinem Einkaufswagen landen wird.
Mit der Papaya hatte ich fast etwas Pech, im Rezept steht ja extra, man sollte eine verwenden, die noch nicht ganz reif ist, bei uns gabs aber ausgerechnet diese Woche wieder nur "essreife" Papayas, eigentlich ja eine tolle Sache, find mich in dem Moment eher etwas blöd. Also hab ich mir die grünstes und festeste rausgesucht, die ich gefunden habe und sie in den Kühlschrank gepackt, weil sie noch ein paar Tage auf die Verarbeitung warten musste. Viel Hoffnung hatte ich dann nicht mehr, dass ich sie gut verwenden kann, ich hab schon überlegt, ob ich sie nicht einfach am Ende unterrühren sollte, mitbraten wäre wohl nicht möglich, dann würde sie ja zerfallen.
Aber nach dem schälen kam der große Aha-Effekt, weil sie vom Fruchtfleisch her noch recht fest war. Noch mal Glück gehabt ;) Sicherheitshalber hab ich aber die Scheiben etwas dicker gehalten.

Unser Fazit: sehr lecker! Wird es auf jeden Fall noch öfters geben, außerdem ist es flott gemacht.

13 Juni 2012

Zitronen-Hackbällchen mit Reisnudeln und Dippsauce

Fremdkochen Grillen
Bei Hüttenhilfe gibt es wieder ein schönes Femdkochen; es geht dieses mal um Grillrezepte. Genau nach meinem Geschmack momentan =)
Da ich mich ja mit neuen Rezepten eingedeckt habe - unter anderem hab ich bei Chili und Ciabatta gestöbert, da ich bei Petra die meisten tollen Rezepte entdeckt habe, wollte ich auf für das Fremdkochen ein Rezept von ihr auswählen. Daher gibt es bei mir Zitronen-Hackbällchen mit Reisnudeln und Dippsauce. Wirklich klasse vor allem auch die Zitronen-Hackbällchen sind oberlecker, ich finde, dass man die Zitronen nicht direkt herausgeschmeckt hat. Aber die Gesamtgeschmackskombination war einfach super lecker. Vor allem auch im Zusammenspiel mit der Dippsauce, die herrlichen asiatisch war und die Reisnudeln - bei mir gleich mit den gebratenen Frühlingszwiebeln vermischt, einfach toll. Da muss man echt mit den Mengen aufpassen, denn es kann gut sein, dass man sonst zu 2. Portionen isst, die sonst eigentlich 4 oder 5 Personen verdrücken würden. Ich muss das Rezept dieses Jahr auf jeden Fall noch ein paar mal auf den Tisch bekommen ^^
Die Dippsauce reicht übrigens super für mindestens 4 - 6 Personen. Verschlossen im Kühlschrank ist sie sicherlich auch gut bis zur nächsten Grillrunde haltbar.

Also: Unbedingt nachgrillen!

12 Juni 2012

Wiener Brot mit Dutch Crunch - mit kleinen Anlaufschwierigkeiten

An manchen Tagen bin ich schon wirklich ganz schön durcheinander.
Ich hab mich mal wieder für das Wiener Brot mit Dutch Crunch entschieden -ein Rezept, dass ich bei chili und ciabatta bzw. in ihrem Brotkasten, entdeckt habe und mittlerweile mindestens schon 10 - 15 mal gebacken habe, weil es einfach so lecker ist. Nur weil man es aber schon so oft gebacken hat, heißt es nicht, dass man das Rezept nachbacken kann ohne sein Hirn einzuschalten.
Ich wollte den Vorteig, wie immer mit Weizenmehl 550 und 1050 zubereiten, dummerweise hab ich einfach blind in meinen Schrank gegriffen und mir ein Mehl rausgenommen, von dem ich meinte es wäre das 1050er.. aber das war es ja leider nicht, ich hatte die Tüte mit Roggenmehl erwischt, hab es aber nicht gesehen und hab geknetet und gedacht, komisch, dass das Mehl heute so klebrig ist.. naja wer weiß, vielleicht täuscht mein Eindruck.. hab es also ganz normal weiter zubereitet und dann nach 1 Stunde, war aber der Teig kaum merklich aufgegangen.. hm.. egal, einfach mal in den Kühlschrank stellen, bis zum nächsten Morgen tut sich sicher einiges.
16 Stunden später sah aber der Teig fast noch genauso aus... schon komisch... ich mach also meinen Schrank auf und schau mal auf die Mehltüte: Roggenmehl! Ja kein Wunder, dass es klebt und nicht gut aufgeht...
Wurscht.. jetzt wollte ich das Brot trotzdem backen und hab mir gedacht, entweder es wird was, oder es geht schief.. und hey: es hat super geklappt und es schmeckt echt toll, auch wenn es eigentlich kein Wiener Brot mehr ist.. naja das wäre es mit dem anderen Mehl auch nicht wirklich gewesen, immerhin hab ich das Rezept auch schon so etwas angepasst...


Und ab gehts mit dem Brot zum YeastSpotting.

11 Juni 2012

Kalbskotelett mit Kohlrabi-Möhren-Salat

Ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen Grillrezepten. Auf Verdacht hatte ich mir vor einiger Zeit Kalbskteletts gekauft, einfach nur in dem Wissen, dass ich sie irgendwann mal auf den Grill packen will.
Dann kam ich irgendwann auf die Idee mal bei Chili und Ciabatta vorbei zu schauen und zu gucken, was es bei Petra an Grillrezepten gibt. Einige muss ich sagen und viele davon fand ich spannend.
Als erstes wollte ich unbedingt die Spareribs vom Kalb mit Kohlrabi-Möhren-Salat ausprobieren, nur dass ich keine Spareribs verwenden wollte, sondern mein erstandenen Kalbskotletts.
Eine super Idee, wie sich herausgestellt hat. Ich find es klasse, wenn ich Grillmarinaden entdecke, die den Fleischgeschmack so gut unterstützen, dass man gar keine Grillsauce dazu essen möchte und genauso ein Rezept ist es. Echt klasse. Die Marinade ist einfach köstlich, vor allem auch zu dem Kalbsfleisch, dazu dann noch dieser leckere Kohlrabi-Möhren-Salat. Das hat mir wirklich sehr gut geschmeckt.

10 Juni 2012

Erdbeer-Joghurt-Torte


Erdbeeren mag ich eigentlich vor allem frisch vom Beet, wenn ich Erdbeeren kaufe verarbeite ich sie daher auch immer nur am gleichen Tag, am Tag darauf sind sie oft schon nicht mehr so ansehnlich, wenn ich dann also eine Erdbeertorte backe, dann muss die auch innerhalb von 2 Tagen gegessen sein. Erdbeerkuchen gibt es daher eher selten bei uns, weil es für 2 Personen schon recht viel ist. Wenn man Besuch hat, bietet sich eine Erdbeertorte eher an.
Trotz, dass wir nur zu zweit waren, hatte sich mein Freund eine Erdbeertorte gewünscht, eine Joghurt-Erdbeer-Torte, die es bei uns eigentlich immer zur Erdbeersaison gibt. Da konnte ich dann also nicht nein sagen, interessanterweise schaffen wir zu zweit auch die Torte locker in 2 Tagen... Naja, wenns halt einfach gut schmeckt =)
Das Rezept hab ich übrigens bei chefkoch gefunden.
Diese mal hab ich beim Boden noch ein paar Schokostreusel untergerührt, so hatte ich also einen Stracciatellaboden =) Die Idee für den Stracciatellaboden hatte ich mal bei Lecker entdeckt. Da mein Freund sich noch zusätzlich Schokolade gewünscht hat, gabs noch ein paar Schokoraspel auf der Torte, aber das kann man ja handhaben wie man möchte ;)

09 Juni 2012

Pasta mit süßer Tomatensauce und gebackenem Ricotta

An manchen Tagen denke ich, dass meine Hauptaufgabe nur darin besteht, neue Rezepte zu finden und sie abzuspeichern um die irgendwann oder am besten gleich auszuprobieren.
So ging es mir dann auch wieder bei einem Rezept von Jamie Oliver - Pasta mit süßer Tomatensaue und gebackenem Ricotta, dass ich bei Maltes kitchen entdeckt habe. Das Rezept stammt aus seinen Kochbuch Essen ist fertig, ich glaube dabei könnte es sich fast um das einzige handeln, welches ich von ihm noch nicht besitze (sieht man mal von dem 30-Minuten-Menüs ab, das Buch wurde mir allerdings schon versprochen ^^). Diese Sache brachte mich dann ins grübeln, ob es nicht an der Zeit wäre, mir dieses Buch auch noch zu beschaffen.

Naja, erst wollte ich das Rezept mal ausprobieren, denn der gebackene Ricotta machte mich schon neugierig, wie wird der wohl aus dem Ofen kommen, welche Geschmacksexplosion muss ich mir darunter vorstellen?

Voller Erwartungen ging ich also an die Zubereitung, die auch recht flott vonstatten ging, ich hab zwar keinen normalen Dosentomaten verwendet, sonder passierte.. aber sonst hab ich mich an das Rezept gehalten. Beflügelt von der leckeren Tomatensauce, konnte ich das Endresultat kaum noch erwarten.
Ich nahm also die erste Gabel und führte sie an meinen Mund und dann dachte ich: ja und jetzt? Auch nach der 2. Gabel... keine Geschmacksexplosion, kein Aha-Effekt, nichts... einfach nur Tomatensauce mit Ricotta. Was hat der Ricotta was er sonst nicht hat? Ein paar Gewürze, er ist etwas cremiger aber sonst? Es gab keinen Unterschied zum Ricotta frisch aus der Verpackung. Ich hatte  mir wenigstens eine knusprige oder feste Außenhaut oder so vorgestellt, aber da war nix, nicht mal ein Aroma, dass ich sonst nicht auch feststellen würde... (der Unterschied war auch vom Auge kaum zu erkennen, siehe meine unteren Vergleichsbilder vorher / nachher) ... irgendwie enttäuschend also.
Meine Erwartungen wurde also leider nicht bestätigt. Sehr schade, es könnte somit zu einem der ersten Jamie Oliver Rezepte werden, die mich enttäuscht haben... über das Kochbuch wäre also noch mal genau nachzudenken...


08 Juni 2012

Thronjubiläums-Hähnchen

Thronjubiläums-Hähnchen, eigentlich ein sehr witziger Name für ein Gericht, das einem da aus dem Kochbuch von Jamie Oliver - zu Gast bei Jamie, entgegenspringt.
Der Titel sagt erst mal gar nichts aus, die Zutatenliste lässt aber spannendes erahnen, Hähnchen mit frischer Ananas und frischer Gurke mit einer Joghurtsause.
Doch warum jetzt eigentlich der Name? Jamie klärt natürlich alle Nicht-Engländer auf:
Zur Krönung Elizabeth II. entstand ein Rezept für ein "Krönungshähnchen", dieses Jahr feiert die Queen ihr 60-jähriges Jubiläum (03.06.), das Jubiläumshähnchen gibt es in England fast überall zu kaufen, Jamie mag allerdings nicht jede Variante des Vogels und hat sich daher sein eigenes Rezept ausgedacht, also wenn ich Queen wäre, würde ich mich über das Rezept freuen. ;)
Auch wenn es das leckere Hähnchen bei uns nicht zum Jubiläum gab, wir haben es sehr feierlich verspeist =)
Allerdings sollte man wirklich darauf achten, welche Chili man benutzt und vor allem in welcher Menge - blind wie immer, weil die meistens Chilis bei uns eher mild sind, ich hatte bisher selten mal eine scharfe erwischt, hab ich also die komplette gelbe Chilischote die ich daheim hatte gehackt und untergerührt... was für eine dumme Idee von mir, die Chili war sooo scharf... das war bei essen schon etwas fies, überraschend eigentlich, dass wir vom eigentlichen Essen noch was geschmeckt haben ;)
Man sollte das Gericht am besten frisch essen, Reste für den nächsten Tag machen sich nicht so gut, denn die frische Ananas tut ihr übrigens und zersetzt das Hähnchenfleisch etwas - kein sehr schönes Gefühl im Mund.... wenn man das Gericht für 2 Tage kochen will, empfiehlt es sich evtl. Ananas aus der Dose zu verwenden, auch wenn das natürlich nicht ganz so lecker ist und dem Frischekick des Gerichts ein paar Punkte abzieht...

07 Juni 2012

Chicken Drumsticks

Eigentlich sind wir keine großen Freunde von Hähnchenschenkel, ich mochte die schon als Kind nicht gerne, zu viel gefummel, zu viele Knochen, zu umständlich zu essen und wenn man Pech hat, ist das Fleisch schon kalt, obwohl man erst die Hälfte abgenagt hat - meinem Freund geht es da nicht viel anders. Doch dann hab ich diese Woche Hähnchen Drumsticks entdeckt, die sind gleich mal in meinem Einkaufswagen gelandet, praktisch zum essen, da ja sehr wenige Knochen vorhanden sind und zum Grillen eignen sich die Teile auch sehr gut.
Nun musste ich mir nur noch ein Rezept für eine Marinade raussuchen - da hab ich mir das Grillbuch: "Sehr gut grillen" von Stiftung Warentest hergenommen und mal geblättert und ein Rezept für Chicken Wings entdeckt, bei dem mich die Marinade angesprochen hat. Ein paar kleine Veränderungen hab ich vorgenommen, unter anderem, dass ich kein Zwiebelpulver genommen habe, sondern frische Frühlingszwiebeln, noch dazu hab ich geräuchertes Paprikapulver gegeben und am Ende alles püriert. Das war wirklich unglaublich lecker, die wird es wieder bei uns geben!

06 Juni 2012

Nudeln mit Peperoni-Mango-Sauce

Als ich letztens den Mango-Ketchup gekocht und dann probiert habe, ist mir sofort eines meiner Lieblingsrezepte von Alexander Herrmann, aus seinem Kochbuch "Meine Lieblingsrezepte" eingefallen, nämlich Nudeln mit Peperoni-Mango-Sauce. In diese Sauce kommt nicht nur Mango sondern auch Tomaten, und der Mangoketchup hatte schon so eine Grundnote von diesem Gericht, dass ich es unbedingt kochen wollte und anstelle der frischen halben Mango einfach mal den Ketchup verwenden wollte.
Wie sich herausgestellt hat, war das wirklich eine klasse Idee, der Mangoketchup passt einfach hervorragend, ich hab den leckeren Geschmack der Mango und gleichzeitig hab ich durch die zusätzlichen Tomaten aus dem Ketchup noch etwas mehr Sauce und natürlich auch mehr Tomatengeschmack. Das etwas süßliche passt einfach herrlich, vor allem auch zusammen mit der Peperoni.
Wer möchte kann also auch das ursprüngliche Rezept mit frischer Mango machen und noch etwas Tomatenmark in die Sauce rühren, so wird sie auch etwas tomatiger ;)

05 Juni 2012

Fehér kenyér

Meine Brotleidenschaft ich denke ich langsam bekannt, daher muss es auch immer mal wieder was neues sein, man könnte ja sonst die beste Brotsorte der Welt verpassen - passenderweise kommt mein nächstes Rezept von Ninas Blog: Bread around the World. Denn dort hab ich ein Rezept für Fehér kenyér entdeckt - ja naja, mit dem Namen kann ich so auch nichts anfangen, nur das es sich dabei um ein ungarisches Brot handelt. Gut ich war noch nie in Ungarn, aber das macht ja nichts, ein Grund mehr. Vor allem weil Joghurt im Brot ist, damit hab ich bisher immer gute Erfahrungen gemacht.


Also hab ich mich gleich daran gemacht, dass Rezept auszuprobieren. Dazu muss ich sagen, dass ich es erst mal nur so grob gelesen habe, ohne mich direkt mit der Zusammensetzung zu befassen. Das war etwas problematisch, denn im Rezept standen nur 180 g Joghurt, und 115 g Wasser für 775 g Mehl... hm, irgendwie etwas wenig... also stand ich da, vor meiner Küchenmaschine, mit dem fertigen Vorteig und dem Joghurtbecher in der Hand und nu? Entweder ein Tippfehler bei der Joghurtmenge oder Wasser vergessen... ich hab mich für 1. mehr Joghurt und 2. etwas Wasser entschieden. Salz gabs im Rezept auch keins, ich hab einfach 15 g genommen.. und alles ab in die Maschine.
Der Teig sah auch recht schön aus und hat sich gut angefühlt, also schien mein Rettungsversuch erst mal geglückt zu sein.
Fazit meines Brotes: lecker ist es geworden, ist allerdings nicht ganz so schön aufgegangen, wie das von Nina, was wohl daran lag, dass ich doch etwas zu wenig Flüssigkeit am Ende hatte.
Aber was solls. Lecker ist es auf jeden Fall und ich werde es auch bald noch mal mit den richtigen Mengen zubereiten. =) Bei mir gibts heute aber das Rezept, mit meinen improvisierten Mengen.


Heute gibts also auch wieder etwas fürs YeastSpotting.

04 Juni 2012

Asiatisch gewürztes Steak

Ich hab mir für dieses Jahr ja vorgenommen mehr zu grillen, bzw. mehr aus meiner Grillbibel von Weber auszuprobieren.
Daher hab ich mich heute gleich mal für ein asiatisch gewürztes Steak entschieden, ich hab dafür Hüftsteaks vom Rind verwendet, ursprünglich wird ein Frank-Steak verwendet, welches ich aber bei uns noch nicht gesehen habe, da es aber recht dünn ist, dacht ich mir, ich kann es sicher auch gut durch normale Rindersteaks ersetzen, muss ich halt nur bissl bzw. der Grillzeit aufpassen. Das war soweit aber kein Problem, unser Fleisch ist sehr schön geworden, mit einem noch leicht rosanen Kern, was wir so sehr toll fanden, denn ganz so blutig mögen wir es nicht.


Es passte übrigens hervorragend der Rhababerketchup dazu ;)

03 Juni 2012

Mandel-Käsekuchen - perfekter Käsekuchen mit Hindernissen

Kennt ihr das - an manchen Tagen läuft einfach alles schief...

Aber mal der Reihe nach, es ist Sonntag, es ist Zeit für eine neue köstliche Süßigkeit und vor allem - Alice hat zum Blogevent - zum Käsekuchenbacken aufgerufen. Genug Gründe für mich also in die Küche zu gehen und zu backen. Und vor allem, endlich mal ein guter Grund, mein Käsekuchenrezept für einen Mandelkäsekuchen zu überarbeiten, das ursprüngliche Rezept schmeckt lecker und cremig, aber es fehlt einfach noch was.

Also hab ich mich noch mal hingesetzt und mir meine Gedanken gemacht, wie ich das Rezept besser umsetzen könnte, als erstes stand für mich klar, es wird ein Käsekuchen aus Quark, auf Frischkäse, Schmand oder was auch immer will ich dieses mal verzichten, einen extra Boden wird es auch nicht geben. Und ja die Mandeln müssen rein, dieses mal aber nicht gehackt, sonder gemahlen und vor allem muss wieder Amaretto dazu.
Die Bienenstichdecke fand ich eigentlich toll, aber ich wollte sie dieses mal auch durch etwas anderes ersetzen, vielleicht durch ein Mandelbaiser - ja warum nicht.
Nach einiger Überlegung war dann auch ein Käsekuchenrezept auf meinem Papier entstanden und es ging ab die in die Küche, ich hab mich entschlossen einen kleine zu backen - mit nur 500 g Quark, eine 18 Springform hab ich daheim, die könnte aber zu klein werden und die Quarkmasse könnte überbacken - das ist mir schon mal passiert, das war mir also zu heikel. Dann ist mir eingefallen, dass ich noch eine etwas kleinere Herzform hatte, hm vielleicht nen Durchmesser von 22 cm könnte die haben. Na mit der wird es schon klappen, hab ich mir gedacht. Dummerweise sind 20 Minuten vergangen und mein Käsekuchen hat sich noch kaum bewegt im Ofen (bis auf die Kleinigkeit das die Form echt mies ist und etwas Masse ausgelaufen ist). Doch dann kam die Wende und die Masse ging extrem hoch - gut, dass ich nicht die kleine Backform genommen habe...


Nun ging es an den Endspurt den Baiser... also ich total motiviert den Handrührer gegriffen und losgeschlagen, das Eiweiß begann steif zu werden, ich gab meine Zucker und die Mandeln nach und nach dazu, auf einem mal fällt alles in sich zusammen und ich hatte eine Masse die an Vanillesauce erinnerte.. hm auch noch weiterem Schlagen, es hat sich nix mehr getan, die Masse blieb flüssig... also hab ich das nächste Ei geholt, getrennt (toll ein Eigelb für den Müll....) und wieder geschlagen, es wurde gar nicht mehr steif, andere Schüssel geholt, wieder angefangen - nichts wurde steif, nächste Schüssel geholt, noch mal angefangen, wieder nix.
Dann hab ich es aufgegeben, mein Eiweiß wollte nicht steif werden, wo auch immer dieses kleine Fünkchen Fett vorhanden war - es hatte sich gegen mich verschworen.
Meine Bitte an euch also: Stellt euch das Baisergitter dazu vor, es wäre optisch sicherlich total toll geworden. Im Rezept werde ich es zumindest mal aufführen ;)

Aufgrund der kleinen Eiweißpanne hab ich sämtliche Käsekuchenregeln gleich mal vergessen, ich hab den Kuchen fertig gebacken und wollte ihn auskühlen lassen, auf die tolle Idee, ihn gleich vom Rand loszuschneiden, dass er nicht zusammenfällt kam ich natürlich wieder nicht - zu tief saß noch der Eiweißschock. So hatte ich dann doch wieder einen platten Käsekuchen.

Aber hey, er ist total lecker =)



02 Juni 2012

Mocha Frappuccino

Ich mag Eiskaffee sehr gerne und durch Zufall bin ich bei 1 x umrühren bitte auf ein Rezept für einen Mocha Frappuccino gestoßen. Der sah so lecker aus und es klang so gut, dass ich ihn gleich ausprobieren musste, witzigerweise hatte ich natürlich auch alle Zutaten im Haus.
Vor allem hab ich mir gleich mal die doppete Menge gemacht, immerhin hab ich auf das Sahnehäubchen verzichtet, das brauche ich nicht wirklich, lieber etwas mehr vom leckeren Mocha Frappuccino selbst ;)
Eins steht mal fest: der wird jetzt sehr oft bei mir auf dem Tisch stehen, wer braucht schon fertiges Eiskaffeepulver oder so Zeugs....
Wenns richtig heiß ist, dann werde ich mir in die kleine Köstlichkeit noch eine Kugel Vanilleeis geben und dann auf meinem Balkon die Füße hochlegen. =)

01 Juni 2012

Salat von neuen Kartoffeln mit frischem Lachs und Gurken-Dill-Dressing

Ich liebe die Rezepte von Jamie Oliver, egal welches Rezept ich ausprobiert habe, ich fand bisher jedes Gericht total klasse, die Zubereitung ist immer einfach, sehr simpel gehalten und einfach immer köstlich. Ich könnte mich in jedes Rezept reinlegen.
Jetzt hab ich mir ein weiteres Kochbuch von ihm gekauft: zu Gast bei Jamie. Und dort hab ich einen Salat von neuen Kartoffeln mit frischem Lachs und Gurken-Dill-Dressing entdeckt. Ich kenne auch andere Kartoffelsalatrezepte von Jamie, die ich auch klasse finde. An diesem hat mich die frische Gurke gereizt, dass sie mit dem Dill gefüllt und geraspelt wird, hab ich auf den ersten Blick gar nicht gesehen, erst bei der Zubereitung. Jamie sagt, es wäre eine japanische Technik, die das Aroma des Dills sich noch besser entfalten lässt... hm, ich hab nix besonderes feststellen können... Kochbanause? Hm, ich weiß nicht, es war auf jeden Fall etwas problematisch das ganze so zu reiben, irgendwie ist immer wieder etwas Dill rausgefallen. Immerhin hab ich mir so das Kräuterhacken gespart, ist ja auch mal was.
Lecker war der Salat auf jeden Fall, bei mir waren die Kartoffeln und der Lachs komplett ausgekühlt, ich denke aber, dass es am besten schmeckt, wenn man diese noch lauwarm zugibt. Das werde ich dann das nächste mal machen.