31 Dezember 2013

kulinarischer Jahresrückblick 2013

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!


Und um das alte Jahr gut abzuschließen, wollte ich genau wie  im letzten Jahr, auch dieses Jahr wieder einen kleinen kulinarischen Jahresrückblick machen.


Am häufigsten gekocht
Ich denke, dass es dieses Jahr recht häufig Pizza oder auch Flammkuchen bei mir gab... außerdem hab ich oft Gulasch gekocht, in verschiednen Varianten; ich hab dieses Jahr versucht einige Sachen zu kochen, von denen wir 2 Tage essen konnten. Außerdem gab es oft Sachen mit Zuckerschoten oder Süßkartoffeln, ich hatte oft das Gefühl, dass die zwei Sachen fast wöchentlich in meinem Einkaufswagen gelandet sind. An ein spezielles Gericht, dass es sehr oft gab, kann ich mich aber nicht erinnern.

Zu wenig (oder gar nicht) gekocht 
Ich hab sehr selten Nudeln selber gemacht, dabei funktioniert das gerade mit den Ravioli jetzt viel besser als früher; ich würde sagen, ich hab allerhöchstens 5 Mal Nudeln selbst gemacht... Mal davon abgesehen, dass es Nudeln im allgemeinen sehr selten gab.

Herzhaftes Lieblingsgericht
Das ist wirklich schwierig zu sagen, es gab oft Fleischbällchen bei uns.. auch die Selbstgemachte Fischstäbchen mit Kräuterkruste und Kartoffelsalat fand ich sehr lecker. Und sicherlich war auch Sushi recht weit vorne...

Süßes Lieblingsgericht 
Das ist einfach, ich hab dieses Jahr versucht nicht so viel zu backen, aber wenn dann gab es sehr oft den total leckeren Süßkartoffelkuchen oder ich habe auch gerne diesen Crunchy Schokokuchen gebacken.
Außerdem herausragend lecker waren die Schoko-Cookies mit Rhabarber (ich werde auch nächstes Jahr wieder Rhabarber trocknen!) und der beste Schoko-Mandel-Kuchen der Welt ... naja wie der Name halt schon sagt ;) Ich mochte dieses Jahr die süßen Sachen wohl mehr als die herzhaften!

Lieblings-Brotrezept
Ich habe dieses Jahr hauptsächlich die bewerten Rezepte gebacken, das normannische Apfelbrot gab es sehr oft; auch das Kartoffel-Chili-Brot war oft im Ofen. Es gab im allgemeinen viele Kartoffelbrote, außerdem hab ich oft das Schwarzbierbrot gebacken.
Neu entdeckt hab ich das Weizenmischbrot für mich, denn da kann man tolle Sachen damit machen, auch das Kürbis-Kartoffelbrot ist oberlecker gewesen. 
Die Süßkartoffelhäschen waren auch nicht zu verachten... Schwierig wieder ;)

Ein Gericht, das total in die Hose ging
So richtig in die Hose ging glaub ich nichts.. es gibt aber sicher das ein oder andere Gericht, dass ich nicht mehr kochen möchte... ich erinnere mich nur an ein Zitronenhühnchen das doch zu zitronig war ;)

Kulinarische Neuentdeckung
So richtig was neues gab es für mich dieses Jahr nicht, was ich aber entdeckt habe ist der ofengetrocknete Rhabarber, der ist echt klasse, vor allem wenn man damit Kekse backt.

Küchengerät des Jahres
Ich hab mir gar kein Küchengerät dieses Jahr angeschafft, sicherlich hat mir meine Küchenmaschine wieder die teuesten Dienste geleistet. Das einzige, was es neu in meiner Küche zu bestaunen gibt ist Rudi - mein Keksstempel, der ist sicherlich auch ein coller Typ! ;)


kulinarische Herausforderung
Nachdem es letztes Jahr mit den Herausforderungen so gut lief, hab ich dieses Jahr wohl beschlossen eine Pause einzulegen, obwohl ich sagen muss, dass ich  mich erstmals einfach in die Küche traue und sage, so ich koch jetzt das und das und mach es einfach, so ganz ohne Rezept, sei es nur ein Gulasch, Lasagne oder Rouladen... doch das find ich eigentlich klasse...
außerdem lebt mein Sauerteig noch, darauf bin ich sehr stolz!
Ich habe es auch endlich geschafft mich an selbstgemachte Spätzle zu wagen, das erste Experiment war gar nicht mal schlecht, ich werde es mal wieder ausprobieren ;)

Kochbuchneuanschaffungen

Fumiko Kono - Die fabelhaften Rezepte der Fumiko
Tim Mälzer - Greenbox
Kille Enna und Georg Schweisfurth - Der echte Geschmack
Lutz Geißler - Brotbackbuch
Donna Hay -Frisch und leicht
Jez Felwick - Fleischbällchen
Katie Quinn Davies - What Katie ate


Ich habe dieses Jahr versucht, das umzusetzen, was ich mir im letzten Jahr vorgenommen habe - weniger Koch- und Backbücher kaufen; und ich finde, dass hab ich ganz gut eingehalten. Ich habe eher versucht die Kochbücher herzunehmen, die ich bereits habe und habe diese nochmals komplett durchgeblättert und gleich das daraus gekocht, was mich angesprochen hat.
Kochbücher die mich nicht mehr angesprochen haben, hab ich gleich aussortiert, auf die Weise bin ich sicher 30 Kochbücher losgeworden!

Liebstes Kochbuch
Eindeutig What Katie ate - ich hatte lange darüber nachgedacht, ob ich es mir wirklich kaufen soll, aber bin jetzt umso glücklicher es zu besitzen! Außerdem liebe ich das Fleischbällchen-Buch und der echte Geschmack. Eindeutig meine Top 3 für dieses Jahr!

Kochbuch, dass mich am meisten enttäuscht hat
Das Kochbuch von Tim Mälzer, irgendwie hatte ich mir von der Greenbox mehr versprochen; allerdings muss ich auch sagen, dass ich von dem Kochbuch von Donna Hay etwas enttäuscht bin, vielleicht hätte ich es doch lieber im Laden liegen lassen sollen... ich denke die zwei Bücher waren fast schon wieder Fehlkäufe...

Vorsätze für 2014
Noch weniger Kochzeitschriften kaufen wäre sicherlich nicht dumm... ich werde auch die "Lecker"  nicht mehr immer kaufen, sondern nur noch wenn mich Sachen ansprechen, ich finde, dass sich zu viele Rezepte wiederholen. Aber ich denke dass ich so im großen und ganzen 2013 da schon ganz gut war... 
Auch Kochbücher werde ich genau wie dieses Jahr nur mit Bedacht kaufen, was meine Wunschliste für Kochbücher betrifft, die ist quasi leer! Es gibt gerade zu wenig Kochbücher die mich direkt ansprechen, vor allem sind momentan zu viele vegane Kochbücher auf dem Markt - ja, das musste ich mal loswerden ;)
Was die Kreativität, vor allem meine eigene betrifft, ist diese sicherlich noch weiter steigerungsfähig. Ich war dieses Jahr eher Koch- und Backfaul und fand es oft eher lästig mir zu überlegen was ich kochen soll und vor allem mich dann auch in die Küche zu stellen...
Es wäre sicherlich auch nicht schlecht, wenn ich wieder mehr zum bloggen kommen würde, ich hab viele Sachen gekocht, die ich dann doch nicht verbloggt habe...

Liebe Grüße
Stephi

30 Dezember 2013

Schwarz-Weiß-Gebäck mit Eierlikörcreme

Irgendwie hatte ich mal wieder Lust auf ein Gebäck mit Eierlikör, vielleicht sehne ich mir schon den Frühling und Ostern herbei, denn eigentlich gehört Eierlikör bei mir eindeutig zur Osterzeit. Aber gut, man kann ja auch einmal eine Ausnahme machen.
Ich wollte vor allem endlich mal wieder mein Schwarz-Weiß-Gebäck mit Eierlikörcreme machen, das hatte ich schon eine ganze Weile nicht mehr gebacken und es passt eigentlich sehr gut zur Weihnachtszeit. Auch wenn ich gestehen muss, dass die Plätzchen dieses mal ganz schön mörderisch groß geworden sind, eigentlich sind sie mir etwas lieber, wenn sie bissl kleiner sind. Außerdem hatte ich eines der Bleche im Ofen vergessen... die waren dann etwas sehr goldbraun, aber die Creme macht die Kekse wieder etwas weicher, da können sie zumindest schonmal nicht zu hart werden ;)

28 Dezember 2013

Weihnachtsgeschenke die 6.: Holly Berry

Das ich ein großer Fan von den Häkelponys von Nerdy Knitter bin, ist glaube ich  mittlerweile bekannt.

Als ich dann auch noch gesehen habe, dass es jetzt eine "Weihnachtsausgabe" der Ponys gibt, nämlich Holly Berry konnte ich gar nicht mehr an mich halten. Diese Anleitung musste ich haben und ich hatte sogar noch großes Glück und durfte die Anleitung so bekommen um sie zu testen. Da hab ich mich riesig drüber gefreut und hab gleich 2 Ponys gehäkelt, eines für mich und einen für meine Mum!

Das Grundpferd ist natürlich immer das gleiche, ich denke, dass kann ich auch langsam auswendig, naja, zumindest mal das meiste. Der Rest war auch wieder einfach zu häkeln, auch wenn ich den Schwanz etwas unterschätzt habe, denn der hat mich mehr Zeit gekostet, als ich dafür veranschlagt habe. Dafür ging dann die Mähne und auch die Mütze wieder recht flott.
Bei der Mütze habe ich vielleicht die falsche Wolle gewählt, die ist mir fast etwas zu "starr" geworden, oder ich hätte eine dickere Nadel nehmen sollen, aber dann wär sie wohl zu groß geraten, nun ja, jetzt steht sie halt bissl ab, aber das hat ja auch was.

Auf jeden Fall hab ich jetzt auch noch ein hübsches Pony, dass ich nur für die Weihnachtszeit hinstellen kann.

Liebe Grüße
Stephi





27 Dezember 2013

Weihnachtsgeschenke die 5.: Tac die kleine Eule

Ich weiß, diese Jahr wird jeder vom mir behäkelt, aber bisher hat sich auch jeder darüber gefreut, es ist halt auch mal was anderes.

Daher habe ich auch noch eine weiter Kleinigkeit gehäkelt, kleine Eulen, das Eulenfieber geht doch an keinem wirklich vorbei!
Natürlich hab ich die Anleitung wieder bei Ravelry entdeckt.
Es ist die Anleitung von airali handmade für Tac - the amigurumi owl (Sie hat auch einen eigenen Blog, aber ich kann nicht so gut italienisch ^^). Einfach zu goldig, ich musste ihn unbedingt nachhäkeln!

Die Anleitung war wieder total einfach, die Flügel sehen natürlich sehr aufwendig aus, sind aber auch total einfach gemacht, denn dafür werden nur mehrere Luftmaschen gehäkelt und diese dann wie "Federn" wieder angehäkelt, dass macht die Sache schön buschig und schaut wirklich wie Flügelfedern aus. Wenn ich den Schwanz zwei- oder dreifarbig gemacht hätte, wären sie sicherer noch etwas schöner geworden.

Das einzige, was mich etwas irritiert ist, dass die Eulen keine Ohren haben, alle anderen Anleitungen die ich für Eulen gefunden habe, die haben auch kleine Ohren. Aber gut, es sind ja kleine Eulen, die haben also auch noch kleine, nicht erkennbare Ohren.
Sie sind übrigens ca. 15 cm hoch.

Alle Eulen habe ich aber nicht verschenkt, 2 hab ich auch für mich behalten. ;)

Liebe Grüße
Stephi



26 Dezember 2013

Weihnachtsgeschenke die 4.: Fuchs und Waschbär

Natürlich habe ich nicht die letzten paar Monate nur "häkelnd" verbraucht, auch nicht nur die ganze Zeit an der Nähmaschine.
Nein, ich habe mich auch mal wieder im "von Hand nähen" geübt, das klappt nämlich auch nicht immer all zu gut, ich hab oft nicht so eine große Geduld und so werden die einzelnen Stiche nicht immer gleichgroß bzw. gleichlang. Oft werden sie recht unterschiedlich und dann sieht es oft total schrecklich aus.
Genau aus diesem Grund, hab ich die die ganze Zeit die Sache mit dem "von Hand nähen" verdrängt und vernachlässigt, vor allem, wenn man die Nähte sehen kann.

Dummerweise habe ich dann eher aus versehen die Mollie Makes im Internet gefunden und unter anderem habe ich festgestellt, dass man ein Schnittmuster direkt aus dem Internet laden kann. Und dann auch noch genau das, was mir so gut gefallen hat - der Fuchs und der Waschbär.
Was dazu noch total praktisch war, ich habe auch noch eine Anleitung gefunden, wie die einzelnen Schritte gemacht werden.

Also hab ich mir gleich Filz gekauft, gut einen Großteil hatte ich auch schon gehabt.

Ich hab noch nie mit Schnittmustern gearbeitet, das hat aber soweit schon mal gut geklappt, ich hab also erstmal alles zugeschnitten und dann die Vorderseiten genäht, d.h. die Gesichter und den Schwanz aufgenäht, dann habe ich Füllmaterial dahintergelegt und die Rückseite festgesteckt und ebenfalls angenäht.

Jetzt hatte ich also diese zwei süßen Kerlchen und was mach ich jetzt weiter mit ihnen?

Ganz einfach, ich hatte noch einige Leinwände daheim, unter anderen auch welche in dreieckiger Form, da habe ich eine hergenommen und einen großen Ast drauf gemalt und auf diesen dann die 2 Filzkerlchen geklebt - sicherlich man könnte sich jetzt fragen: "Was macht der Fuchs auf dem Baum / Ast?" Aber das ist ganz einfach, der Fuchs und der Waschbär sind gute Freunde, der Waschbär lebt auf dem Baum und hat den Fuchs zu sich eingeladen. ;)  Also ich finds toll ;)

Liebe Grüße
Stephi

25 Dezember 2013

Weihnachtsgeschenke die 3.: Loops

Schon seit langer Zeit wollte ich mal wieder die Nähmaschine aus der Versenkung holen, das ist immer ein kleines Abenteuer, denn ich kann gar nicht nähen, finde das aber total spannend. Habe es aber leider nie irgendwo gelernt. Ich habe mir mal eine Nähmaschine schenken lassen und habe dann immer mal wieder auf gut Glück was genäht. Eher aber so Sachen, wie mal eine Gardine etwas kürzer nähen oder so, Sachen bei denen man nicht viel Geschick etc. brauchte. Ich finde es eh immer total umständlich alleine schon den Faden einzuspannen.. Aber mit der Zeit hat man den Dreh dann bissl raus.

Auf jeden Fall hatte ich einen total tollen Fleece-Stoff gefunden und auch gleich mal 1,5 m davon gekauft, daraus wollte ich 3 Loops nähen, allerdings sollte der Loop 2-farbig werden.
Ich hab erst mal eine Ewigkeit gesucht, bis ich einen Stoff gefunden habe, der ungefähr meinen Vorstellungen entsprochen hat. Ich hab mich für einen "einfachen" Baumwollstoff entschieden, der mir etwas "golden" erschien. Das passte auf jeden Fall schon mal super zusammen.

Außerdem war der Baumwollstoff schon alleine daher praktisch, da dieser leicht zu vernähen ist und nicht so schnell verrutscht, denn auch da muss ich noch etwas üben. Genauso wie bei den geraden Nähten, die immer noch ab und an recht schief geraten... zum Glück sieht man das aber bei einem Loop eher weniger.

So, jetzt hatte ich 2 Stoffe und eine Idee, aber noch gar keine Ahnung, wie ich das jetzt anstellen sollte, also hab ich erst mal mit der Internetrecherche angefangen. Ich hab dann auch einige Anleitungen in bebilderter Form gefunden, diese brachten mich aber nicht wirklich weiter. Ich hatte keinen Ahnung davon und konnte es mir so einfach nicht vorstellen.

Also hab ich angefangen Anleitungsvideos zu suchen, da habe ich dann auch einige gefunden und hab es endlich verstanden, wie das Prinzip funktionieren soll. Jetzt wusste ich zumindest, wie es aussehen sollte und wie die einzelnen Schritte gehen.
Ich hab mich hingesetzt und erst mal alle Stoffe zugeschnitten, aufeinandergelegt und festgesteckt, dann kam der große Moment des zusammennähens. Die langen Seiten waren ja echt noch einfach, aber das zusammennähen am Ende, dass es dann auch Loop wird, da hatte ich noch etwas Respekt davor, aber das ging am Ende wirklich recht gut, ich hab es so hinbekommen, dass ich vielleicht noch ca. 10 - 15 cm hatte, die ich von Hand zusammennähen musste. Ich war total happy, dass es so gut geklappt hat und auch so gut geworden ist. Es hat mir totalen Spaß gemacht die 3 Loops zu nähen.

Allerdings hab ich nicht nur Loops genäht um diese zu verschenken, mal davon abgesehen, dass einer von den 3 schwarzen Loops auch für mich ist.
Ich habe mir auch noch einen weitern Loop genäht, aus einem Jerseystoff, das war sogar mein erster Loop. Ich hatte den Stoff günstig als Rest gekauft und dieser hatte genau die richtige Größe. Deshalb hab ich ihn auch gleich mitgenommen, dann wäre es nicht so schlimm gewesen, wenn ich es doch nicht hin bekomme. Mal davon abgesehen, dass der Jerseystoff etwas schwieriger zu nähen ist, denn der hat recht viel Stretch und so verrutscht er recht schnell beim nähen. Das hab ich noch nicht ganz so raus, aber für das erste mal, ist er echt gut geworden und man sieht es auch nicht, dass es hier und da nicht ganz so 100%ig passt. Der Loop sieht überall gleich aus, ist also nur aus dem einen Stoff, nicht aus zwei verschiedenen. Ich hab ihn also einfach nur zusammengelegt und hatte so eine Seite weniger zum zusammennähen.

Ich werde auf jeden Fall schauen, dass ich noch das ein oder andere nähen kann, ich kann ja jetzt nicht einfach 100 Loops nähen, so viele braucht ja kein Mensch. ;) Mal schauen, was mir als nächstes einfällt! Die Nähmaschine werde ich sicherheitshalber nicht mehr so weit wegstellen!

Liebe Grüße
Stephi

24 Dezember 2013

Weihnachtsgeschenke die 2.: Rentiere

Heute möchte ich euch als erstes einmal

ein schönes besinnliches Weihnachtsfest wünschen!

Und gleich nachdem werde ich euch wieder eine meiner Geschenke vorstellen.
Heute gibt es auch wieder etwas gehäkeltes, denn das hat mich doch dieses Jahr am meisten beschäftigt.
Ebenfalls schon vor einer ganzen Weile bin ich auf eine weitere Anleitung, die ich wieder bei Ravelry entdeckt habe, von Dawn Toussaint gestoßen und zwar für Murray the raindeer.

Das ist so ein süßer kleiner Kerl und wenn ich meine klein, dann ist das ruhig auch wörtlich zu  nehmen, denn das Rentier ist ohne das Geweih gerade mal so groß wie meine Hand!

Die Herstellung war dieses mal etwas kniffliger, denn jeder schreibt die Anleitung etwas anders und bei dieser musste man schon etwas Erfahrung mitbringen, denn auch die Beine, Arme und das Geweih, sowie der kleine Schwanz wurden direkt beim Häkeln des Kopfes bzw. des Körpers mit angehäkelt. Außerdem wurde oft nur geschrieben mal solle in den nächsten 15 Reihen eine gewissen Anzahl an Maschen zu oder abnehmen.
Für totale Anfänger also eher nicht geeignet, bzw. etwas kniffliger.

Bei den ersten beiden Rentieren habe ich die Geweihe sogar noch extra angenäht und nicht direkt mit eingehäkelt, oder wie man es auch immer nennen möchte ;)
Bei meinem zweiten Anlauf (die 2 dunkleren Rentiere) habe ich diese aber auch mit eingehäkelt. Das kann man auch gut daran sehen, wie die Geweihe auf dem Kopf sitzen, bei den zwei hellen sind die eindeutig weiter auseinander,als bei den dunklen, und bei denen "stehen" sie auch besser auf dem Kopf. Das einhäkeln ist eigentlich auch total einfach, wenn man es einmal gemacht hat und man braucht auch weniger Wolle, außerdem sitzen die einzelnen Teile immer an der richtigen Stelle. Man könnte fast sagen, jedes Rentier sieht dann gleich aus...


Liebe Grüße
Stephi

23 Dezember 2013

Weihnachtsgeschenke die 1.: Rudolph

Diese Woche wird es keine Rezepte geben, die letzten Plätzchenrezepte reiche ich dann erst nach Weihnachten nach, denn ich muss erst mal noch ein paar backen, die meisten Kekse habe ich verschenkt. Und für uns habe ich bisher nur zum 2. Advent gebacken, ein paar weitere Sorten 2- 3 werde ich dann erst wieder direkt an Weihnachten backen. Also müsst ihr diese Woche damit vorlieb nehmen, dass es erst mal  nix zum essen bei mir geben wird.
Diese Woche wollte ich mich mal ganz den Weihnachtsgeschenken verschreiben, die ich so gehäkelt, gebastelt oder sonst was habe, denn das hab ich die letzten Monate getrieben, wenn ich mal nicht in der Küche stand. Ich muss sagen, dass ich gegen Ende dann doch noch ganz schön ins Schwitzen gekommen bin, ob ich denn fertig werde. Obwohl ich mit der Planung und auch Herstellung bereits im Oktober begonnen habe. Aber der Tag hat ja auch nur 24 Stunden ;) und Arbeiten muss man ja auch noch irgendwann!

Heute möchte ich anfangen mit Rudolph Reindeer  ein kleiner gehäkelter Freund zum an den Baum oder sonst wo hinhängen, nach einer Anleitung von Ana RosaBuddyrumi ). Der kleine Kerl hat mich natürlich gleich angesprochen und das bereits Anfang des Jahres, er war also schon lange geplant,  mir ist halt gleich eingefallen, dass er ein schönes kleines Weihnachtsgeschenk abgeben würde ;)

Ich hab davon insgesamt 4 Stück gehäkelt, die meiste Zeit haben die einzelnen Geweihteile in Anspruch genommen, der Rest ging wirklich fix.
Bis auf diese Kleinigkeit, die mich etwas aufgehalten hat, war die Herstellung aber ganz einfach gewesen.

Liebe Grüße
Stephi

22 Dezember 2013

Zitronenkipferl

Heute habe ich nochmal ein Plätzchenrezept für euch. Ich hab nochmal ein paar Kipferl gebacken.
Ich liebe ja die Kokos-Kipferl mit Zitronengras. Allerdings bin ich hier die Einzige, die Kokos mag. Und weil ich aber was backen wollte, was auch mein Freund isst, habe ich das Rezept etwas abgewandelt und Zitronenkipferl draus gemacht. Ohne Kokos, sondern mit Mandeln und Haselnüssen und vor allem auch Zitronensaft und Zitronenschale. Anstelle des Zitronensaftes könnte man sicherlich auch gut einen Zitronenlikör nehmen, aber ich hab leider keinen zu Hause gehabt, der würde dem ganzen aber sicherlich auch noch so ein gewisses etwas geben. Aber auch ohne den alkoholischen Schuss im Kipferl, schmecken sie mir wirklich sehr gut, schön zitronig und leicht.

20 Dezember 2013

Sonnenblumen-Kefir-Brot

Seit langem gibt es heute mal wieder ein Brotrezept bei mir.
Ich habe mich mal wieder fürs nachbacken entschieden, vor allem wollte ich mal wieder was anderes ausprobieren, nachdem es in letzter Zeit nur noch altbewährte Rezept bei mir gab. Bei Ketex habe ich ein Rezept für ein Sonnenblumen-Kefir-Brot entdeckt. Ein Brot mit Kefir wollte ich schon lange mal backen, daher kam es mir grad recht, dass ich das Rezept aufgespürt habe =)
Das Brot schmeckt auch wirklich lecker, einen Unterschied zu einem Brot mit Joghurt kann ich allerdings nicht ausmachen.
Was ich aber sagen muss, das nächste mal nehme ich wieder etwas mehr Wasser, denn ich finde, dass das Brot etwas trocken ist, wenn man hineinbeißt, dann braucht man nach 2 Bissen erst mal was zum trinken, das finde ich bissl schade, ich mag es dann doch lieber etwas saftiger.


Das Brot geht dann diese Woche auch wieder zum YeastSpotting.


18 Dezember 2013

Schoko-Mandel-Cookies mit Kirschen

In einer meiner vielen Lecker-Zeitschriften hab ich ein Rezept entdeckt für Schoko-Mandel-Cookies. Das hat mich gleich angesprochen, ich hatte es nur vorerst nicht gebacken, da mein Freund kein großer Kirschfan ist... doch jetzt zur Plätzchensaison ist es nicht mehr so schlimm, es gibt ja mehr als nur eine Plätzchendose bei uns daheim und so könnte ich zur Not die Kekse auch alleine essen, also hab ich sie nachgebacken.
Das Ergebnis war auf jeden Fall recht lecker, die Kekse sind recht kross und vielleicht auch etwas "trocken" vom Mundgefühl her, die Kirschen sollte man auf jeden Fall kleiner schneiden, wenn man die ganz lässt, dass bringt einfach nix, wenn man auf einem mal den halben Keks auseinander bricht, weil mittendrin eine Kirsche ist. Der Kirschgeschmack geht auch etwas unter, so 1 - 2 TL Kirschwasser würden den Keksen sicher auch gut stehen.
Auf den Puderzuckermantel hab ich nach dem 10. Keks verzichtet, ich hatte noch nie so eine Sauerrei in meiner Küche, das lohnt sich einfach nicht, es sieht nur hübscher aus, sonst bringt der Puderzuckermantel nix... Ich denke, das Rezept ist ganz gut, die schmecken zumindest gut, aber man kann sicher noch bissl was verbessern... ich denk mal drüber nach ;)

16 Dezember 2013

Rotwein-Feigen-Pfaffenhütchen

Ja ich gebe es ja zu, ich kaufe mir ja auch noch andere Zeitschriften, halt die, die mich einfach von den Rezepte her ansprechen, wie zum Beispiel die Essen und Trinken - vor allem, wenn auch da ein paar Plätzchenrezepte drin sind, die auch wirklich toll sind. Ich konnte mich gar nicht gut entscheiden, was ich denn jetzt nachbacken will, hab mich dann aber erstmal für die Rotwein-Feigen-Pfaffenhütchen entschieden - eine gute Wahl, auch wenn ich keinen Rotwein mehr bei mir gefunden habe und auf Rose ausweichen musste, aber mei - sie sind so lecker, die kann man immer wieder backen... dann lohnt es sich auch wieder richtig Rotwein zu kaufen ;)


14 Dezember 2013

Basler Brunsli

Ein Rezept aus der Zeitschrift  "Landidee - Das neue Adventsbacken, 100 bewährte Rezepte für Plätzchen, Stollen, Früchtekuchen und Co.", die ich mir dieses Jahr geleistet habe, hab ich euch ja bereits vorgestellt. Aber natürlich hab ich auch noch ein zweites Rezept daraus gebacken, die Basler Brunsli. Die wollte ich ja schon lange mal backen, aber irgendwas war mir immer dazwischen gekommen, ich vermute die Planung, denn auch dieses Jahr hätte ich es fast wieder übersehen, dass man die Plätzchen über Nacht liegen lässt bzw. trocknen lässt und dann erst morgens in den Ofen schiebt. Aber ich habe es noch gesehen und konnte es daher in die Tat umsetzen. Und ich muss sagen, die Plätzchen sind ja so was von lecker, schade, dass ich sie nicht schon früher gebacken habe!


12 Dezember 2013

Matcha-Mohn-Schnecken

Natürlich habe ich dieses Jahr nicht nur Plätzchenrezepte nachgebacken, sondern mir auch wieder ein paar Gedanken gemacht um ein paar neue Rezepte zu entwickeln.
Irgendwie hatte ich Appetit auf Kekse mit Matcha und auch  mit Mohn, dann hab ich mir gedacht, warum sollte ich nicht einfach beides miteinander kombinieren... Mir kam dann gleich die Idee, dass ich einen Teig mit Matcha machen möchte und diesen mit dem Mohn füllen will. Erst wollte ich vielleicht noch ein paar getrocknete Äpfel oder so in die Füllung geben, dann hab ich mich aber für ein paar zerkrümelte Amarettini entschieden. Auf extra Zucker in der Füllung habe ich wegen dem Mohnback und den Amarettinis verzichtet. Ich finde die Kekse so genau richtig und sehr gut, mein Freund meinte, sie könnten noch etwas süßer sein. Evtl. könnte man die Kekse auch noch zu 1/3 oder 1/2 in weiße Schokolade tauchen... ich denke man kann sie gut variieren, ich backe sie auf jeden Fall wieder ;)

10 Dezember 2013

Nougatsterne mit Haselnusskrokant

Ich weiß auch nicht, diese Zeitschriften die es jedes Jahr wieder gibt, in denen es nur um Rezepte für Weihnachten, vor allem für Plätzchen geht... eigentlich braucht man da ja gar keine mehr, meistens sind ja eh immer die gleichen Rezepte enthalten -  aber irgendwie fällt es doch auch schwer daran vorbeizugehen und nichts zu kaufen. So passiert es dann doch jedes Jahr aufs neue, dass wenigstens eine Zeitschrift in meinem Einkaufskorb landet. Und ja , ich zwinge mich dann auch mindestens ein Rezept daraus nachzubacken.
Dieses Jahr hat es die Zeitschrift "Landidee - Das neue Adventsbacken, 100 bewährte Rezepte für Plätzchen, Stollen, Früchtekuchen und Co." geschafft, vor mir gekauft zu werden. Und ja, ich hab auch gleich was nachgebacken, die Nougatsterne mit Haselnusskrokant. Es sind sogar Ausstecher, ich hab ja die letzten Jahre nicht so viele Ausstecher gebacken, weil ich da keine all zu große Lust dazu hatte, aber dieses Mal, hat es mich mal wieder angesprochen einfach mal den Teig auszurollen und ein paar Formen hineinzudrücken, auch wenn es in diesem Fall ja nur Sterne sind.
Die Kekse sind sehr lecker, obwohl ich erst etwas skeptisch war, ob sie nicht zu süß werden, durch die Nougatfüllung und dann noch die Schokolade und das Haselnusskrokant. Aber nein, sie wirklich nicht zu süß, sondern total lecker!


08 Dezember 2013

Stephi´s Elisenlebkuchen

Weils so schön ist und ich dieses Jahr so im Lebkuchenfieber bin, gehts heute gleich wieder mit einem weiteren Rezept hier bei mir weiter!
Ich hasse ja Orangeat und Zitronat, ich kann da gar nicht ran, wenn ich da drauf beiße ist es bei mir gleich rum mit dem Genuss, daher ist es oft schwierig Lebkuchen zu kaufen, denn das Zeugs ist ja so gut wie überall drin.
Auch Rezepte für Elisenlebkuchen zu finden ist wirklich schwierig, denn auch da begegnet mir wieder Orangeat und/oder Zitronat. Also blieb mir ja nix anderes übrig als mein eigenes Rezept zu basteln. Etwas orientiert habe ich mich hierbei an dem Rezept von Fool for Food für die Schoko-Elisenlebkuchen.
Ich muss sagen, ich mag meine Elisenlebkuchen total gerne, auch wenn sie nicht so schön gleichmäßig "rund" geworden sind, wie bei den anderen Lebkuchen, ich hätte doch einfach wieder Kugeln mit nassen Händen formen sollen, diese dann flach drücken und auf die Oblaten setzen sollen - na das nächste mal dann =)

06 Dezember 2013

Lebkuchen

Eigentlich hatte ich mir schon vor Jahren vorgenommen endlich einmal Lebkuchen selbst zubacken, doch irgendetwas hat mich immer abgehalten. Als ich dann letztes Jahr bei Backeifer das Rezept für die besten Lebkuchen der Welt gefunden habe, hab ich es mir gleich ausgedruckt und auf meinen Stapel "zum nachbacken" gelegt... dummerweise war da die Weihnachtszeit schon wieder vorbei, also musste das Rezept jetzt ein weiteres Jahr warten, bis ich es ausprobieren konnte. Es ist ja schon ein großes Wunder, dass ich es überhaupt wiedergefunden habe und nicht vergessen oder verräumt habe...
Die Zubereitung ist sehr einfach, meine Mandeln waren nicht so fein gehackt, wie sie eigentlich sein sollten - nämliche fast gemahlen, ich hatte immer noch ein paar Stücke drin, das hat aber beim Essen noch einen gewissen "Biss" gehabt, was sehr lecker ist, finde ich auch eigentlich besser ;) Die Sache mit den Zuckerguss war aber erst etwas kniffelig, denn meiner war doch noch zu flüssig, ist dann nicht richtig gut fest geworden und die Lebkuchen haben fürchterlich geklebt, ich habe dann nochmals einen Zuckerguss, einen richtig, richtig festen angerührt und die Lebkuchen nochmal ganz dünn damit bestrichen, dann hat es endlich geklappt. Darauf sollte man also auf jeden Fall achten, dass es ein sehr zäher Guss ist. Das werde ich mir auch fürs nächste mal merken.
Geschmacklich waren die Lebkuchen wirklich lecker, ob es jetzt wirklich die besten Lebkuchen der Welt sind.. naja das kann jeder selbst entscheiden. Die Kombi von Marzipan mit Amarettini war auf jeden Fall lecker. Doch über die Zuckermenge bin ich noch immer geschockt.
Nach dem abkühlen waren sie auch wirklich sehr pappig und süß, erst nach 1 - 2 Tagen Lagerung waren sie gut durchgezogen und sehr lecker, vor allem kamen sie mir dann nicht mehr so süß vor - irgendwie komisch ;)

03 Dezember 2013

Blogg den Suchbegriff

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff (Einsendeschluss 18. Dezember 2013)Ok, die Überschrift könnte im ersten Moment etwas verwirrend sein, doch als ich bei Feed me up befor you go-go den Aufruf zum Event "Blogg den Suchbegriff" gelesen habe, war ich davon gleich begeistert. Denn natürlich hab auch ich immer mal wieder einen Suchbegriff bei mir in der Statistik, der mehr als lustig ist.
Da ich wusste, dass ich mir die schönsten und witzigsten notiert habe, hab ich mich gleich mal auf die Suche nach dem schönsten gemacht, und hier ist er:

"wie muss ein gehäckselter Ast aussehen"

Als ich das damals (ich denke, es war dieses Jahr im Sommer, bin mir aber nicht mehr ganz sicher) gelesen habe, musste ich 2 mal hinschauen.
Denn erstmal war ich überrascht, dass jemand überhaupt danach sucht und dann war ich vor allem irritiert, wie man so auf meinem Blog landen kann, der hat ja nun nix mit Holz, sondern eher mit Essen zu tun...

Mein Freund war auch etwas amüsiert und meinte, dass wäre sicherlich ein Biber gewesen, der danach gesucht hätte ;)

Das fand ich eine schöne und witzige Idee... Ich brauchte ja auch noch eine kleine Geschichte um meinen schönsten Suchbegriff. So hab ich mich dazu entschlossen einfach einen kleinen Biber zu  häkeln, vielleicht findet der ja dann seine gehäckselten Äste... wenn auch nicht bei mir auf dem Blog.

Nach kurzer Recherche bin ich auch gleich wieder fündig geworden... bei Amigurumi to go, hab ich eine Anleitung für einen Biber gefunden und mehr oder weniger gleich wieder zur Häkelnadel gegriffen.
Der Biber ist ja recht klein und war daher auch binnen weniger Stunden fertig; ich wollte ihn etwas auffälliger haben und hab ihn daher nicht in den normalen Biberfarben gehäkelt, er sollte ja etwas herausstechen. ;)


Der Vollständigkeit halber möchte ich aber auch noch einen weiteren schönen Suchbegriff festhalten:

"Schokoladenkuchen mit Kitkat und Schwein"

... ich möchte darauf gar nicht groß eingehen, ich wollte auch kein Rezept oder ähnliches dazu verbloggen, ich hoffe nur, dass es sich bei dem Schwein um ein Dekoschwein, z.B. aus Marzipan handeln soll....

Liebe Grüße
Stephi

01 Dezember 2013

Mein 2. Bloggeburtstag und der Beginn der Plätzchensaison

Ja richtig - heute ist bereits mein 2. Bloggeburtstag, wer hätte gedacht, dass ich es tatsächlich so lange aushalten würde ;)
Passend zu diesem Moment, der auch noch dieses Jahr mit dem 1. Advent zusammenfällt, werde ich den Tag heute nutzen um die neue Plätzchensaison einzuleiten.
Für dieses Jahr hab ich mir vorgenommen nicht all zu viele Sorten zu backen, nur einige ausgewählte, vor allem wahrscheinlich neue Rezepte, ich möchte vor allem dieses Jahr endlich mal Lebkuchen backen.
Auch wenn ich nicht viel backen will, hab ich mir doch gleich mal einen Keks-Stempel ** gekauft, nämlich "Rudi" ich hab ihn bei einem Blogbeitrag von zauberhaftes Küchenvergnügen entdeckt und musste ihn unbedingt haben. Ich wollte ihn natürlich nicht nur kaufen, sondern auch ausprobieren. Praktischerweise kam der Stempel gleich mit einem passenden Rezept, dass ich dann auch ausprobiert habe.
Die Kekse sind nicht nur schön anzusehen sondern auch sehr lecker, einfach mal was anderes ;)



27 November 2013

Sonnenblumenbrot 2.0

5 Jahre Hefe und mehr - Blogevent mit Gewinnspiel Als Stefanie von Hefe und mehr vor einiger Zeit zum Event "Lieblingsbrot" aufgerufen hat, fand ich die Idee total klasse, aber eigentlich hatte ich schon alle meine Lieblingsrezepte verbloggt. Unser Lieblingsbrot ist eigentlich das Kartoffel-Chili-Brot, das wollte ich aber nicht backen, denn ich wollte mehr oder weniger auch was "neues" beisteuern... Gerne gebacken hab ich auch immer ein Brot nach dem Rezept von Jeffrey Hamelman für ein Sonnenblumenbrot, welches wir auch immer sehr gerne gegessen haben und welches es schon lange nicht mehr bei uns gab, es aber eindeutig in die Kategorie "Lieblingsbrot" passt. Da ich alle Zutaten im Haus hatte, wollte ich die Chance gleich mal wieder nutzen und es backen. 
Doch ich wollte keinen so "langweiligen" Beitrag schreiben, in dem es einfach nur ein neues Bild mit einem kleinen Hinweis gibt. Daher hab ich das Rezept etwas abgeändert, ich hab die Mehle etwas verändert und habe einen Sauerteig als Vorteig hergenommen. Außerdem hab ich dieses mal darauf verzichtet, den Laib noch in Sonnenblumenkernen zu wälzen, die fallen zu 60 % ja eh wieder nur beim schneiden runter, viel zu schade.
Daher gibt es heute ein geschmackvolles, aromatisches Sonnenblumenbrot, das einfach nur ein Lieblingsbrot sein kann, denn der Geschmack ist einfach toll. ;)




24 November 2013

Apfel-Karamell-Kuchen

Heute stelle ich euch einen meiner neuen Lieblings-Kastenkuchenrezepte vor.
Das Rezept für den Apfel-Karamell-Kuchen hab ich die Tage bei Chili und Ciabatta entdeckt und als ich dann im Laden auch noch Muh-Muh´s gefunden habe (die gab es eine recht lange Zeit bei uns nirgends zu kaufen - warum auch immer...) wusste ich gleich, dass ich den Kuchen nachbacken muss!
Ich habe sogar den Zucker noch etwas reduziert und war dann, als er im Ofen war, etwas skeptisch, ob es mir von der Süße am Ende wirklich reichen wird, aber ich muss sagen, der Kuchen ist so wirklich perfekt. Ich hatte 2 große Äpfel und hab dann am Ende nur 1 1/2 davon verwendet, ich wollte nicht, dass es zu viel wird und der Kuchen vielleicht zu feucht werden könnte und dann nicht aufgeht.
Das Ergebnis war ein sehr fluffiger, saftiger Kuchen, der gut durch war, ein schönes Amarettoaroma aufgewiesen hat und vor allem nicht zu süß war, der Karamell hat ausgereicht um den Kuchen eine gewisse Grundsüße zu verleihen.
Der Kuchen wird noch sehr oft bei uns auf dem Tisch stehen!


21 November 2013

Kasseler mit Camemberthaube und Rösti

Ich mag Kasseler sehr gerne, musste aber feststellen, das es dafür eine Saison gibt und man es nicht immer kaufen kann... wenn ich jetzt also mal ein Stück Kasseler in die Hand bekomme, kaufe ich es gleich, am besten gleich ein Stückchen mehr und friere es ein, bzw. verkoche es gleich. Bei der Gourmet hab ich die Tage ein Rezept für Kasseler mit Camembert Haube und Rösti entdeckt, das musste ich gleich  nachkochen, denn ich lieben genauso gerne Camembert, Birnen und auch Preiselbeeren, und dazu kann noch Rösti, das musste ja lecker sein. War es dann auch, obwohl so etwas Sauce extra nicht schlecht gewesen wäre, die bissl Flüssigkeit die beim backen im Ofen entsteht, fand ich jetzt nicht so prickelnd.. also das nächste mal gibts noch ein schönes Sösschen dazu. ;)

19 November 2013

Kürbis-Kartoffelbrot

BBD #62 - Bread Baking Day meets World Bread Day (last day of sumbission December 1st)Als ich bei Hefe und mehr den Beitrag zum diesjährigen World Bread Day gesehen habe - das Angeschobene Kürbis-Kartoffelbrot, da wusste ich sofort, dass muss ich ausprobieren!

Und als dann Zorra von 1 x umrühren aka Kochtopf auch noch zum neuen Bread Backing Day Event aufgerufen hat, bei dem man ein Brot vom World Bread Day 2013 nachbacken soll, da  wusste ich gleich, dass ich das Brot in Angriff nehmen würde. Gut, ich hab keinen Backrahmen, was echt schade ist... ich habe daher die Brote als "normale" Brotlaibe gebacken, deshalb hab ich auch die Menge reduziert - ich glaube, dass ist das erste Brotrezept, dass ich mal halbieren musste ;)

Die Zubereitung war total easy, die Brot sind super im Ofen aufgegangen und das Beste ist natürlich der Geschmack, die Krume ist fluffig und saftig zugleich, die Kruste aber trotzdem schön kross.
Echt total lecker, das Brot wird auf jeden Fall in mein Standartbrotrepertoire aufgenommen und noch ganz oft gebacken. Am besten ich lege mir doch gleich wieder einen Vorrat an Kürbispüree an, dass ich es das ganze Jahr über backen kann ;)


Das Brot geht dann auch wieder zum YeastSpotting!


17 November 2013

Pumpkin pine nuts snickerdoodles

Letztes Jahr hab ich mir einen großen Vorrat von Kürbissen angelegt, auch 2 großen Butternutkürbissen hab ich mir dann Kürbispüree hergestellt; in dem ich die Kürbisse halbierte, die Kerne entfernte und den Kürbis dann im Ofen gebacken habe, am Ende hab ich alles gut püriert und portionsweise eingefroren, denn ich wollte auch etwas Kürbispüree haben, wenn keine Kürbiszeit ist. Dumm nur, dass jetzt Kürbiszeit ist und alles immer noch in meiner Tiefkühltruhe schlummert... es war also an der Zeit den Vorrat endlich mal etwas zu verringern. Aus einem Teil hab ich zwei große Kürbisbrote gebacken und aus einem anderen Teil habe ich Pumpkin pine nuts snickerdoodles nach einem Rezept von Lady ans Pups gebacken. Gut man muss sagen, ich hab das Rezept etwas verändert, ich hab es wieder zu einer großen Rolle geformt und eingefroren und dann in Scheiben geschnitten und gebacken, das hat jetzt nicht mehr viel mit Snickerdoodles zu tun, ich weiß, aber geschmeckt haben sie trotzdem; ich hatte halt einfach nicht genug Platz im Kühlschrank um den Teig 1 Stunde kalt zu stellen.... das nächste mal dann ;)

15 November 2013

Neue Herausforderung: Humanoids

Eigentlich muss ich ja gestehen, dass ich schon von Anfang an um das Buch "Amigurumi - Super happy crochet cute" von Elisabeth A. Doherty herumgeschlichen bin. Doch etwas hielt mich immer zurück es zu kaufen, erst nach einer ganzen Weile... ich kann es nicht mehr genau sagen, ich schätze nach etwa einem halbem Jahr, hatte ich mich durchgerungen und das Buch dann tatsächlich gekauft. Als ich dann das erst mal darin geblättert habe, war ich gleich total begeistert. Das Buchcover macht ja auch wirklich schon Lust auf mehr; die 4 Humanoids, die darauf abgebildet waren, befanden sich auch ausführlich beschrieben auf den letzten Seiten des Buches.

Natürlich musste ich  mit der Katze beginnen, wie soll es anders sein, schon nach einigen Minuten kam ich an den Punkt, an dem ich froh war, das Buch mir nicht sofort zugelegt zu haben, denn dann hätte ich vermutlich schnell die Häkelnadel wieder weggelegt... denn die Hand war schonmal gar nicht so einfach, da man den Daumen extra durch einen Bobbel häkelt und das ist nicht so einfach, wenn man nicht viel Ahnung vom häkeln hat, nachdem ich die Anleitung dazu ein paar mal gelesen habe, hatte ich den Dreh aber raus und war ganz begeistert.

Nachdem ich die Katze nach einigen Tagen beendet hatte war ich total glücklich, ich muss sagen, dass ich die Füße fast am coolsten fand, diese schönen kleinen Zehen waren einfach herrlich...

Ich konnte natürlich nicht nur die Katze häkeln, ich habe mich als nächstes an dem Hasen versucht, der auch einfach total toll ist, ich habe ihn allerdings etwas anders "angezogen" als es ursprünglich vorgesehen ist und habe vor allem die Mütze weggelassen.

Am Ende hab ich auch noch den Affen gehäkelt, auch wenn ich kein so großer Affenfreund bin, aber ich war so im Humanoids-Fieber, das sich unbedingt noch mehr häkeln musste. Außerdem hatte ich so eine schöne flauschige Wolle, in lila und blau, aus einer Farbe hab ich dann den Hase gemacht und aus der anderen den Affen, so sind sie doch fast bissl wie "echt" geworden ;)

Am Ende hab ich glaub ich 4 Katzen, 3 Affen und 2 oder 3 Hasen gehäkelt. Ich glaube die Anleitung hab ich verinnerlicht und auch viele Familienmitglieder und Freunde haben jetzt Humanoids bei sich rumstehen. Also der Kauf des Buchs hat sich für mich total gelohnt, auch wenn ich sagen muss, das sich nach den ganzen Tierchen jetzt erst mal keine Lust mehr drauf habe. Aber früher oder später werde ich das Buch wieder aus den Schrank ziehen und eine neue Humanoids-Welle überzieht mein Wohnzimmer.

Denkbar wäre sicherlich zur bevorstehenden Weihnachtszeit ein Elch im Weihnachtsmannkostüm oder für nächstes Jahr eine Ente im Osterhasenkostüm... oh man, wenn ich jetzt so drüber nachdenke, könnte ich gleich wieder anfangen ;)

Liebe Grüße
Stephi


12 November 2013

Dinkelbrötchen über Nacht

Seit langem hab ich mal wieder Appetit auf Brötchen verspürt und wollte wieder ein paar Übernacht-Brötchen backen, denn was ist schöner, als morgens frisch gebackenen Brötchen zu haben. Ich muss allerdings sagen, dass ich immer noch auf der Suche nach dem perfekten Rezept bin. Ich hab oft das Problem, dass die Brötchen nicht richtig durchgebacken sind, bzw. noch etwas klitschig an manchen Stellen sind, und das mag ich persönlich so überhaupt nicht. Ich hätte sie gerne noch fluffiger, so richtig fluffig... ich finde sie immer noch einen Tick zu kompakt, auch wenn sie total gut im Ofen aufgehen.

Am Besten fand ich bisher: kernige Übernacht-HörnchenDinkel-Roggen-SpiralenSchneebrötchenGuten Morgen - Kaffee-Cashew-Schnecken
Als ich dann beim Plötzblog ein neues Rezept für Dinkelbrötchen über Nacht gefunden habe, musste ich das Rezept gleich nochmal ausprobieren, aber an manchen gezwirbelten Stellen hatte ich wieder das Problem, dass der Teig nicht richtig durchgebacken war... vielleicht hätte ich sie länger backen sollen. Geschmeckt haben sie aber trotzdem.


Die Brötchen gehen diese Woche auch wieder zum YeastSpotting.


09 November 2013

Elch, Giraffe und Co.

Eines der ersten Häkelbücher, dass ich mir gekauft habe, war "freche Freunde - Panda, Krokodil und Co. schnell gehäkelt" von Stacey Trock.
Stacey Trock zeichnet aus, dass sie wirklich sehr einfache Anleitungen hat, die einfach zu verstehen sind und die kleinen Tierchen sind wie der Titel verspricht, total schnell hergestellt.

Begonnen habe ich natürlich mit Erik, dem Elch. Jeder der mich kennt wird wissen, dass ich Elche in jeder Form total liebe und der kleine Kerl sah auch einfach zu goldig aus. Der Körper wird genau aus einem Knäuel Wolle gehäkelt, was ich echt praktisch finde, denn so bleiben schonmal keine Reste, die man dann am Ende nicht mehr wirklich gut verwenden kann. Außerdem hatte ich den Elch gleich an einem Tag fertig, das ist echt super, schöne, witzige Tierchen in einem Tag fix gehäkelt ;)

Weiter ging es dann mit Gitty, der Giraffe, die habe ich erst einmal in ihren normalen Farben, also in gelb und braun gehäkelt. Die Wolle war genau die gleich wie auch beim Elch, doch die Giraffe wurde einige Zentimeter kleiner, da das irritierte mich etwas.
Beim zweiten mal hab ich sie dann aus einer dickeren Wolle gehäkelt und habe eine Wolle gewählt, die ich eigentlich übrig hatte und nicht mehr so recht wusste, was ich damit anstellen soll, ich hatte einen Knäuel, der gelb bis rosa eingefärbt war und einen der lila war, die Giraffe wurde also mehrfarbig im Grundton und bekam lilane Flecken... die hat mir so fast besser gefallen ;)

Außerdem hab ich mich noch an Benny, den Elefant gemacht, aber ich muss sagen, dass die Anleitung, zwar auch sehr einfach war, aber am Ende nicht so gut rauskam, irgendwas stimmt bei dem Rüssel nicht, der schaut ganz anders aus als auf dem Bild, das im Buch abgedruckt ist.. aber naja.

Außerdem sind auch noch viele andere Tiere in dem Buch drin, z.B. eine Eule, Krokodil, Alpaka, Qualle, Affe, Panda, Fisch, Krabbe, Pinguin und auch ein Alien.

An der usprünglichen Anleitung hab ich mich dann etwas orientiert und habe einen Löwen und einen "kleinen Panda" gehäkelt, ich fand dieses kleine Bärchen einfach zu süß, der Grundkörper ist also wie in dem Buch beschrieben, den Kopf und den Schwanz habe ich dann so gestaltet wie ich mir das vorgestellt habe. Ich finde ihn eigentlich sehr hübsch ;)
Das Buch ist also wirklich sein Geld wert, auch für totale Anfänger geeignet und man sieht vor allem schnell Ergebnisse und man kann die Grundanleitung auf vielfältige Weise für eigenen Ideen verwenden, das finde ich sehr schön. Denn hat man einmal angefangen, dann sprudeln die Ideen nur so aus einem raus.

Liebe Grüße
Stephi

07 November 2013

Süßkartoffel-Burger

Die spontanen Ideen sind doch immer noch die besten. Vor einigen Tagen saß ich vorm Fernseher und hab eigentlich an nix spezielles gedacht, auf einem Mal schoss mir so ein Gedanke in den Kopf; ich könnte doch einen Süßkartoffelburger machen, am besten mit etwas Hackfleisch neben der Süßkartoffel und einer Sauce mit Meerrettich. Als frische Zutaten wollte ich noch etwas Chinakohl verwenden, das gibt den nötigen Frischetouch und vor allem auch noch etwas crunchiges. Gouda uns Süßkartoffel passt einfach perfekt zusammen, daher wollte ich dünn geschnittenen Gouda als Käse verwenden, den hab ich dann einfach nach unten gepackt, so lässt es sich etwas einfacher zusammenbasteln.
Ein Burger also, der nicht alltäglich ist, aber dafür umso leckerer, ich muss sagen, ich bin mit dem Endergebnis total zufrieden!

05 November 2013

Walnuss-Trauben-Brot mit Camembert

Herbstzeit - eigentlich finde ich das recht schön, ich mag die bunten Blätter und ich mag auch das Essen in der Herbstzeit, es gibt Weintrauben und Walnüsse. Natürlich auch noch andere leckere Sachen, aber die Weintrauben und die Walnüsse sollen heute bei mir im Vordergrund stehen, außerdem gibt es dazu noch Camembert... ich mag diese dreier-Kombi. Natürlich auch sehr gerne im Brot; Brot mit Camembert oder Weintrauben oder auch mit Walnuss hab ich natürlich schon ab und zu mal gebacken (Walnuss-Süßkartoffel-StangenWalnuss-Apfel-BaguetteSüßkartoffel-Trauben-KnotenBuntes Möhrenbrot mit Pistazien und Trauben und Traubenbrot mit Camembert und Chili ) aber noch nicht in der Komibi zusammen, das wollte ich jetzt einmal ausprobieren.
Ich mag dieses fruchtige Brot, in Verbindung mit den etwas herberen Walnüssen, und ab und an beißt man dann doch auf ein kleines Stückchen Camembert, was den Geschmack noch ein bisschen runder macht.
Ich mag das Brot übrigens mit jeglichen Belag, ich bin da ja nicht so ;) Perfekt ist natürlich Käse in jeglichen Formen, außerdem finde ich auch einen süßen Belag wie Honig oder Marmelade sehr gut.


Das Brot geht dann diese Woche auch wieder zum YeastSpotting.



02 November 2013

Ich bin im Ponyfieber - kleine Erweiterung meines Ponyhofs...

Irgendwie war es ja klar gewesen, als ich meinen kleinen Ponyhof fertiggestellt hatte und dann wieder mal zur Ruhe kam und es Zeit war, etwas neues zu häkeln, wusste ich nicht so recht wohin mit mir... immerhin hatte ich mich mehrere Wochen mit den ganzen Ponys beschäftigt. Jetzt erschien mir mein Feierabend eher sinnlos, irgendwie hatte ich meinen Häkelantrieb verloren.

Dem galt es also Abhilfe zu schaffen, natürlich hatte The Nerdy Knitter noch mehr tolle Ponys im Angebot und ich muss sagen, dass ich eigentlich schon von Anfang an um Space Case rumgeschlichen bin, das Pony gefiel mir einfach zu gut. Ich mochte die etwas andere Mähne und auch den Schwanz, außerdem fand ich die Uniform so witzig. Nach einigen Tagen des Überlegens beschloss ich also mir die Anleitung zu zulegen; da es praktischerweise momentan noch ein kleines Extra gab; 2 Anleitungen kaufen, 1 gratis erhalten, hab ich mich mit Nerdy Knitter in Verbindung gesetzt und ihr geschrieben, dass ich zwar 2 Anleitungen gekauft hätte, diese aber halt in einigem zeitlichen Abstand. Ich würde mich auch für Derpy Hooves interessieren, ob ich diese denn unter den Umständen auch kostenlos erhalten würde. Und ohne viel rum und num, hatte ich am nächsten Tag eine Mail mit der Anleitung; ich war ja so happy!

Dummerweise hatte ich natürlich nicht die passenden Wolle zu Hause, lediglich mit der Uniform konnte ich schon mal beginnen, denn blau hatte ich noch... also musste ich ein paar Tage später erst mal in der Mittagspause die Stadt unsicher machen, immerhin musste ich so schnell wie möglich beginnen!

Ich habe wieder beide Ponys parallel gehäkelt, wenn man nur 2 macht geht das alles umso schneller.
Der Grundkörper ging auch wie immer recht gut und schnell, ich hatte ihn denke ich schon nach ca. 1 Woche bei beiden Ponys fertig und auch zusammengenäht, als nächstes hab ich mich gleich den Augen gewidmet, wenn man einmal Übung hat gehen sie sehr schnell von der Hand. Ich habe glaube ich für beide Augenpaare ca. 1 Stunde gebraucht... Klebstoff hatte ich trotzdem wieder überall; da macht die Menge der Augen dann keinen Unterschied...

Doch dann kam die Sache mit den Flügeln, denn beide Ponys hatten diese schönen ausladenden Flügel... an diesem Punkt muss ich sagen, dass ich kurz der Verzweiflung nahe war, irgendwie musste ich das bis dahin verdrängt haben... denn ich wusste ja von meinem vorhergehenden Projekt, dass die ganz schön aufwendig waren, und jetzt hatten auch noch beide Ponys diese Flügel!

Nachdem ich mich also wieder etwas beruhigt hatte, hab ich mit den Flügeln angefangen... für diese mickrigen Dinger hab ich eine ganze Woche gebraucht! Nur für die Flügel! Ich kann es immer noch nicht so recht glauben... dafür war ich umso glücklicher als ich damit endlich fertig war.

Die Mähne und der Schwanz war dann bei beiden eher wieder einfacher, obwohl die vielen Einzelteile bei Space Case mich mehr aufgehalten haben, als ich gedacht habe.

Bis ich dann alles zusammengefügt habe waren 2 Wochen der Arbeit wieder vorbei, dann fehlten mir nur noch die Tattoos der beiden, ich habe allerdings erst mal eine 2 tägige Pause eingelegt, bis ich diese hergestellt habe; ich muss sagen, ich hab die Pause wirklich gebraucht ;)

Jetzt werde ich erst mal keine Ponys mehr häkeln, die Flügel haben mich doch zu sehr geschockt, ich werde mir erst mal ein paar andere, am besten "schnellere " Projekte suchen, bis dahin gibt es dann sicherlich wieder schöne, neue Ponyanleitungen (ohne Flügel!). Und vielleicht hab ich bis dahin auch endlich einen würdigen Platz für alle Ponys gefunden...

Liebe Grüße
Stephi

31 Oktober 2013

Happy Halloween: Pumpkin-Ronnie

Ich bin ja wirklich kein Freund von Halloween, eigentlich finde ich es ganz schön unnötig... Ich halte auch nichts von Verkleidungen oder Zombies oder was man da auch immer mag, für mich ist es nur so eine Modeerscheinung, die mal wieder frisch aufgepimpt aus den USA zu uns rübergeschwappt ist und jetzt hier alle verrückt macht...

Das Beste an Halloween sind noch die Kürbisse, auch die geschnitzten find ich echt witzig, mehr Begeisterung kann man mir aber nicht abringen...

Im gehäkelten Sinne kann ich da aber auch mal ein Auge zudrücken, denn ich bin letzte Woche beim Stöbern auf eine lustige Anleitung gestoßen - Ronnie the Halloween-Cat. Ist er nicht süß?
Ja ich habe sofort beschlossen, als ich in gesehen habe, dass ich dieses Jahr einen kleinen Beitrag für Halloween auf meinen Blog einbinden werde und Ronnie die Hauptrolle spielen wird.

Also hab ich mich einen Tag später bereits daran gemacht und hab angefangen zu häkeln; das ist natürlich immer das Problem, wenn man sich einmal entschlossen hat etwas zu häkeln, aber sich die Anleitung noch nicht angeschaut hat, kann es schnell gehen, dass man auf einem mal dasitzt und eine böse Überraschung überfällt einen hinterrücks...

Das Amigurumi wird komplett in Stäbchen gehäkelt, was total bescheuert ist... (wie ich finde...) sicherlich, man wird schneller fertig, denn die Stäbchen machen ganz schön Masse und man sieht schnell ein Ergebnis, allerdings finde ich Stäbchen in dem Fall recht doof, denn zum ausstopfen ist es einfach total unpraktisch, denn der Füllstoff schaut so immer bissl raus, das gefällt mir eigentlich gar nicht.. aber ich wollte es ja häkeln und hab einfach mal angefangen... Der Kopf wurde dann gleich mal wie ein Ei, das schmälerte dann schon wieder einen Euphorie. Dann hab ich mit dem Körper und dem Kürbis weitergemacht, hätte ja sein können, dass dann alles besser wird; doch der Kürbis ist auch nicht gut ausgearbeitet, die Stäbchen sind leider immernoch geblieben und der Kürbis wird einfach nur "lang" und nicht sehr breit und ausladend, schaut also eher dumm aus, ich hatte mich dann entschieden, den Kürbis Reihenmäßig etwas abzukürzen.

Den kleinen Kübrishut, hab ich dann gleich ganz anders gehäkelt, die Ohren waren auch nicht sehr schön, vor allem viel zu klein, also hab ich die auch nach meinen Vorstellungen gemacht, vor allem auch in festen Maschen ;)

Der Schwanz war recht einfach, da konnte man auch nicht viel falsch machen. Dann kamen noch die Pfoten, mit denen sich die Katze am Kürbis festhält, da hatte die Anleitung wieder einige Fehler, die Angaben der Maschenanzahl stimmten nicht, die Pfote wurde nur ein Knubbel, dabei sollten eigentlich richtige Pfötchen dabei rauskommen. Also hab ich alles wieder aufgetrennt und hab sie auch nach meinen Vorstellungen nochmal gehäkelt. Ich finde sie jetzt viel besser, auch wenn die eigentliche Pfote noch etwas dicker hätte werden können, so haben sie zwar schöne "Knubbel" bekommen aber sind recht flach geraten...

Am Ende hieß es dann, mal alles zusammennähen und mal schauen was rauskommt und ob das ganze dann besser wird und wenigstens gut aussieht... dann hab ich noch das Spinnennetz mit Spinne und das Gesicht aufgenäht... da bin ich auch kein großer Held, aber es ist recht gut geworden.

Und trotz der vielen Hürden, die ich in der nur einen Seite langen Anleitung entdeckt habe und obwohl ich wirklich oftmals gefrustet alles wieder aufgetrennt habe, bin ich eigentlich mit dem Ergebnis zufrieden, schaut besser aus als ich es am Anfang noch gedacht hatte, als ich diesen komischen Ei-förmigen Kopf vor mir liegen hatte ;)
 

Liebe Grüße
Stephi

29 Oktober 2013

Normannisches Apfelbrot - meine Interpretation

Das normannische Apfelbrot hab ich jetzt schon in mehreren Varianten gebacken, einmal ohne Sauerteig, was vor allem daran lag, dass ich dieser zu dieser Zeit noch nicht mein Eigen nennen konnte und auch einmal nach dem Originalrezept von Jeffrey Hamelman. Doch ich muss sagen, dass das Brot zwar lecker war und ich es schon oft gebacken habe, aber es noch nicht zu 100 % dem entsprochen hat, wie ich es mir vorgestellt habe. Geschmacklich hätte ich es gerne noch etwas intensiver gehabt und auch die Krume war mir fast noch ein wenig zu fest. Ich mag es eher wenn die Krume richtig schön weich ist, so dass man sie schön drücken kann; fast schon so richtig Weißbrotartig... Natürlich sollte die Kruste dabei aber immer schön kross bleiben.
Ich hab also wie im ursprünglichen Rezept wieder einen Sauerteig verwendet und zusätzlich noch einen Poolish. Außerdem hab ich den insgesamt 4 Äpfeln noch eine gute Menge Honig beschert. Bis auf das meine Äpfel leider etwas klein geraten sind, und ich gerne noch eine Apfelstückchen mehr gehabt hätte (also wer nur kleine Äpfel hat, kann ruhig einen mehr nehmen) fand ich das Ergebnis rund und lecker!


Das Brot geht diese Woche wieder zum YeastSpotting!

27 Oktober 2013

Black Milk Tea & Honey Cake

Ich mag ja verrückte Seiten und Blogs und vor allem mag ich verrückte Rezepte, ich hatte bereits vor einiger Zeit erwähnt, dass ich auf Lady and Pups gestoßen bin. Ein toller Foodblog. Was ich auch noch unbedingt ausprobieren wollte war der Black Milck Tea & Honey Pound Cake. Für den Anfang hab ich ihn allerdings nicht als Kastenkuchen gebacken, sondern in Form von Muffins.
Und ich muss sagen; der Kuchen ist eine Offenbarung! Er ist so was von lecker. Er hat eine angenehme Süße, aber auch etwas herbes, ist saftig und zugleich flaumig und fluffig. Was man auf jeden Fall noch machen sollte; den Kuchen mit Schokolade überziehen, das ist hier auf dem Bild nicht passiert, aber beim nächsten Mal backen hatte ich schon etwas Schokolade mit im Teig, die ergänzt das ganze Gesamtkunstwerk noch mal so richtig! Man könnte ihn sicher auch gut mit einer Schokocreme füllen und zusätzlich mit Schokolade überziehen... mmmmhhh....

Ich kann also nur sagen; ihr müsst den Kuchen unbedingt ausprobieren, ganz egal ob als Kastenkuchen oder als Muffin oder sonst was! Soooo lecker!

22 Oktober 2013

Kürbis-Focaccia

Bei Katharina kocht ist mir vor einiger Zeit eine Kürbis-Pfifferlings-Focaccia aufgefallen. Ich liebe es ja Kürbis zu verarbeiten, bis vor ein paar Jahren mochte ich zwar von diesem orangenen Etwas noch nichts wissen, aber seit ich den leckeren Geschmack entdeckt habe, möchte ich so viel wie möglich damit ausprobieren. Ich muss also noch ein paar Jahre nachholen.
Die Focaccia an und für sich war mir auch recht, ich wollte nicht schon wieder ne Pizza machen, allerdings hab ich trotzdem etwas weniger Teig und etwa mehr Füllung genommen, es könnte also auch fast ein Zwischending zwischen Pizza uns Focaccia geworden sein. Auf die "Pizzasauce" hab ich zumindest verzichtet und etwas großzügiger Käse verwendet, Pfifferlinge gab es bei mir nicht, auch so hab ich den Belag variiert...  ich fands sehr lecker, vor allem auch mit dem etwas dickeren und flaumigen Boden!