12 Februar 2013

Nußdorfer Landbrot

Diese Woche hab ich mal wieder ein Rezept ausprobiert, dass ich schon vor langer Zeit beim Plötzblog entdeckt habe, doch irgendwie ist es dann zwischen ganzen Rezeptstapeln verschwunden und die Tage durch Zufall irgendwie wieder aufgetaucht. Um es nicht noch mal in den unzähligen Papierstapeln zu verlieren hab ich es also gleich mal nachgebacken. Es handelt sich dabei um das Nußdorfer Landbrot (mild). Ein Brot, das auch wieder Sauerteig enthält, irgendwie steh ich da ja schon drauf, auch wenn ich mich einige Jahre dagegen gewehrt habe...
Die Zubereitung war wie immer sehr einfach, geschmacklich finde ich es auch recht gut, allerdings find ich es etwas trocken, so vom Mundgefühl, evtl. fehlt etwas Wasser, jetzt weiß ich aber nicht sicher, ob ich mich vielleicht doch irgendwo verwogen habe, oder ob dem ganzen doch einfach etwas Wasser fehlt. Was auf jeden Fall göttlich schmeckt: das Brot kurz antoasten und am besten nur mit gesalzener Butter genießen!


Das Brot landet dann diese Woche auch wieder beim YeastSpotting.





Nußdorfer Landbrot

Sauerteig:

300 g Weizenmehl 1050
220 g Wasser
30 g Anstellgut

Poolish:

200 g Weizenmehl 1050
200 g Wasser
1 g Hefe

Teig:

200 g Weizenmehl 1050
400 g Roggenmehl 1150
300 g Wasser
24 g Salz


Für den Sauerteig die Zutaten in eine Schüssel geben und alles gut miteinander vermischen/verkneten, abgedeckt über Nacht bei Zimmertemperatur gehen lassen (ca. 16 -20 Stunden).

Für den Poolish alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander verrühren, abgedeckt ebenfalls über Nacht bei Zimmertemperatur gehen lassen ( ca. 16-20 Stunden).

Für den Teig die Mehle mischen, Salz unterrühren. Sauerteig, Poolish und Wasser zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Abgedeckt 2 Stunden gehen lassen, nach 1 Stunde falten.

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und halbieren, je zu einem Laib wirken und aufs Blech legen, abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.

Den Ofen rechtzeitig auf 220 Grad vorheizen.

Die Brote nach Belieben einschneiden und gut geschadet in den Ofen schieben, für ca. 50 Minuten backen.


Liebe Grüße
Stephi

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