31 Oktober 2013

Happy Halloween: Pumpkin-Ronnie

Ich bin ja wirklich kein Freund von Halloween, eigentlich finde ich es ganz schön unnötig... Ich halte auch nichts von Verkleidungen oder Zombies oder was man da auch immer mag, für mich ist es nur so eine Modeerscheinung, die mal wieder frisch aufgepimpt aus den USA zu uns rübergeschwappt ist und jetzt hier alle verrückt macht...

Das Beste an Halloween sind noch die Kürbisse, auch die geschnitzten find ich echt witzig, mehr Begeisterung kann man mir aber nicht abringen...

Im gehäkelten Sinne kann ich da aber auch mal ein Auge zudrücken, denn ich bin letzte Woche beim Stöbern auf eine lustige Anleitung gestoßen - Ronnie the Halloween-Cat. Ist er nicht süß?
Ja ich habe sofort beschlossen, als ich in gesehen habe, dass ich dieses Jahr einen kleinen Beitrag für Halloween auf meinen Blog einbinden werde und Ronnie die Hauptrolle spielen wird.

Also hab ich mich einen Tag später bereits daran gemacht und hab angefangen zu häkeln; das ist natürlich immer das Problem, wenn man sich einmal entschlossen hat etwas zu häkeln, aber sich die Anleitung noch nicht angeschaut hat, kann es schnell gehen, dass man auf einem mal dasitzt und eine böse Überraschung überfällt einen hinterrücks...

Das Amigurumi wird komplett in Stäbchen gehäkelt, was total bescheuert ist... (wie ich finde...) sicherlich, man wird schneller fertig, denn die Stäbchen machen ganz schön Masse und man sieht schnell ein Ergebnis, allerdings finde ich Stäbchen in dem Fall recht doof, denn zum ausstopfen ist es einfach total unpraktisch, denn der Füllstoff schaut so immer bissl raus, das gefällt mir eigentlich gar nicht.. aber ich wollte es ja häkeln und hab einfach mal angefangen... Der Kopf wurde dann gleich mal wie ein Ei, das schmälerte dann schon wieder einen Euphorie. Dann hab ich mit dem Körper und dem Kürbis weitergemacht, hätte ja sein können, dass dann alles besser wird; doch der Kürbis ist auch nicht gut ausgearbeitet, die Stäbchen sind leider immernoch geblieben und der Kürbis wird einfach nur "lang" und nicht sehr breit und ausladend, schaut also eher dumm aus, ich hatte mich dann entschieden, den Kürbis Reihenmäßig etwas abzukürzen.

Den kleinen Kübrishut, hab ich dann gleich ganz anders gehäkelt, die Ohren waren auch nicht sehr schön, vor allem viel zu klein, also hab ich die auch nach meinen Vorstellungen gemacht, vor allem auch in festen Maschen ;)

Der Schwanz war recht einfach, da konnte man auch nicht viel falsch machen. Dann kamen noch die Pfoten, mit denen sich die Katze am Kürbis festhält, da hatte die Anleitung wieder einige Fehler, die Angaben der Maschenanzahl stimmten nicht, die Pfote wurde nur ein Knubbel, dabei sollten eigentlich richtige Pfötchen dabei rauskommen. Also hab ich alles wieder aufgetrennt und hab sie auch nach meinen Vorstellungen nochmal gehäkelt. Ich finde sie jetzt viel besser, auch wenn die eigentliche Pfote noch etwas dicker hätte werden können, so haben sie zwar schöne "Knubbel" bekommen aber sind recht flach geraten...

Am Ende hieß es dann, mal alles zusammennähen und mal schauen was rauskommt und ob das ganze dann besser wird und wenigstens gut aussieht... dann hab ich noch das Spinnennetz mit Spinne und das Gesicht aufgenäht... da bin ich auch kein großer Held, aber es ist recht gut geworden.

Und trotz der vielen Hürden, die ich in der nur einen Seite langen Anleitung entdeckt habe und obwohl ich wirklich oftmals gefrustet alles wieder aufgetrennt habe, bin ich eigentlich mit dem Ergebnis zufrieden, schaut besser aus als ich es am Anfang noch gedacht hatte, als ich diesen komischen Ei-förmigen Kopf vor mir liegen hatte ;)
 

Liebe Grüße
Stephi

29 Oktober 2013

Normannisches Apfelbrot - meine Interpretation

Das normannische Apfelbrot hab ich jetzt schon in mehreren Varianten gebacken, einmal ohne Sauerteig, was vor allem daran lag, dass ich dieser zu dieser Zeit noch nicht mein Eigen nennen konnte und auch einmal nach dem Originalrezept von Jeffrey Hamelman. Doch ich muss sagen, dass das Brot zwar lecker war und ich es schon oft gebacken habe, aber es noch nicht zu 100 % dem entsprochen hat, wie ich es mir vorgestellt habe. Geschmacklich hätte ich es gerne noch etwas intensiver gehabt und auch die Krume war mir fast noch ein wenig zu fest. Ich mag es eher wenn die Krume richtig schön weich ist, so dass man sie schön drücken kann; fast schon so richtig Weißbrotartig... Natürlich sollte die Kruste dabei aber immer schön kross bleiben.
Ich hab also wie im ursprünglichen Rezept wieder einen Sauerteig verwendet und zusätzlich noch einen Poolish. Außerdem hab ich den insgesamt 4 Äpfeln noch eine gute Menge Honig beschert. Bis auf das meine Äpfel leider etwas klein geraten sind, und ich gerne noch eine Apfelstückchen mehr gehabt hätte (also wer nur kleine Äpfel hat, kann ruhig einen mehr nehmen) fand ich das Ergebnis rund und lecker!


Das Brot geht diese Woche wieder zum YeastSpotting!

27 Oktober 2013

Black Milk Tea & Honey Cake

Ich mag ja verrückte Seiten und Blogs und vor allem mag ich verrückte Rezepte, ich hatte bereits vor einiger Zeit erwähnt, dass ich auf Lady and Pups gestoßen bin. Ein toller Foodblog. Was ich auch noch unbedingt ausprobieren wollte war der Black Milck Tea & Honey Pound Cake. Für den Anfang hab ich ihn allerdings nicht als Kastenkuchen gebacken, sondern in Form von Muffins.
Und ich muss sagen; der Kuchen ist eine Offenbarung! Er ist so was von lecker. Er hat eine angenehme Süße, aber auch etwas herbes, ist saftig und zugleich flaumig und fluffig. Was man auf jeden Fall noch machen sollte; den Kuchen mit Schokolade überziehen, das ist hier auf dem Bild nicht passiert, aber beim nächsten Mal backen hatte ich schon etwas Schokolade mit im Teig, die ergänzt das ganze Gesamtkunstwerk noch mal so richtig! Man könnte ihn sicher auch gut mit einer Schokocreme füllen und zusätzlich mit Schokolade überziehen... mmmmhhh....

Ich kann also nur sagen; ihr müsst den Kuchen unbedingt ausprobieren, ganz egal ob als Kastenkuchen oder als Muffin oder sonst was! Soooo lecker!

22 Oktober 2013

Kürbis-Focaccia

Bei Katharina kocht ist mir vor einiger Zeit eine Kürbis-Pfifferlings-Focaccia aufgefallen. Ich liebe es ja Kürbis zu verarbeiten, bis vor ein paar Jahren mochte ich zwar von diesem orangenen Etwas noch nichts wissen, aber seit ich den leckeren Geschmack entdeckt habe, möchte ich so viel wie möglich damit ausprobieren. Ich muss also noch ein paar Jahre nachholen.
Die Focaccia an und für sich war mir auch recht, ich wollte nicht schon wieder ne Pizza machen, allerdings hab ich trotzdem etwas weniger Teig und etwa mehr Füllung genommen, es könnte also auch fast ein Zwischending zwischen Pizza uns Focaccia geworden sein. Auf die "Pizzasauce" hab ich zumindest verzichtet und etwas großzügiger Käse verwendet, Pfifferlinge gab es bei mir nicht, auch so hab ich den Belag variiert...  ich fands sehr lecker, vor allem auch mit dem etwas dickeren und flaumigen Boden!


18 Oktober 2013

Bugs Bunny

Heute gibt es mal wieder ein kleines Häkelprojekt von mir, und zwar, das, welches ich als letztes fertig gestellt habe. Natürlich arbeite ich aktuell schon wieder an etwas neuem, aber das ist jetzt bestimmt keine große Überraschung... ;)


Mein letztes Projekt war zumindest Bugs Bunny, ich musste die Anleitung gleich haben, als ich sie entdeckt habe; ich weiß nicht, ob man es gleich erkennen kann, dass es auch wirklich Bugs Bunny sein soll...  ich muss sagen, dass ich mit der Umsetzung nicht so ganz zufrieden bin, auf der Vorlage (von Edward Yong)sah das ganze etwas besser aus. (Wahrscheinlich ärger ich  mich gerade deshalb, dass meiner nicht besser geworden ist...)

Außerdem finde ich, dass die Hände etwas zu groß geraten sind, auch wenn sie toll aussehen, obwohl ich sie etwas dusselig zusammengenäht habe. Der Schwanz ist auch sehr groß geraten. Die Füße wirken dagegen eher winzig, das könnte aber auch daran liegen, dass ich sie evtl. etwas falsch angenäht habe... aber es war schon zu spät, als mir noch eine andere Möglichkeit eingefallen ist...


Im Großen und Ganzen hab ich 4 Tage gebraucht bis er fertig war, ich finde er sieht gar nicht so "spektakulär" aus, beseht aber aus unzähligen Einzelteilen, die man immer erst zusammennähen muss, damit man mal weiß, wie der Rest weitergehen soll bzw. zusammengehört.

Außerdem sind die Einzelteile winzig, die Finger bestehen z. B. nur aus 6 Maschen die im Kreis gehäkelt werden und aus die Beine haben nur 12 Maschen im Kreis (das kann man sich so vorstellen, dass die Beine etwa so dick wie mein Daumen sind)... das ist ganz schön schwierig in den Fingern zu halten... gut ich hätte mir einfach eine Wolle hernehmen können, bei der ich eine Häkelnadel mit Stärke 6 oder vielleicht sogar 8 gebraucht hätte, dann wäre das ganze sicher etwas einfacher geworden... aber wie sieht das denn wieder aus... ;)

Ich muss auch sagen, das sich mit dem Gesicht nicht so ganz zufrieden bin, aber besser konnte ich die Augen auch nicht machen, die waren so winzig... meine Hände sind wohl doch zu groß...
Zur Nase hab ich in der Anleitung nix gefunden, die hab ich einfach mal improvisiert.. ;)

Stehen kann das kleine Kerlchen leider nicht, ich musste ihm einen Platz zum anlehnen in meinem kleinen Vitrinenschrank geben.. das liegt wohl vor allem an den kleinen Füßen in Verbindung mit dem großen Schwanz...

Mal schauen vielleicht bekommt mein Bugs Bunny auch noch ein paar von seinen Freunden zur Seite gestellt, davon gibt es sicher irgendwo auch Anleitungen...

Liebe Grüße
Stephi



16 Oktober 2013

World Bread Day 2013: Kartoffel-Röstzwiebel-Brot

World Bread Day 2013 - 8th edition! Bake loaf of bread on October 16 and blog about it!So schnell kann man ja gar nicht gucken und ein Jahr ist schon wieder vorbei und der World Bread Day 2013 steht schon wieder an, dieses Jahr bereits in der 8. Ausgabe.
Zorra von 1 x Umrühren aka Kochtopf richtet das Event wieder aus und hofft auch dieses Jahr wieder auf viele Teilnehmer, 365 Beiträge wären das Optimale, mehr wird aber immer gerne gesehen ;)

Natürlich wollte ich dieses Jahr auch wieder teilnehmen, immerhin macht das Brot backen einen großen Teil meines Küchenlebens aus.
Ich wollte auch wieder ein neues Rezept beisteuern, im Moment klappt es ganz gut mit neuen Ideen. Allerdings muss ich zugeben, dass diese Idee nicht komplett von mir ist; zumindest wollte mein Freund gerne mal wieder ein Zwiebelbrot haben. Was dann meistens heißt, er hätte gern ein Brot mit Röstzwiebeln drin. Das setze ich natürlich gerne in die Tat um, Zwiebelbrot ist ja auch einfach etwas total leckeres und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass es schon eine sehr lange Zeit kein Zwiebelbrot mehr bei uns gab.... Ich habe den Röstzwiebeln einfach noch ein paar Kartoffeln an die Hand gegeben, eine superleckere Kombi und das Beste an den Kartoffeln ist, dass sie den Brotteig richtig schön flaumig machen.. ich glaub, ich back das Brot jetzt jede Woche ;)

So Zorra, ich hoffe, dass es auch noch weitere 364 Beiträge geben wird. Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei ;)



13 Oktober 2013

Cream Cheese Cookies

Also ich weiß nicht, irgendwie hat es mich jetzt schon überkommen, dass ich in die Küche musste und Plätzchen backen musste... naja immerhin keine Plätzchen im eigentlichen Sinne, sondern Cookies. Cookies gehen ja auch das ganze Jahr über, aber ich muss sagen, ich hab auch langsam wieder Lust auf Weihnachten, zumindest was die Deko und die Plätzchen betrifft.. irgendwie hab ich aber auch Lust auf Weihnachten in Verbindung mit Schnee, zumindest solange ich ihn mir von der warmen Wohnung aus ansehen kann. ;)
In den Sinn kam mir ein Rezept, dass ich schon recht oft gebacken habe, die Pecan-Cream-Cheese-Cookies von chefkoch. Diese wollte ich nur etwas aufpeppen, indem ich Zitronenabrieb, Zitronengras und Ingwer in den Teig gegeben habe. Ich finde sie lecker und zur Überbrückung bis Weihnachten sind sie einfach super geeignet. ;)

11 Oktober 2013

Stephi hat nen Ponyhof!

Nach den bisherigen Beiträgen, in denen ich nur geschrieben habe, wie es denn dazu kam, dass mich die Häkelleidenschaft packte, werde ich heute ein aktuelles Projekt vorstellen, welches ich Mitte August angefangen habe und Ende September beendet habe. Zwischendrin war ich kurz gezwungen eine Pause einzulegen, da ich erst mal die passende Wolle ordern musste, doch dann ging das ganze recht gut nach und nach weg.

Die Rede ist von ein paar süßen kleinen Pferden, von my little Pony. Eigentlich mag ich überhaupt keine Pferde. Doch mir sind immer wieder Bilder von diesen süßen gehäkelten Pferden über den Weg gelaufen.
Die Anleitungen dazu stammen übrigens alle von The Nerdy Knitter.

Als ich dann eines Tages meinem Freund davon erzählte und ich ihm ein Bild davon zeigte war er total begeistert und ich war erst etwas irritiert. Vor allem als er sagte, das wäre ja total witzig und ich könnte die doch auch mal häkeln. Nach meiner anfänglichen Verwirrung hab ich mir dann auch gleich angeschaut, was es denn so an Anleitungen gibt und bin dabei auf ein Komplettset (6 Main Cast) gestoßen, denn irgendwie konnte ich mich ja doch nicht zwischen den ganzen Pferden entscheiden.

Obwohl ich gestehen muss, dass ich mich gleich in Applejack verliebt habe, mein Freund ist eher ein Anhänger von Rainbow Dash. Die anderen vier waren also noch eine schöne Ergänzung.

Ich muss wohl auch noch dazu sagen, dass wir beide noch nie eine Folge von der Serie oder was es auch immer da gibt gesehen haben. Aber vermutlich ist das ja auch nur was für Kinder. ;)
Wer hätte gedacht, dass ich es irgendwann mal toll finden würde Pferde zu häkeln, Pferde im allgemeinen mag ich deswegen allerdings noch immer nicht. Aber auch jetzt  nach der Fertigstellung von den 6en könnte ich mir vorstellen auch noch weiter Pony´s zu häkeln, denn sie sehen ja einfach nur bezaubernd aus.

Gehäkelt waren sie auch recht flott, denn die Anleitung war echt klasse und es war echt einfach sie zu häkeln, auch wenn sie etwas kompliziert aussehen, aber an die englischen Anleitungen hatte ich mich nach fast einem Jahr ja eh schon gewöhnt (mittlerweile finde ich es auch eher irritierend deutsche Anleitungen zu lesen). Und der Grundkörper war ja eh immer der gleiche, den konnte ich  nach 6 Wiederholungen ja fast schon auswendig.

Das einzige was wirklich unterschiedlich war, war die Mähne und die Extras der kleine Pferde. So hatten manche Flügel, andere dagegen wieder einen aufwendigen Schwanz...

Im Einzelnen:

Applejack: Ihn mag ich ja sowieso, die Mähne und der Schwanz waren im Handumdrehen gehäkelt, der Hut ist natürlich ein tolles Extra, ihn liebe ich ganz besonders.

Rainbow Dash: Der Schwanz und die Mähne waren wirklich eine Herausforderung, nicht was das zusammennähen oder ähnliches betrifft, sondern was die Geduld betrifft, ich hab allein für den Schwanz 3 Tage gebraucht, durch die ganzen einzelnen Farben, die man extra gehäkelt hat, hat es ganz schön Zeit verschlungen und die Mähne hatte ich dann ja auch noch nicht. Die Flügel waren auch nicht gerade schnell gemacht. Ich würde sagen bei diesem Pferd hab ich die meiste Zeit investieren müssen.

Fluttershy: Sie war schnell und einfach gehäkelt, vor allem weil ich die Mähne und den Schwanz nur so "runterhäkeln" musste und sie auch nur kleine Flügel hat.

Rarity: Für sie gilt das gleiche wie für Fluttershy, einfach und schnell und dabei sogar noch ohne Flügel, dafür mit einem Einhorn. Die zwei "Einsteigerponies" also.

Twilight Sparkle: Das Einhorn war wieder nicht der Rede wert, der Schwanz und die Mähne haben wieder etwas Zeit gekostet, wenn auch nicht so viel wie bei Rainbow Dash. Die Mähne war etwas kniffelig, weil ich erst nicht wusste, wie ich sie zusammensetzen sollte, das war auf dem Bildern etwas schwierig zu erkennen, am Ende hab ich es dann aber doch hinbekommen.

Pinkie Pie: Die ist ja auch so süß mit ihrer pinken Mähne und den schönen pinken Schwanz, das sieht beides sehr aufwändig aus, so dass ich es mir auch bis zum Schluss aufgehoben habe. Allerdings war es sehr einfach zu häkeln und auch zusammenzunähen.

Als ich dann alle gehäkelt hatte und auch zusammengehäkelt hatte (was auch einen ganzen Tag in Anspruch genommen hatte) dann lag eigentlich sogar noch ein großer Teil der Arbeit vor mir, denn ich hatte die Augen ja noch nicht gemacht. Und auch die kleinen Tattoos am Hinterteil der Pferde fehlte mir noch.

Diese bestanden jeweils aus Filz und aus verschieden Einzelteilen, da bei mir die Pferde auch etwas kleiner geworden sind, also sie eigentlich werden sollten, war das daher umso schwieriger. Es war ein ganz schönes gefummele die Sachen zusammen zu bekommen, das meiste hab ich daher mit Textilkleber zusammengemacht und nur teilweise noch fest- oder zusammengenäht.

Am schönsten finde ich dabei fast noch die Tattoos von Fluttershy, die kleinen Schmetterlinge sind einfach hübsch geworden.

Wobei ich sagen muss, das sich mit allen sechs Ponies sehr zufrieden bin, ich finde sie richtig niedlich und schön.

Jetzt brauche ich allerdings noch einen passenden Platz für alle, im Moment stehen sie noch auf meinem Wohnzimmerschrank (der ist nur etwa 1,50 m hoch ;)) und warten hier, das sie auf einen festen Platz einziehen können... ich finde bestimme noch einen schönen Platz, wo ich sie immer sehen kann und ich mich jeden Tag dran erfreuen kann!

Liebe Grüße
Stephi



09 Oktober 2013

Pistazien-Zucchini-Brot

Mit dem Brot backen hatte ich es eine ganze Zeit lang gar nicht mehr. Mir fehlte irgendwie die Lust dazu, wenn dann hab ich immer nur gebacken, weil das Brot halt alle war und wir Nachschub gebraucht haben, aber das hab ich meistens eher mit wenig Lust und Freude getan. Jetzt kommt aber die Freude daran wieder zurück und auch die Ideen für ein paar neue Rezepte. Ich wollte gerne ein Brot mit Pistazien backen, vor allem weil ich im Laden welche entdeckt habe, die zwar geröstet sind, aber ungesalzen sind, die hatte ich bisher noch nirgendwo gesehen.
Zusätzlich hab ich noch Zucchini ins Brot gegeben und heraus kam ein aromatisches Brot mit witziger grünlicher Färbung, mit saftiger Krume und krosser Kruste.


Heute geht also auch endlich mal wieder ein Rezept zum YeastSpotting!

08 Oktober 2013

Amigurumi

Ich hab natürlich immer etwas rumgesucht, was ich denn noch so machen könnte, denn ich kann ja nicht die nächsten Jahre einfach nur Loops häkeln, da hatte ich dann auch keine Lust zu und es würde ja auch irgendwann keinen Sinn mehr ergeben. Selbst nachdem ich einige verschenkt habe, hab ich bestimmt immer noch 10 Stück daheim, ich glaube die reichen mir eine Weile.

Im April bin ich dann auf einem mal auf eine lustige gehäkelte Katze gestoßen - irgendwie ja klar, dass ich erst nach Katzen als was anderem suche ;)
Und nicht irgendeine Katze, sondern Coco the Cat, eine Katze, die gerne auf Weltreise geht ;) Es gibt sogar verschiedene Kostüme, die man für Coco häkeln kann.. aber gut, bevor ich mich damit auseinandersetzen wollte, wollte ich erst mal testen, ob ich so was auch hinbekomme. Vor allem weil ich es mir schwierig vorgestellt habe, so "kleine" Sachen zu häkeln. Ich bin da dann doch eher der "Grobmotoriker" und hab schon recht große Hände...  Ich war glaub ich schon nach wenigen Tagen fertig mit Coco, doch Coco war gar nicht so wie auf dem Bild, gut ich hatte natürlich einen andere Wolle und Farbe verwendet, aber auch so sah mein Ergebnis Coco überhaupt nicht ähnlich. Irgendwie fand ich sie fast schon hässlich... also zufrieden war ich damit eigentlich überhaupt nicht.
Naja immerhin konnte ich so kleine friemelige Sachen häkeln.

Nachdem ist etwas frustriert war, wollte ich aber noch nicht aufgeben, ich hab mich also hingesetzt, etwas drüber nachgedacht und dann einfach angefangen zu häkeln, ich wollte eine Katze häkeln, die eher wie eine Katze aussieht, als dieses "flache" Etwas was ich rausbekommen hatte...

Und ja ich  muss sagen, mit meiner 2. Katze war ich dann schon eher zufrieden und hatte neuen Mut gefasst, dass ich es also doch hinbekomme Amigurumi zu häkeln, also hab ich "meine" Anleitung gleich nochmal ausprobiert und auch noch einen Hund gehäkelt.


Und schon ging es los; ich war vom Amigurumifieber gepackt...

Weil die Katze mir so gut gefallen hat und ich auch noch einige Wollreste bei mir rumfliegen hatte, wollte ich noch eine häkeln, eine große, schöne und weiche... braun sollte sie werden, denn davon hatte ich ja noch die meiste Wolle da; aber ich wollte sie nicht einfach nur so langweilig aussehen lassen, also hab ich mir etwas überlegt um die Schwierigkeit etwas zu steigern.

Ich wollte die Katze mit Blumen verzieren - eine Flower-Cat also... 


Nun gut, sie ist nicht ganz so schön geworden wie die erste Katze, ich hab allerdings hier und da die Anleitung noch etwas optimiert, zum Beispiel die Ohren sind etwas besser geworden, und auch den Schwanz hatte ich dieses mal nicht mit dem Strickliesel hergestellt, das wäre vielleicht bei der Wolle auch nicht mehr möglich gewesen, sondern habe diesen auch gehäkelt.
Die Schnurrhaare gefallen mir allerdings noch immer nicht, dafür gefallen mir die Blumen umso mehr, die sind wirklich schön geworden und heben sich auch gut ab. Eigentlich bin ich ganz zufrieden gewesen. Vor allem wenn man bedenkt auf welchen Level ich das ganze noch betrieben habe.. eigentlich war ich ein totaler Frischling im Bereich "Amigurumi", der sich einfach mal aus dem Fenster lehnen wollte, indem er meint eine eigenen Anleitung entwerfen zu müssen...


Liebe Grüße
Stephi

06 Oktober 2013

Der beste Schoko-Mandelkuchen der Welt!

Eigentlich bin ich ja kein großer Freund von Schokoladenkuchen, obwohl ich Schokolade den ganzen Tag essen könnte. Was ich ganz schrecklich finde sind so Kuchen, die noch flüssig innen sind, oder noch feucht, so was wie Brownies z.B... Als ich dann bei Der Klang von Zuckerwatte den Reine de Saba gefunden habe, war ich gleich hin und weg, hatte aber etwas bedenken, dass der Kuchen wieder nicht ganz durch sein könnte. Nachbacken wollte ich ihn allerdings auf jeden Fall, ich beschloss nur schon vorher, dass ich ihn auf jeden Fall länger im Ofen lassen werde, bis die Stäbchenprobe ergibt, dass er durch ist.
Nachdem ich mich dann etwas mit dem Rezept und der Vorgehensweise beschäftigt habe, wollte ich auch diese etwas verändern. Ich habe nicht die Schokolade extra im Wasserbad geschmolzen, sondern diese einfach nur fein gehackt und dann jeweils in der geschmolzenen Butter aufgelöst, das war einfacher, machte weniger Sauerei, ging etwas schneller und ließ sich genauso gut verarbeiten...
Das Ergebnis ist für mich auf jeden Fall perfekt!
Der Kuchen ist durch, saftig, also auf keinen Fall trocken, die Creme ist total lecker und ergänzt den Kuchen einfach super... ich glaub, der wird noch sehr, sehr oft bei uns auf dem Tisch stehen...

05 Oktober 2013

Was nach dem Fuchs kam...

Jetzt hatte ich zwei schöne dicke Mützen mit Schal und wie sollte das ganze jetzt weitergehen? Immerhin hatte ich dann doch Blut geleckt was das häkeln betrifft. Ich hatte ja herausgefunden, dass ich es doch noch kann und mich gar nicht so dumm dabei anstelle. Denn selbst nach Jahren der Enthaltsamkeit wurde die Fuchsmütze von der Qualität her wirklich sehr gut, jede Masche war gleich und bis auf sehr wenige Fehler ist mir nix untergekommen und selbst die kleinen Fehler sieht man nur, wenn man sie kennt.

Also was wollte ich mehr, es musste auf jeden Fall noch was her, was ich häkeln kann. Und da es gerade Winter war und auch langsam kalt wurde hab ich es mir zur Aufgabe gemacht Schals zu häkeln.. naja eigentlich vor allem Loops. Oh ja, ich steh neuerdings total auf Loops! Vor allem gibt es ja so viele tolle Muster die man häkeln kann. Praktischerweise hab ich auch noch ein Buch zum Thema geschenkt bekommen, dort sind ja sooo viele Muster drin, ich konnte mich teilweise gar nicht entscheiden, welches ich ausprobieren sollte..

So kam es dann zumindest, dass ich nicht nur im Dezember, Januar und Februar Loops gehäkelt habe, sondern sogar bis in den März hinein. Gut hier und da hab ich auch mal was anderes gebastelt, oder mal wieder was gekocht ;) Aber in jeglicher sonstigen freien Minute die ich mich an die Häkelnadel setzen konnte ist was neues kuscheliges für den Hals entstanden...

Am Ende des Winters kamen zumindest 19 Schals bzw. Loops dabei raus... auf jeden Fall hab ich jetzt zu jeder Klamotte den passenden Loop ;)
Irgendwie klingt das alles ganz schön merkwürdig, wenn ich das hier so schreibe... zu meiner Verteidigung sollte ich anbringen, dass ich einige verschenkt habe, ich besitze also noch höchstens 10 Stück...  ich bin mir aber nicht sicher ob es das besser macht ^^

Zumindest kam ich dann auch irgendwann mal an dem Punkt an, an dem ich mir dachte; gut ich besitze selbst genug Loops und meine Mitmenschen mittlerweile auch, es macht jetzt langsam keinen Sinn mehr, noch mehr von den Dinger zu fabrizieren.. ich brauchte eine neue Aufgabe...

Eigentlich hatte ich mich daraufhin und auch immer mal zwischen drin mit Dingen für Ostern beschäftigt, aber ich denke, das wäre jetzt eher unpassend... man sollte doch langsam mal an Weihnachten denken (und viele Loops ^^) ich werde mir das Osterthema also bis nächstes Jahr aufheben, ihr könnt schonmal gespannt sein... und nein, zu Ostern wurde nicht nur gehäkelt, aber mehr verrate ich noch nicht!




Liebe Grüße
Stephi

03 Oktober 2013

Wie alles begann...

Gehäkelt hab ich eigentlich schon immer, in der 1. Klasse hatten wir bei unserer Klassenlehrerin eine AG, die ich meine immer montags war und in der es ausschließlich ums Häkeln ging. Dort hab ich also die Grundlagen gelernt und bestimmt erst mal kilometerweise Luftmaschen produziert... Danach gabs natürlich immer wieder viele Topflappen und all die Sachen, die man als Kind so häkeln kann, immerhin ist man was die Fingerfertigkeiten betrifft noch nicht so gut, vielleicht hab ich es deshalb irgendwann gelassen, weil ich doch eigentlich ein kleiner Perfektionist bin.. so tief in mir drin... Die vergangenen Jahre hatte ich immer mal wieder darüber nachgedacht, ob ich mal wieder häkeln sollte, aberder  Anstoß dazu hat mir gefehlt.
Letztes Jahr im November dann hat es mich auf einem mal Hinterrücks überfallen... Ich war mit einer Kollegin in der Stadt, wir haben bissl gebummelt, hier ins Schaufenster geschaut und da... und vor einem Buchladen musste ich stehen bleiben, denn das ganze Schaufenster war voller buntgehäkelter Mützen, die mich nur so anstrahlten. Natürlich gab es auch ein passendes Buch dazu... aber ich war mir nicht sicher ob ich so was überhaupt hinbekommen würde... die kindlichen "Maschenprobleme" hatte ich immer noch im Hinterkopf und ich konnte mich einfach nicht durchringen das Buch zu kaufen. Doch der Gedanke hat sich ganz tief in meinen Kopf gesetzt... ich hab mich also daheim hingesetzt und im Internet gesucht, ich musste doch auch so irgendwo eine Anleitung für eine Mütze finden. Irgendwann bin ich dann auch fündig geworden, am nächsten Tag lief ich in den nächstbesten Laden, der Wolle und Häkelnadeln verkaufte und hab mir 2 Knäuel Wolle und eine Häkelnadel gekauft und mich abends hingesetzt und mein Glück versucht... ich kam eigentlich recht gut wieder in die ganze Geschichte rein, gut ich hatte mir auch eine Videoanleitung gesucht. Immerhin konnte man am Ende erkennen, dass es wohl eine Mütze darstellen sollte...

Ich zeigte das Resultat meinem Freund und irgendwie nahm das ganze dann seinen Lauf...

Er kam auf einem mal mit einer Idee, er hätte da letztens was entdeckt, wusste aber nicht ob es gehäkelt oder gestrickt war.. auf jeden Fall lief aus dem Zimmer und wühlte im Internet rum und zeigte mir auf einem mal ein Bild von dieser Fuchs-Mütze von Louie´s Loops.

Er war Feuer und Flamme und ich dachte mir, naja warum nicht, ich fand sie auch sehr witzig und cool... und wenn ich schon damit anfange, dann mach ich natürlich gleich 2 davon, eine für ihn und eine für mich. Ist ja auch total praktisch so eine Mütze inkl. Schal!
Also durchsuchte ich das Internet nach Wolle. Er wollte gerne eine dunkelblaue Mütze und ich dachte mir, ich  nehme meine dann in grau. Also hab ich Wolle bestellt und einfach losgelegt.

Und obwohl die Anleitung in englisch war (seit Ende der Schule hatte ich nicht mehr wirklich was mit dem englischen am Hut... das wird eher peinlich wenn ich beginne Sachen ins englische zu übersetzen...)  hab ich es gleich recht gut hinbekommen und war dann mit dem Endergebnis auch zufrieden. Am ersten Tag bzw. Abend kam ich schon ganz gut voran und hatte bei beiden Schals schon den Beginn des Fuchsschwanzes fertig. Ich war selbst etwas überrascht, dass es so gut und schnell ging. Schon nach 9 Tagen war ich dann mit beiden Mützen fertig.Auf jeden Fall ist die Mütze richtig schön warm, also ich sag mal so, - 20 Grad können mir jetzt nix mehr, auch wenn es sicher sinnvoll gewesen wäre, den Schal noch etwas länger zu machen, aber gut, man findet sicher immer wieder etwas, dass man verbessern möchte.


Liebe Grüße
Stephi

01 Oktober 2013

Alles neu macht der Oktober...

Hereinspaziert in mein kleines neu gestaltetes Reich!

Ich hatte ja bereits angekündigt, dass ich hier etwas verändern möchte. Ich hab einfach mal mit dem Aussehen an und für sich angefangen und einen kleinen Herbstputz durchgeführt. So scheint es mir jetzt etwas "klarer" und übersichtlicher zu sein, nur allein durch die etwas andere Gestaltung, mal schauen ob ich es so lasse oder hier oder da noch mal was umändern werde. Aber ich bin schon mal recht zufrieden, ich hoffe doch, euch gefällt es auch.

Wie im Titel zu lesen ist, geht es hier jetzt nicht mehr ausschließlich um die Gaumenfreuden im Leben sondern auch um andere Dinge die Spaß und Freude machen. Unter Anderem will ich euch auch meine Häkelprojekte vorstellen. Denn obwohl ich dachte, dass das Häkelfieber nur kurz anhält, dauert es jetzt schon fast ein ganzes Jahr an, aber dazu kommt dann die nächste Tage mehr ;)

Ich hab den Blog vom Namen her also gelassen wie er ist, ich wollte mich nicht davon trennen, jetzt wo ich mich schon so daran gewöhnt habe ;) Irgendwie hängt man ja dran, ich wollte ihn nicht umbenennen oder schließen und was "neues" beginnen, immerhin will ich ja auch weiterhin über leckere Dinge schreiben. Wahrscheinlich nur nicht mehr so häufig und auch nicht mehr alles Mögliche was mir so in den Teller kommt, sondern nur noch ausgewählte Sachen, die ich einfach klasse finde; so könnte dann fast mein kleiner Unterpunkt "meine Lieblingsrezepte" irgendwann wegfallen.
Daneben gibt es erst mal einen Überblick über mein neues Hobby, das Häkeln, dass nach vielen Jahren wieder aufgeflammt ist. Einen kleinen Einblick gibts hier schon mal zu sehen, doch ich will nach und nach so gut wie alle Dinge vorstellen, die ich das letzte Jahr schon fabriziert habe und was es damit auf sich hat... Der Wertegang meiner Häkelleidenschaft also.

Natürlich kann es auch sein, dass immer mal wieder was anderes dazu kommt, wer weiß, was mich vielleicht dann in einem halben Jahr so anspricht und beschäftigt! ;)

Liebe Grüße
Stephi