23 März 2014

Plötziade - Stephi´s Tabatière

1. PlötziadeAls Lutz vom Plötzblog vor einigen Wochen zur Plötziade aufgerufen hat, war ich gleich total begeistert. Brote backen ist eh eine meiner Leidenschaften (obwohl es auch Tage gibt, an denen ich da gar  nicht so große Lust drauf hab ^^) und neue Rezepte entwickeln, ja das mach ich auch immer wieder gerne. Auch wenn es bei der Plötziade ja nicht wirklich darum geht ein neues Rezept zu entwickeln, immerhin sind einige Zutaten schon vorgegeben und nur ein paar andere Dinge können noch selbst bestimmt werden. Hier sind die Zutaten die vorgegeben sind:
450 g Weizenmehl 550
50 g Roggenvollkornmehl
10 g Salz
die Sauerteig- und/oder Hefemenge, sowie die Wassermenge und die Zubereitung an und für sich sind selbst zu bestimmen. Wirkllich spannend.

Was mir gleich klar war, ich will auf jeden Fall den Sauerteig mit integrieren, jetzt, wo ich schon so stolz bin einen zu besitzen (das klingt jetzt irgendwie komisch...), auch wenn ich nur einen lieben kleinen Weizensauerteig habe, wollte ich den Sauerteig aus einen Teil Weizenmehl und dem Roggenmehl machen. Das hat auch gut geklappt und der Sauerteig hat nach seinen 20 Stunden schön geblubbert und sah klasse aus (vielleicht hätte ich auch davon ein Bild machen sollen...).
Bei der Wassermenge hab ich mich fast eher intuitiv entschieden, ich mag Brote lieber, die einen etwas weicheren Teig haben und falte die dann lieber ein paar mal mehr, das Ergebnis ist aber meistens ein besseres als bei Broten mit eher festeren Teigen.

Bei der Form wollte ich noch bissl was anderes machen. Ich hab mich für die "Klappvariante" entschieden, ich weiß, dass es für dieses Brot in dieser Form auch einen bestimmten Begriff gibt, aber ich habe keine Ahnung mehr welchen... Ok, ich hab grad noch mal gesucht und beim Plötzblog die Antwort gefunden: Tabatière, auch wenn ich es nicht mit Öl bestrichen habe, es hat doch ganz gut geklappt... Ist vielleicht so bissl mehr aufgerissen. Ich werde es mal trotzdem so nennen... Immerhin durfte ich ja auch kein Öl verwenden ;)) ich hoffe ihr seht es mir nach...

Das Ergebnis habe ich euch ja noch gar nicht verraten: Die Kruste ist schön knusprig und hat eine schöne weiche Krume und duftet herrlich aromatisch und so schmeckt es auch.




Stephi´s Tabatière

Sauerteig:

50 g Roggenvollkornmehl
40 g Weizenmehl 550
90 g Wasser
20 g Anstellgut vom Weizensauerteig

Teig:

400 g Weizenmehl 550
10 g Salz
3 g Hefe
220 g Wasser


Für den Sauerteig alle Zutaten miteinander verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur über Nacht gehen lassen (ca. 20 Stunden).

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben, Salz untermischen, Hefe hineinkrümeln und ebenfalls untermischen, Sauerteig und Wasser zugeben und gut verkneten.

Den Teig abgedeckt 2 Stunden gehen lassen, dabei nach 30, 60 und 90 Minuten falten.

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem länglichen Laib wirken, 10 Minuten entspannen lassen.
Dann mit der Teigkarte ca. 1/4 des Teiges etwas eindrücken, nicht abteilen. Mit dem Nudelholz, den abgetrennten Teigbereich so groß wie den Laib ausrollen und bemehlen.


Den "Teiglappen" über den Laib klappen und diesen aufs Blech legen.

Abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Den Ofen rechtzeitig auf 220 Grad vorheizen.

Den Laib gut geschwadet in den Ofen schieben und für ca. 45 Minuten goldbraun backen.


Liebe Grüße
Stephi

1 Kommentar:

  1. Eine hübsche Form, die ich auch mal ausprobieren muss. Ich bin, wie du, auch mehr für weichere Teige - sicher hat deine Tabatière sehr gut geschmeckt.
    LG aus Maine

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