30 Mai 2014

Roggenbrot über Nacht

Ja, ich weiß, diese Woche scheint es bei mir mal wieder nur Brot zu geben.
Ich hätte auch noch ein paar andere Rezepte zu bieten, aber es gibt so Tage, an denen hab ich partout nur Lust Brotrezepte zu schreiben, an anderen Tagen mag ich wieder gar keine Brotrezepte tippen und dann kommt halt was anders in den Blog. Also keine Sorge, es folgen auch wieder "normale" Rezepte.

Heute gibt es ein Roggenbrot über Nacht, dass ich bei Lutz (Plötzblog) entdeckt habe und mich gleich verliebt habe, ich mag ja solche Rezepte, die ewig brauchen, bei denen man nicht viel machen muss und die dann am Ende hoffentlich total bombastisch werden ;)
Da ich das Brot praktischerweise am Wochenende gebacken habe, ist es bei mir aber eigentlich kein über Nacht Brot geworden, denn ich habe es so getimt, dass ich am Sonntagmorgen den endgültigen Teig gemacht habe und dann Abends das Brot gebacken habe, das hat halt einfach zeitlich besser für mich gepasst... aber das macht ja nix ^^
Im Rezept wird Roggenmehl 997 verwendet... Ich habe nur das normale Roggenmehl zu Hause, dass man überall kaufen kann, daher hab ich dieses mit etwas Weizenmehl 550 gemischt, so dass ich wenigstens etwas auf eine geringere Zahl kam. Ausgerechnet hab ich das natürlich nicht - ich habe etwas Freestyle betrieben ^^
Jetzt fehlt natürlich nur doch das Fazit zum Brot;
erst mal das Gute: das Brot ist total lecker und schön saftig, was allerdings nicht so schön ist - wenn man mal davon absieht, dass mein Brot sich beim letzten Gehen etwas an die Frischhaltefolie gehängt hat und ich so beim entfernen den "Deckel" des Brotes etwas abgerissen habe (schäm).... ist der Deckel des Brotes bzw. auch die Kruste an und für sich etwas zu dick und zu hart geraten - ich vermute fast, dass es damit zusammenhängt, dass das Brot beim aufheizen des Ofens schon drin stand.. ich werde es also nochmal backen und dann das Brot erst in den heißen Ofen stellen, mal schauen, ob ich einen Unterschied feststellen kann.. sieht man aber davon ab, dass man gute Zähne (zumindest teilweise) braucht, ist das Brot ne Wucht!
Ich hoffe, dass ich bald Zeit habe es nochmal zu backen, dann werde ich berichten, ob ich es für uns noch etwas optimieren konnte.. ;)


Das Brot geht dann natürlich auch zum YeastSpotting.



Roggenbrot über Nacht

Sauerteig:

130 g Roggenmehl
20 g Weizenmehl 550
3 g Salz
30 g Anstellgut

Brühstück:

50 g Amaranth
50 g Quinoa
300 g kochendes Wasser
7 g Salz

Teig:

280 g Roggenmehl
70 g Weizenmehl 550


Für den Sauerteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren, abgedeckt bei Zimmertemperatur ca. 24 Stunden gehen lassen.

Für das Brühstück alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren, abgedeckt bei Zimmertemperatur 12 Stunden quellen lassen.

Für den Teig die Mehle mischen, Sauerteig und Brühstück zugeben und gut verkneten.

1 Stunde abgedeckt gehen lassen.

Die Arbeitsfläche gut mit Wasser einsprühen, den Teig darauf geben und zu einem länglichen Laib formen.
Diesen in eine Kastenform legen (ich hatte eine Silikonform, daher hab ich sonst nichts gemacht, wenn man eine "normale" Form verwendet, würde ich diese zumindest sehr gut einmehlen).

Den Teig abgedeckt 8 Stunden gehen lassen.

Die Kastenform in den Ofen stellen und den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Ist die Temperatur erreicht, den Laib ca. 90 Minuten backen.


Liebe Grüße
Stephi

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