31 Januar 2014

Ricotta-Eierlikör-Kuchen

Der Plumcake al capuccino ist einer meiner Lieblingskuchen, ich hatte ihn schon lange nicht mehr gebacken und mich wieder an ihn erinnert. Dummerweise passiert es bei dem Kuchen sehr oft, dass er innen noch etwas feucht ist - sowas mag ich einfach nicht.
Da ich ja noch Ricotta übrig hatte und der Appetit sehr groß war und der Kuchen nach 2 Tagen aufgefuttert war, habe ich gleich mal einen neuen Versuch gewagt, was das Thema "Ricotta-Kuchen" betrifft. Grob habe ich mich dabei auch auch die Mengenangaben aus dem ursprünglichen Rezept orientiert, aber die Zubereitung habe ich geändert. Und was soll ich sagen, das war ein großer Erfolg, jetzt hab ich einen Kuchen, der sogar noch besser ist - wenn man ihn noch mehr an den Plumcake al capuccino angleichen will gibt man einfach wieder einen Schuss Kaffee in den dunklen Teig, ich würde sagen 15 - 20 g schaden da nicht.

28 Januar 2014

Vollkorn-Couscous-No Knead Bread

Ein No knead Bread hab ich schon früher einmal gebacken, ist aber schon eine ganze Weile her. Als ich dann bei from snuggs kitchen das Rezept für das Vollkorn-Couscous-No Knead Bread entdeckt habe, dachte ich mir, ich muss endlich mal wieder eins backen. Vor allem, weil ich die Idee mit dem Couscous so klasse fand. Ich mag ja so Brote, die einfach mal anders sind ;)
Die Zubereitung war natürlich einfach und unkompliziert. Bissl Probleme hatte ich bei der Auswahl meines Topfes, ich hab da nicht so viele zur Verfügung, die ich da nehmen kann, vor allem mag ich runde Brote nicht so gerne, die kann ich auch eher schlecht auf der Brotmaschine schneiden. Nun ja, da ich aber keinen ovalen Bräter habe, hab ich ja einen runden Topf nehmen müssen ;) Deckel gabs dazu aber auch keinen, denn der hatte nen Plastikgriff. Also hab ich ihn halt mit etwas Alufolie abgedeckt, aber das klappt ja genauso gut.
Das Brot ist auf jeden Fall total lecker und fluffig geworden, das werde ich wieder backen, hat mir echt mal wieder richtig viel Spaß gemacht, vor allem, weil ich in letzter Zeit etwas Brotback-faul bin ;)


Das Brot geht diese Woche auch mal wieder zum YeastSpotting.


19 Januar 2014

Hiroshi

Ja... ich hab schon wieder die Häkelnadel in die Hand genommen und mal wieder eine kleine Katze gehäkelt. Das klingt jetzt irgendwie total niedlich... aber es ist nicht einfach nur eine Katze, es ist Hiroshi - die Sushikatze von Mia´s Atelier.
Ich liebe ja Sushi, alleine schon deshalb musste ich die Katze einfach häkeln, dazu noch der coole Kimono. Ich hab mich gleich verliebt.

Natürlich hab ich mir auch extra eine schöne fluffige Wolle gekauft, die ist allerdings etwas dünner als die Wolle, die in der Anleitung verwendet wird, daher ist Hiroshi bei mir etwas kleiner geworden.
Das ist ja eigentlich nicht schlimm, unpraktisch ist nur, dass dadurch das Stirnband und auch der Kimono kleiner ausfallen müssen als es in der Anleitung ist - mal davon abgesehen, dass in der Anleitung ein dünneres Garn und eine kleinere Häkelnadel verwendet wird, als ich zu Hause hatte...

Dadurch das das Stirnband etwas kleiner geworden ist, sind auch die Schriftzeichen etwas kleiner ausgefallen, ich hab mir auch wirklich Mühe gegeben, dass sie genauso aussehen, wie auf dem Bild in der Anleitung, ich hoffe, meinen Zeichen bedeuten jetzt nix dusseliges, nur weil ich vielleicht doch ein paar mm verrutscht sein könnte...

Der Kimono musste auch deutlich kleiner werden... Ich konnte mir erst nicht wirklich etwas unter der Anleitung vorstellen, also hab ich als erstes einen Kimono in der Größe meines Garns und der Nadel gehäkelt, die ich da hatte und dann hab ich nochmals einen Kimono gehäkelt, der auf meinen Hiroshi abgestimmt war, denn ich glaube in den anderen hätte ich ihn 2 mal wickeln können ^^
Jetzt hab ich halt auch noch einen großen Kimono rumliegen.. ich werde wohl nochmals etwas häkeln müssen, dem ich dann den Kimono anziehen kann.

Die Ohren sind bei mir nicht ganz so spitz geworden (konnten sie aber durch die Anleitung auch nicht werden) daher meint mein Freund, mein Hiroshi würde eher wie ein Bär aussehen... Naja, immerhin haben Bären keinen so langen Schwanz ;) Hätte ich die Ohren aber anders gemacht, wären sie vermutlich zu groß geworden, daher hab ich sie einfach so gelassen.

Zum Guten Schluss hat er dann auch noch ein leckeres Sushi bekommen ;)

Ich finde er ist sehr süß geworden, auch wenn ich durch meine Garnarten die ein oder andere Schwierigkeit zum überwinden hatte.

Liebe Grüße
Stephi

15 Januar 2014

Fuchsschal

Eigentlich wollte ich letztes Jahr schon so ein kleines Bloginternes Event machen, bei dem ich mir für jeden Monat etwas vornehme. Doch irgendwie hat es mit meinen Ideen nicht hingehauen und ich hab es dann gar nicht erst angefangen, weil ich mir dachte, ich kann es doch nicht durchziehen bzw. durchhalten.

Jetzt hatte ich mir wieder die ein oder andere Idee dazu gemacht und für dieses Jahr ist mir auch wirklich etwas eingefallen, bei dem ich viel machen kann, kreativ werden kann und an dem ich auch das ganze Jahr Freude haben werde.

Das Thema des Jahres für mich ist: Fuchs!

Ich werde jetzt also einmal (oder mindestens 1 mal) im Monat einen Betrag machen, der mit dem Thema Fuchs zu tun hat.

Im Januar wird es dazu einen Fuchsschal geben.
Ich habe mir ja schon vorgenommen, meine Nähmaschine öfters zu verwenden und als ich dann bei Prudentbaby die Anleitung für den Fuchsschal gefunden habe, war ich gleich hin und weg. Das Problem dabei war nur, ich musste erst einmal einen passenden Stoff finden. Verwendet wird in der Anleitung ein Flanellstoff und ein eher plüschiger bzw. Fellimitatstoff. Als erstes habe ich mich also auf die Suche nach einem Flanellstoff in orange begeben. Und das ist ein ganz schön großes Problem. Denn zum einen gibt es kaum Flanellstoffe und wenn man mal einen findet, dann ist dieser entweder mit einem Kindermotiv bedruckt oder, wenn man schon das Glück hat einen karierten zu finden, dann gibt es keinen in einem Orangeton.
Also habe ich mich schnell von dem Flanell verabschiedet. Ich wollte einen normalen Baumwoll-Karostoff in orange finden... das hat aber auch nicht geklappt. So ein Stoff ist nirgends aufzutreiben. Orange scheint einfach nicht modern zu sein...
Nachdem ist schon etwas geknickt war, bin ich bei uns in die Stadt in einen Stoffladen und hab einfach mal geschaut, was es im allgemeinen so gibt. Immerhin habe ich dort einen Baumwollstoff gefunden, der zumindest einen Fuchston hatte und nicht einfarbig, sondern leicht gemustert war, dann ist es nicht so langweilig ;)
Passenderweise hatten sie gerade noch einen tollen Fleecestoff da, der recht dünn war, aber auch ein paar längere Fransen hatte, und dazu auch noch im Angebot war. Also hab ich zugeschlagen und mir die beiden Stoffe geholt.

Jetzt konnte es also losgehen. Ich hab mir das Schnittmuster ausgedruckt, ausgeschnitten und auf den Stoff übertragen, alles großzügig mit Nahtzugabe zugeschnitten, zusammengesteckt und mich an die Nähmaschine gesetzt.
So, ich hab ja schon nen Loop und nen Beutel genäht... aber das waren so "Anfängersachen" bei denen ich nicht so knifflige Sachen zu nähen hatte. Jetzt hatte ich aber viele Ecken und Rundungen zu nähen und das hab ich bisher noch gar nicht auf die Reihe bekommen. Jetzt hieß es also Augen zu und durch und ausprobieren.
Angefangen hab ich mit den Beinen, da ist es nicht ganz schon schlimm, wenn was schief geht, da brauchte ich nicht so viel Stoff und hätte nochmal gut neuen zuschneien können ohne mich zu ärgern ;)
Die Sache mit den Beinen und der Rundung hat aber super geklappt, dann folgten die Ohren. Das sah alles schon mal super aus.
Dann wird als nächstes der Kopf zusammengenäht, dann kommen die Augen und die Ohren drauf und die Nase wird mit Garn genäht...
Naja also die Ohren sind jetzt das einzige, was mir nicht so gut gefällt, ich hab halt auch nicht so viele Garnfarben zur Verfügung, ich hatte nur dunkelbraun und daher sieht das ganze halt nicht ganz so ordentlich aus, vor allem, weil ich dann auch doch wieder bissl schief genäht habe... die Sache mit der Perfektion dauert einfach noch... ich muss noch viel üben. Aber mit den Ohren kann ich erstmal leben.
Die Beine hab ich dann per Hand mit einem weißen Garn angenäht.
Danach war dann alles wieder einfach, denn ich musste nur noch den Schal wieder auf links drehen und zusammennähen, alles wieder durch die Umschlagöffnung stecken und den Rest von Hand vernähen.

Und fertig ;) das war ich dann auch nach ca. 4 - 4,5 Stunden... Aber ich bin total glücklich mit meinem Fuchsschal, der Stoff ist klasse, fühlt sich toll an und es sieht wirklich nach nem Fuchs aus. Der wird jetzt die nächsten Tage stolz getragen!

Liebe Grüße
Stephi

12 Januar 2014

Die besten Chocolate Chip Cookies

Ja ich weiß, eigentlich ist Weihnachten noch gar nicht so lange her und eigentlich gab es zu der Zeit auch genug Plätzchen. Aber ich konnte es einfach nicht lassen. Ich wollte die besten Chocolate Chip Cookies auch schon für den Weihnachtsteller backen, hatte den Zettel dann aber wohl irgendwie verlegt und dann auch einfach vergessen. Jetzt hatte ich das Rezept aber wiedergefunden und dachte mir; ach was solls. Ich backe einfach noch ein paar Cookies - Cookies sind ja nicht "wirklich" Plätzchen, Cookies gehen einfach das ganze Jahr über. Gefunden hatte ich das Rezept übrigens bei Fool for Food.
Und ich muss sagen, der Titel ist nicht übertrieben, es sind wirklich die besten Chocolate Chip Cookies, die ich kenne, denn das tolle an den Kekse ist das Fleur de sel - man erwischt immer mal wieder so einen Salzkrümel und das macht den Geschmack erst richtig aus. Ich liebe einfach die Verbindung von Schokolade und Salz.

05 Januar 2014

Kasimir the Cat

Neues Jahr neues Glück - ich bin mir noch nicht so ganz sicher, wie sich dieses Jahr, vor allem auch in Bezug auf den Blog entwickeln wird. Ich habe die ein oder andere Idee und möchte einiges ausprobieren. Ob das alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, das werde ich sehen.

Sicher ist auf jeden Fall, dass der Blog bunter werden wird. Ich werde sicherlich mit den Rezepten etwas zurückschrauben, vor allem wird es wirklich nur noch die überzeugenden Rezepte hier zu lesen geben. Damit hatte ich schon im letzten Jahr begonnen. Teilweise wird das Essen bei mir gar nicht mehr fotografiert, dass ich auf den Tisch bringe. Ich habe mir gestern schon beim Abendessen von meinem Freund anhören müssen: "Wie, willst du das essen gar nicht fotografieren?"
Nein - das werde ich auf jeden Fall nicht mehr immer so machen. Im Moment ist das Licht eh viel zu mies um tolle Bilder zu machen, jegliche Versuche sind eher gescheitert und haben mir nicht zugesagt, also lasse ich es lieber als etwas in meinem Blog zu haben, was mich nicht ganz überzeugt...

So, genug rumgeredet ;) Heute werde ich also kein Rezept veröffentlichen, das ist ja schon klar geworden. Nein, heute mache ich mal was ganz anderes. Mein Kopf ist grad voller Ideen, nicht nur was das kochen betrifft, sondern was auch sonstige kreative Dinge angeht. Unter anderem also auch das häkeln!
Also wird heute wieder was gehäkelt und das meine ich so auch im wörtlichen Sinne, denn heute gibt es eine Anleitung für ein Häkeltierchen! Eine Katze (was solle es auch anderes sein).

Ich hatte mehrere Versuche gestartet und bin jetzt mit meinem Werk zufrieden und finde sie sehr knuffig ;)

Wer also auch mal sein Häkelglück versuchen will, der darf sich gerne probieren - ich hab die Anleitung sicherheitshalber mal auf englisch geschrieben, denn bei den Anleitungen denke ich mehr englisch als deutsch... mittlerweile...


Für Fragen, Anregungen, Kritiken etc. bin ich gerne zu haben ;) Wenn ich viel Muse hab, gibts die Anleitung auch noch zusätzlich auf deutsch, aber eigentlich sollte das alles easy zu verstehen sein... hoffe ich doch ;)


02 Januar 2014

Eierlikör Spritzgebäck

Also ich weiß auch nicht, ich habe schon oft Spritzgebäck gemacht, aber nie ist es wirklich gut geworden, meistens sind die Kekse beim backen so verlaufen, dass man am Ende gar nicht mehr gesehen hat, was sie eigentlich darstellen sollten, es waren einfach nur so Keksflatschen... daher habe ich mich auch schon lange nicht mehr an ein neues Experiment gewagt.
Jetzt hatte ich aber Eierlikör gekauft um das Schwarz-Weiß-Gebäck mit Eierlikörcreme zu machen. Aber so viel Eierlikör habe ich ja gar nicht gebraucht, aber ich mag den auch nicht lange stehen lassen, ich finde der schmeckt dann irgendwann merkwürdig... mal davon abgesehen, dass ich Eierlikör so zum trinken gar nicht mag, ich verbacke den dann lieber...
Bei chefkoch bin ich dann zumindest fündig geworden, das Eierlikör Spritzgebäck hat mich angesprochen und die Bilder ließen vermuten, dass das Rezept auch funktioniert, und zwar so, wie ich mir das auch vorstellen würde.
Und tatsächlich, dieses mal hat es echt geklappt und die Plätzchen sind im Ofen sogar noch schon prall geworden und haben ihre Form richtig gut behalten, ich bin total begeistert, vor allem auch vom Geschmack. Sie sind total mürbe und haben einen schönen zarten Eierlikörgeschmack, die mach ich auf jeden Fall wieder!


Außerdem wollte ich euch auch dieses Jahr wieder verraten, was ich alles an Keksen gebacken habe, ich hatte mir ja vorgenommen, weniger als die vergangenen Jahr (2011 und 2012) zu backen:

- 2 x Eierlikör Spritzgebäck
- 1 x Lebkuchen
- 1 x Rudi´s