25 Juli 2014

Neuer Trend in meinem Haus: Fimo!

Ich habe mal wieder feststellen müssen, dass es noch so viele Dinge in dieser Welt gibt, die ich einfach noch gar nicht kenne, oder noch nicht ausprobiert habe. Daran sollte ich unbedingt noch etwas ändern.
Schon lange ist es so, dass ich auf Fimo aufmerksam geworden bin - eine Art Knetmasse, die man nach dem Formen in den Ofen schiebt und für 30 Minuten bäckt, auskühlen lässt und dann ein festes Gebilde in den Händen hält, dass man sich dann je nachdem als Schmuckstück um den Hals hängen kann oder als kleine Figur irgendwo hinstellen kann und und und... die Möglichkeiten sind einfach grenzenlos.

Erst haben ich das ganze gar nicht so wahrgenommen, nach einiger Zeit des Überlegens ist mir aber eingefallen, dass wir früher in der Christenlehre mal so was gebastelt haben, da haben wir so lustige Stränge geformt, diese in Scheiben geschnitten und an ein Glas gebebbt.. das ganze dann gebacken und man hatte ein Windlicht, dass toll leuchtete..

Als mir das dann wieder eingefallen ist, verspürte ich auf einem mal große Lust, das ganze einfach nochmal auszuprobieren, ich hab dann viel gegoogelt und gestöbert und wollte wissen, was man damit so machen kann. Vor lauter Überwältigung, was da alles möglich ist, kam meine Vorfreude erst etwas ins stocken, denn meine Erwartungen an mich wurden immer größer, genauso wie die Zweifel, ob ich die dann auch erfüllen kann.. Perfektionismus ist einfach sch...

Nachdem ich dann sicherlich noch weitere 2 bis 4 Wochen überlegt habe, was ich jetzt machen soll, hab ich einfach gedacht, was solls, ich investiere jetzt einfach mal 20 Euro und schaue was dabei rauskommt, wenn es nur Müll wird, dann hab ich zumindest nur 20 Euro in den Wind geschossen und weiß, dass ich es einfach nicht kann, aber damit könnte ich dann (sicherlich irgendwann und irgendwie) leben....
Vor allem, nach dem mein Freund so aufmunternd meinte: "Das ist nix für dich - dafür braucht man Geduld...."
Meine kleine Bestellung kam recht schnell bei mir an und ich hatte mir auch schon das ein oder andere vorgenommen, was ich ausprobieren wollte. Anfangen wollte ich mit ein paar Anhängern, die ich dann stolz um den Hals tragen kann... und ich war mehr als überwältig mit meinem Ergebnis des ersten Knetversuchs:

 ok, der Schwanz hätte schöner werden können...

 vor lauter Aufregung hab ich den Schwanz des Häschens ganz vergessen....
 
erst nach dem bemalen entdeckte ich, dass irgendwas doch nicht richtig ist, erst nach einigen langen Minuten, wusste ich dann auch was falsch war, ich hab die Arme vergessen...
 
Bestärkt dadurch werde ich dann gleich gerne etwa größenwahnsinnig... das musste doch auch noch was "Großes" drin sein, Anregungen im Internet gibt es viele, hängengeblieben bin ich dann auf einem mal bei Drachen... hmpf.. das schien mir eigentlich unmöglich, ich mache aber gerne unmögliche Sachen. Deshalb hab ich mich dann abends, nach dem Training um 22 Uhr hingesetzt und angefangen dieses Tierchen zu formen, nach 2 1/2 Stunden landete es dann gleich noch im Ofen - ich hab doch keine Geduld und konnte nicht bis zum nächsten Tag warten, rausgekommen ist der kleine hier:



Am nächsten Tag bewunderte ich meinen Drachen noch eine Weile und wollte dann gleich noch ein paar Anhänger formen, rausgekommen ist folgendes:

 ich liebe einfach den gestiefelten Kater, was soll ich machen ;)

 ja, das sollte ein Drache werden, mein Freund behauptet, es sieht wie eine Katze mit Flügeln aus....
 
 Winke-Katzen gehen immer!

ich fand die Idee mit der Katze auf dem fliegenden Besen einfach zu toll =P
 
Nun ja, was soll ich sagen, ich finde der Anfang ist gemacht, jetzt muss ich nur hier und da und dort, noch ein bisschen üben, aber ich bin bisher schon richtig happy mit dem Ergebnis, was meint ihr?

Liebe Grüße
Stephi

22 Juli 2014

Wildreis-Sauerteig-Brot

Ich hab mir vor einiger Zeit vorgenommen, bei mir mal etwas auszusortieren, das fängt an, bei alten Klamotten, die man immer noch im Schrank liegen hat und dabei schon seit Monaten oder Jahren nicht mehr getragen hat, geht über irgendwelchen Krempel, der in den Schränken und Schubladen versteckt ist. Und macht natürlich bei meinen Küchenschränken keinen halt.

Die Tage bin ich mehr oder weniger durch Zufall (naja anders findet man manche Dinge auch nicht mehr... versteckt in 5 verschiedenen Dosen, in den hintersten Ecken...) auf angebrochene Tüten von roten Linsen und Camargue Reis gestoßen. Große Sachen kann man mit solchen Mengen nicht mehr anfangen, mal davon abgesehen das ich kein großer Liebhaber dieser beiden Dinge bin, was sicherlich auch ein guter Grund dafür war, dass das ganze so lange im Schrank vor sich hin dümpelte...

Also hab ich mir die beiden Tüten provokant auf die Arbeitsfläche gestellt, anders geh ich an die Sachen sonst auch nicht ran, sondern sie bleiben für Ewigkeiten im Schrank... Jetzt hieß es also die Sachen mal nach und nach zu Verwerten. Angefangen hab ich dabei mit einem Rezept, dass ich bei Brot & Meer gefunden habe, ein Wildreis-Sauerteig-Brot, für das ich dann aber keinen Wildreis, sondern den Camargue Reis genommen hab. Am Ende entstand ein sehr leckeres Brot und die Gewissheit, dass ich noch Reis übrig habe, um es noch das ein oder andere mal zu backen ;) Hervorragend!!


Das Brot hüpft natürlich auch ins wöchentliche YeastSpotting!

20 Juli 2014

Laila

Im Moment hab ich einfach so viele Ideen, was das häkeln betrifft, dass ich mich an manchen Tagen gar nicht bremsen kann. Ich seh ein Bild oder habe einen Gedankenblitz und muss dann einfach sofort loslegen, meistens kann ich die Häkelnadel gar nicht mehr aus der Hand legen und muss mich oft zusammenreißen, dass ich nicht die ganze Nacht durchhäkle, bis ich endlich fertig bin. Zu Zeit wird das ganze nur dadurch gebremst, dass ich nicht mehr alle Farben zur Verfügung hab und mir vor allem langsam die Ausstopfwolle ausgeht.. naja, ich hab mittlerweile aber schon wieder neue bestellt... *seufz*
Nun gut, heute gibt es zumindest aus diesem Grund eine neue Anleitung, wie ich find, ist es die, die mir bisher am besten gelungen ist. Es sit Laila - die eigentlich nur lila geworden ist, weil ich davon noch genug Wolle zur Verfügung hatte.. ;) Ich find sie so süß, ich glaub ich geh sie mir noch bissl anschauen... ^^




17 Juli 2014

Filzen - Fuchs

http://stephiskoestlichkeiten.blogspot.de/p/stephis-fuchse-14.html
Natürlich geht es auch in diesem Monat wieder weiter mit meinem Fuchs-Event. Eigentlich wollte ich es diesen Monat dann endlich mal schaffen, etwas zu wählen, was gekocht bzw. eher gebacken ist, ein paar Ideeen dazu hab ich auf jeden Fall, allerdings bin ich immer noch nicht zur Umsätzung gekommen.. leider muss ich sagen, aber das Jahr hat ja noch ein paar Monate - es besteht also noch Hoffnung.

Diesen Monat gibt es aber wieder etwas anderes, aber immerhin mal nichts was gehäkelt ist, das ist ja schon mal ein Fortschritt, denn in dem Bereicht hätte ich noch viele Ideen. Aber es folgt etwas gefilztes.
Ich fand das Thema filzen einfach total spannend, eigentlich schon seit langem, habe aber immer gedacht, dass das eh nicht hinbekomme. Allerdings hab ich auch erst vor ein paar Monaten entdeckt, dass man auch trocken filzen kann, ich dachte bisher immer, dass man die Wolle mit Seifenlauge ewig bearbeiten muss und am Ende halt ein paar "Filzplatten" rausbekommt. Aber ich wurde eines besseren belehrt, denn man kann das ganze auch "im trockenen" veranstalten, indem man die Wolle hernimmt und ununterbrochen mit Nadeln darauf einsticht. Das konnte ich mir am Anfang zwar auch erst nicht vorstellen, geht aber einfacher als man denkt, denn schon nach 2 -3 mal einstechen merkt man, dass sich die Wolle miteinander verbindet. Bis das ganze dann eine kompakte und feste Form annimmt dauert es zwar etwas und man muss auch gut aufpassen, dass man seine Hände nicht mit anfilzt =P Aber es klappt eigentlich ganz gut.

Ich habe auch nicht mit einem Testobjekt angefangen, sondern bin gleich in die Vollen gegangen und hab mit einem Fuchs angefangen. Ich wollte natürlich schon einen Fuchs, der etwas außergewöhnlicher aussieht. Und ich muss sagen, das Ergebnis ist echt gut geworden. Man kann zumindest mal erkennen, dass es einen Fuchs darstellen soll. Meine Lieblingsbeschäftigung wird das filzen zwar jetzt nicht, aber ich denke man, dass ich sicher noch nen Versuch starten werden, ich hab ja noch genug von dieser Wolle in meinem Schrank....

Liebe Grüße
Stephi


15 Juli 2014

Gefülltes Baguette mit Käse und Schinken

Vor einigen Wochen wurde ich auf eine tolle Idee gebracht - ein gefülltes Baguette mit Käse und Schinken. Vor der Idee war ich gleich total begeistert. So was musste ich mir unbedingt zusammenbasteln. Dazu wollte ich dann nur leckere Kräuterbutter machen und einfach nur das Brot genießen.
Orientiert habe ich mich dabei etwas an das Weißbrot nach Günter Weber, dass ich beim Plötzblog entdeckt habe, denn bei diesem Rezept kam mir die Zubereitungsart sehr entgegen ;) Dazu gab es dann einfach nur noch Käse und Schinken und fertig war das perfekte Baguette. Einfach super für den Sommer, wie ich finde!


Die Baguette gehen natürlich auch wieder mit zum YeastSpotting.


11 Juli 2014

Teriyaki-Apfel-Frikadellen

Heute folgt mehr oder weniger ein Überraschungsrezept. Ab und zu sehe ich mal eine Rezeptidee oder auch nur so eine Idee, was man so kombinieren kann oder oft kommt mir auf einfach  nur ein Gedanke - leider passiert das immer noch viel zu selten. Ich würde auch gerne ohne Einkaufszettel einkaufen gehen, mich einfach nur inspirieren lassen und kaufen auf was ich gerade Appetit habe und dann einfach was daraus zaubern.. leider hab ich das nicht sehr viel Talent  dazu... Auf jeden Fall hatte ich auf einem mal die Idee im Kopf ein paar Frikadellen auf den Grill zu legen. In die Frikadellen wollte ich klein geschnittenen grünen Apfel geben und außerdem auch Teriyakisauce. Aufregender sollte das ganze dann schon gar nicht mehr werden. Ich hab es also einfach mal ausprobiert und bin von dem Ergebnis total begeistert. Die werden noch oft auf unserem Grill landen.


08 Juli 2014

Cashew-Ring mit Paprika

Ok, ich muss gestehen, mittlerweile ist es schon ein paar Wochen her als ich bei Hefe und mehr, das Rezept für den feurigen Walnuss-Ring mit Kamut entdeckt habe. Ich hatte mich gleich so in das Rezept verliebt, dass ich es unbedingt so schnell wie möglich ausprobieren musste. Da ich aber keinen Kamut habe, hab ich mir das Rezept als Vorlage genommen und es etwas umgebaut. Anstelle von den Walnüssen hab ich Cashewkerne genommen, denn die hatte ich noch daheim, die Packung war schon offen und sie mussten daher auch weg ;) Bei mir ist es auch nur ein Ring geworden, der nach dem formen deutlich "ringartiger" war, als er jetzt am Ende aussieht, er ist einfach etwas zu sehr explodiert ;)
Geschmacklich ist das Brot total lecker, ich werde es auf jeden Fall wieder backen, ganz egal ob mit Walnuss oder Cashewkernen...


Das Brot geht diese Woche auch wieder mit zum YeastSpotting.

04 Juli 2014

Tabby

Ich finde es ist langsam mal wieder Zeit für eine Anleitung. Nachdem ich in letzter Zeit was das häkeln betrifft etwas hin und her geirrt bin. Ich hatte zwischenzeitlich den Eindruck ich hätte etwas den Faden verloren - nicht was die Lust zum häkeln angeht, sondern einfach die Möglichkeiten. Ich hab mich bissl ausprobiert und war etwas unschlüssig, was ich machen könnte, ich hab eigentlich mittlerweile die Sachen, die ich unbedingt häkeln wollte fertig.. Manche liegen halb fertig im Wohnzimmer, weil mir die Wolle ausgegangen ist - keine Sorge, für Nachschub hab ich mittlerweile gesorgt..
Außerdem sind noch ein paar Anleitungen entstanden, die ich gedanklich noch nicht für die Öffentlichkeit freigegeben habe, einfach, weil ich noch ein paar innerliche Abwägungen treffen muss... Bis ich mich da also entschieden habe, müsst ihr euch erst einmal mit Tabby zufrieden geben. Das Problem bei ihr ist, dass ich einfach mal drauf losgehäkelt habe, so ganz ohne Sinn und Verstand, jetzt bin ich zwar fertig, war mir aber längere Zeit nicht im klaren, ob es ein Fuchs oder eine Katze geworden ist. Ich hab mich zwischenzeitlich aber für die Katze entschieden; hier kommt jetzt also Tabby, die Katze! Ich hoffe, ihr mögt sie so gerne wie ich ;)


01 Juli 2014

Bananen-Nutella-Brownies mit Haselnüssen

In letzter Zeit überkommt mich immer mal wieder die Lust zum Backen. Als mein Freund mich vor ein paar Tagen auf ein paar Brownies mit Bananen angesprochen hat, die mal eine Kollegin von mir gebacken hatte und ich damals eine kleine Kostprobe davon mitgebracht hatte, überkam mich spontan eine große Lust auf diese Brownies. Ich wusste noch ungefähr wie sie aussahen und das Bananen in Scheiben auf den Brownies lagen, also hab ich einfach mal wieder das Internet bemüht. Dabei bin ich dann recht schnell auf das entsprechende Rezept für die Bananen-Nutalla-Brownies mit Haselnüsse gestoßen, die Zorra (1x umrühren aka Kochtopf) gebacken hatte. Ok, etwas blöd war, dass Nutella verwendet wird, die kaufe ich in der Regel nicht, denn die isst bei uns niemand. Aber ich bin das Risiko eingegangen, ich wollte ja unbedingt diese Brownies backen! Jetzt muss ich halt schauen, dass ich auch die restlichen 300 g Nutella irgendwie verbacken kriege - also wenn ihr ein paar Anregungen für mich habt, dann immer her damit ;) Ansonsten gibts jetzt noch weitere 3 Wochen die Bananenbrownies... naja so lecker wie die sind... wärs jetzt auch nicht so schlimm ;)
Das tolle an den Brownies ist der dezente Bananengeschmack (mein Freund findet die Brownies total lecker, hasst aber Bananen!) und das sie gleichzeitig schön saftig, aber nicht so freucht in der Mitte sind - geradezu perfekt für mich!