31 Januar 2015

Henry

Noch ist ja Winter, daher bin ich auch beim häkeln noch total darauf abgestimmt, obwohl schon wieder viele Ideen im Kopf herumschwirren, für die es langsam an der Zeit ist mal umgesetzt zu werden. Ganz vorne auf meiner To-do-Liste steht eigentlich noch eine Mütze, die ich schon seit mindestens 3 Monaten häkeln möchte, alles liegt bereit, ich müsste nur mal anfangen. Spätestens dann, wenn es draußen kalt ist und ich mir denke, mist, du hast immer noch nicht mit der Mütze angefangen, nehme ich mir diese wieder vor und naja... irgendwie fange ich dann doch wieder nicht an... So wie auch dieses mal, ich wollte häkeln, hab mich dann aber einfach für einen Schneemann entschieden - Henry! Ich wollte ein breites Grinsen und eine große Zipfelmütze und vor allem schöne dünne Zweige als Arme, die sind vielleicht sogar etwas überproportional geworden, aber dann passen sie auch besser zur großen Möhrennase.
Mal schauen, was mir als nächstes vor die Nadel kommt, die Sache mit dem stricken steht ja auch noch im Raum... bis dahin wünsch ich euch aber erst mal viel Spaß mit dem kleinen Henry!

29 Januar 2015

Pastinaken-Gnocchi

Ein Wunder, aber nach meinem Süßkarttofel-Desaster hab ich mich tatsächlich eine Woche später schon wieder an Gnocchi versucht. Ich dachte mir, ich gehe auf Nummer sicher und verwende ein Rezept, von dem ich weiß, dass es auch klappt und ich nicht wieder in der Küche am verzweifeln bin. Ich hab mich einfach an meinem Ricotta-Gnocchi Rezept orientiert. Das Rezept ist nunmal der Hammer und macht mich immer wieder glücklich. Diese mal wollte ich aber keine schnöden Ricotta-Gnocchi machen, ich wollte Pastinaken-Gnocchi haben.
Gut, wie gut der Pastinakengeschmack durch die Gnocchi kommt ist jetzt bestimmt ein Streitthema, ich finde, man hat es gut herausgeschmeckt, hat einen aber nicht überfahren, eigentlich war es also genau richtig.
Der Teig war auch wieder schön zum verarbeiten, nix hat geklebt. Es war einfach schnell und einfach zubereitet. Lecker waren natürlich auch die angebratenen Pastinakenwürfelchen.
Die Kresse hat ihr übriges dazu getan, ich hätte zwar lieber Brunnenkresse verwendet, aber man muss halt nehmen, was man bekommt ;)

27 Januar 2015

Süßkartoffel-Gnocchi

Was kann man über mein Rezeptfoto sagen? Es sieht zumindest ansehnlich aus, man erkennt durchaus, dass es Gnocchi sein sollen. Außerdem haben sie eine schöne Farbe bekommen, dass Süßkartoffel enthalten ist, könnte man jetzt auch noch erraten.


Das Drama hinter den Gnocchi sieht man zum Glück nicht, die verwüstete Küche, in der so ziemlich überall Teig klebt, 100 Schüsseln und Pfannen und Töpfe, überall irgendwelche Löffel und 10 Geschirrtücher, weil ich mir gefühlte 300 mal die Hände abwaschen musste, da der Teig nicht zum Teig werden wollte, sondern einfach nur klebrig sein wollte...
Nachdem ich 3 mal aufgeben wollte, vielleicht waren es auch eher 4 oder 5 mal, hab ich es dann doch durchgezogen und am Ende einfach so viel Mehl in den Teig geschmissen, dass er so gut wie gar nicht mehr geklebt hat, zumindest vergleichsweise. Ich hab keine Ahnung wie viel Mehl es am Ende war, vom Gefühl her hab ich sicherlich die halbe Packung verwendet. Ein Wunder, dass sie am Ende noch nach Kartoffel und Süßkartoffel geschmeckt haben und noch fluffig waren. Man könnte es wohl auch Zufall nennen...
Dabei klang das Rezept für die Sweet Potato Gnocchi with Balsamic-Sage Brown Butter so einfach und köstlich, entdeckt hatte ich es bei salt and wind, ein paar Tage später hab ich es dann auch bei grain de sel gesehen. Das konnte ja nur großartig werden, hab ich mir gedacht.. nun ja.. es war eher zum verzweifeln. Was ist wohl schief gelaufen? Ich weiß nicht, es gibt einige Vermutungen dazu, am Ende werde ich wohl nur dahinter kommen, wenn ich es einfach nochmal ausprobiere - wenn ich den ersten Schock überstanden habe, meine bisherigen Ansatzpunkte:

Fehler 1: Ich hab wohl die Kartoffeln/Süßkartoffel zu kalt werden lassen.
Fehler 2: Vermutlich war die Süßkartoffel am Ende noch zu feucht, hatte also noch zu viel Wasser in sich.
Fehler 3: Die falsche Kartoffelsorte, ich hab vorwiegend festkochende verwendet, die hatte ich halt nunmal da, jetzt hab ich teilweise schon gelesen, dass festkochende besser sind, oder doch eher die mehligkochenden, egal wo man schaut, überall steht was anderes...
Fehler 4: Ich hätte von Anfang an Vollkornmehl (wie im Originalrezept) verwenden sollen.
Fehler 5: Ich hatte noch übrige gekochte Kartoffeln vom Vortag...

Es war wohl alles eine Verkettung unglücklicher Zufälle und Umstände... Am nicht verwendeten Salbei hat es zumindest wohl nicht gelegen ;)

Ich hoffe ihr freut euch trotzdem schonmal an meinem Bild und dem Rezept, ich werde noch an mir arbeiten müssen ;)


24 Januar 2015

Eierlikör-Nutella-Muffins

 Eines meiner Lieblings-Muffinrezepte sind die Eierlikör-Muffins, die ich euch ja schon vor einer ganzen Weile vorgestellt habe. Da ich momentan mal wieder Eierlikör übrig habe, weil ich eigentlich zur Weihnachtszeit viel öfters das Eierlikör-Spritzgebäck backen wollte, als ich es dann eigentlich getan habe, muss ich mir ja jetzt was anderes damit einfallen lassen (auch wenn ich sicherlich immer noch Plätzchen backen könnte, aber irgendwann ist ja auch mal gut ;)). Da ich aber auch noch ein halbes Glas Nutella rumstehen habe, und wir keine großen Freunde davon sind, also pur geht schonmal gar nicht und auf mein Brot oder Brötchen schmiere ich mir dann doch lieber andere Sachen. Wollte ich einfach beides miteinander verbinden. Da ich auch noch eine angebrochene Packung TK-Blaubeeren im Gefrierschrank habe, hab ich kurzerhand auch noch davon ein paar mit in den Muffins verteilt. Wirklich lecker, ich glaube ich brauche viel öfters jetzt so ein angebrochenes Glas Nutella (hatte ich übrigens wegen den Bananen-Nutella-Brownies mit Haselnüssen damals gekauft, ursprünglich sollte es auch diese am Wochenende wieder geben, aber bei uns gabs keine Bananen mehr zu kaufen... =P).

21 Januar 2015

Dürrnbach-Hörnchen

Brote zu backen ist für mich immer noch viel einfacher, als Brötchen zu backen. Warum das so ist, kann ich nicht sagen, aber bei den Brötchen passiert es mir sehr oft, dass sie außen super aussehen, innen aber noch viel zu feucht sind, zumindest für meinen Geschmack. Daher bin ich immer wieder auf der Suche nach tollen Brötchenrezepten, die mich glücklich machen. Ausprobieren wollte ich also in dieser Richtung auch die Dürrnbach-Hörnchen , die ich auf dem Blog vom Brotdoc entdeckt habe. Normalerweise liegen mit Hörnchen auch nicht unbedingt, meistens werden sie zu hoch und zu schmal, am Ende hab ich also eher ein Hochhausbrötchen, das total knubbelig ist, also 10 cm hoch, aber auch nur 5 cm lang.... anstelle eines schön geformten Hörnchens.
Dieses Mal hatte ich aber Glück, tolles, lecker Brötchen, mit knuspriger Kruste und schöner Krume, die flaumig ist, etwas saftig, aber nicht feucht. Außerdem war die Form einfach bezaubernd, möchte ich sagen...
Ich musste das Rezept aber etwas umändern, ich hatte leider kein altes Brot mehr zu Hause, sogar die Semmelbrösel sind mir ausgegangen.. Ich hab also einfach ein Quellstück mit Haferflocken hergestellt und es dann länger stehen lassen, außerdem hab ich es gleich mit Buttermilch angesetzt. Sesam gabs übrigens auch nicht mehr, daher bei mir nur: Leinsaat.
Köstlich waren sie trotzdem!!


Die Hörnchen gehen diese Woche natürlich zum YeastSpotting.

18 Januar 2015

Flammkuchen mit Lachs

Ich hatte vor einiger Zeit die Idee für einen Flammkuchen mit Lachs aufgeschnappt, so etwas ähnliches hab ich ja auch schon mal gemacht (Lachspizza mit Dillcreme). Dieses mal wollte ich es nur in einer andere Form machen, ich wollte Zwiebel und Oliven auf dem Flammkuchen, naja bei mir könnte man auch wieder Pizza sagen, da ich einen normalen Hefeteig verwendet habe, mitbacken und am Ende dann den geräucherten Lachs wieder in kleinen Stückchen auf die Pizza geben, zusätzlich dann einfach noch etwas Kresse, fürs Auge und für einen kleinen Extra-Geschmack. Um die Schmandcreme etwas dem Lachs anzupassen, hab ich sie mit Meerrettich verfeinert.
Ich muss sagen, neben dem Spargelflammkuchen (am besten ihr merkt euch den schonmal für die Saison vor!) gehört jetzt auch dieser Flammkuchen mit zu  meinen Lieblingen!


16 Januar 2015

Eierlikör-Panna Cotta auf Brombeer-Gelee

Desserts gibt es bei uns ja wirklich selten bis nie. Ich backe halt meistens lieben. So ein richtiges Dessert gibt es dann nur, wenn wir Freunde zu Besuch haben.
Da mein Freund gerne Panna Cotta isst, habe ich mich dieses mal für eine Eierlikör-Panna Cotta auf Brombeer-Gelee entschieden. Ich mochte alleine schon die Idee, die auch Petra von Chili und Ciabatta aufgegriffen hat, das Gelee schief in die Gläser zu füllen und fest werden zu lassen, das ergibt einfach so ein schönes Bild. Das wollte ich schon länger mal machen.
In die Eierlikörcreme habe ich bewusst das halbe Gelatineblatt weggelassen, ich wollte sie nicht ganz so fest. Ich mag die Panna Cotta nicht so stichfest, auch wenn sie eigentlich so gehört.
Das Dessert ist simpel und total lecker, das kann man immer wieder machen ;)

14 Januar 2015

Nussbrot im Kasten

Ich und mein Brot im Kasten, eindeutig mein Lieblingsbrot aus 2014, ich glaube, wir werden noch viele verschiedene Arten der Begegnung miteinander haben.
So wie auch dieses mal, ich wollte so gerne ein Brot mit Nüssen backen, eigentlich wären mir Haselnüsse am liebsten gewesen, aber wieso neue Nüsse kaufen, wenn man doch noch so viele von Weihnachten übrig hat, die noch geknackt werden musste... da es sich dabei vor allem um Walnüsse und Erdnüsse gehandelt hat (mit Erdnüssen im Brot muss man aber etwas vorsichtig sein, die machen das Brot schnell zu etwas unkaubarem und man meint, einem wird sämtliches Wasser aus dem Mund entzogen....), kamen also in mein Brot hauptsächlich diese zwei Nusssorten, ca. 30 g Erdnüsse, der Rest waren dann Walnüsse. (Ich empfehle aber eine Mischung von ca. 40 g Walnüssen und 55 g Haselnüssen).
Fazit: ein leckeres, natürlich nussiges und saftiges Brot, mit toller Kruste und flaumiger, lilaner (<3 Walnuss) Krume.


Das Brot geht diese Woche auch zum YeastSpotting.

12 Januar 2015

Loki wächst...

Ich habe euch ja schon lange nichts mehr von Loki erzählt, dabei wird er doch immer größer und sieht auch langsam nicht mehr so nach Katzen-Kind aus.
In den vergangenen Wochen ist viel passiert. Er verfärbt sich immer mehr ins orange, außerdem versteht sich Nero immer besser mit ihm. Nero legt schon den Kopf beim schlaufen auf Loki drauf, das wäre noch bis vor kurzem gar nicht gegangen, da wäre er gegangen, hätte sich der kleine zu im gelegt.


Auf diesem Foto könnte man sogar fast meinen Loki wäre schon so groß wie Nero, aber da fehlt schon noch ein ganzes Stück, er ist mindestens noch einen Kopf kleiner, aber das wird sich vermutlich im nächsten halben Jahr noch ändern.

Im Dezember durfte er auch das erste mal schauen, wie es so ist, wenn man Schnee unter den Pfoten hat, er war genauso wenige davon zu begeistern, wie Nero. Das Zeug klebt einfach viel zu gut an den Pfoten, und das macht halt einfach keinen Spaß.

Nero ist in dem Wetter gar nicht nach draußen zu bekommen, er steht meistens nur an der Balkontür und schaut mal, ob nen kleines Stückchen Platz ist, wo man doch keinen Schnee erwischen könnte. Spätestens, wenn es dann auch noch schneit und er ein paar Schneeflocken abbekommt, dreht er sich wieder um und verschwindet in der Wohnung.


Loki macht das dann eher weniger aus, wenn er beschneit wird, stört ihn das mal gar nicht. Vor ein paar Tagen hab ich ihn auch aus Versehen Saft über den Rücken geschüttet, hat ihn nicht so gestört, er hat etwas irritiert geschaut und sich dann geputzt.. Nero wäre wohl im großen Bogen davon gesprungen.


Na mal schauen, was demnächst noch passiert, vielleicht schneit es ja noch mal und er will noch mal schauen, ob der Schnee sich nicht doch toll anfühlt.

Liebe Grüße
Stephi

10 Januar 2015

The Onigiri´s

Wer dachte, mit den Häkelanleitungen sei es vorbei, der ist schief gewickelt. Ich hab noch die ein oder andere Anleitung von letztem Jahr in der Warteschleife.
Und da ich es vorziehe, erst mal alles aufzuarbeiten, bevor man sich gleich wieder an neue Projekte schmeißt, kommt jetzt erst mal noch eine dieser Anleitungen: The Onigiri´s.
Ja, es klingt irgendwie nach einem lustigen Völkchen, dass irgendwo hinter den 7 Bergen wohnen könnte. Vielleicht so ähnlich. Auf jeden Fall sind sie gut drauf und verbreiten gute Laune, vorausgesetzt, man hat ihnen auch das breite Lächeln, wie bei mir aufgestickt ;)
Die Idee kam mir eigentlich nur, weil ich so gerne Sushi esse. Ich weiß, es sind keine Sushirollen, dazu gibts auch schon hier und da die ein oder andere Anleitung, obwohl ich da auch noch einige Ideen dazu hätte. Aber den Sushireis gibt es auch noch in einer anderen Form, nämlich als Onigiri. Dafür wird er meistens in die From von Dreiecken gepresst und das Noriblatt kommt als kleines Stück an eine Seite, so dass man alles gut anfassen und mit den Händen essen kann, oft sind die Onigiri auch noch gefüllt, ähnlich wie meine Gebratenen Lachs-Sushi-Küchlein.  (die könnt ich auch mal wieder machen...)
Also, ich wünsch euch viel Spaß mit dem kleinen Völkchen ;)

06 Januar 2015

Herbstbrötchen mit Rosinen und Walnüssen

Ja, irgendwann muss man ja mal in das neue Jahr starten, ich starte dieses mal mit einem neuen Rezept für Brötchen. Naja so neu ist es nicht, aber ich hatte es eine ganze Weile schon auf meinem Stapel der "so schnell wie möglich zu erledigen" Rezepte ;) Und zwar geht es um die Herbstbrötchen mit Feigen, Rosinen und Walnüssen, die ich bei Chili und Ciabatta entdeckt habe. Gut aufgrund meiner Abneigung gegen Feigen, die eher größer als kleiner wird, hab ich mich auf nur Rosinen beschränkt, diese aber auch etwas reduziert, anstatt 100 g getrockneter Früchte zu verwenden, sind es bei mir nur 60 g, völlig ausreichend aber. Gut ich muss sagen, der Dekostreifen ist bei mir etwas "groß" ausgefallen, er ist einfach zu hoch geworden, aber gut, das hat auch etwas sehr dekoratives.
Ich glaube, meine Brötchen hätten sogar noch eine etwas längere Gehzeit vertragen, aber gut, das nächste mal dann. Geschmacklich sind sie auf jeden Fall sehr gut geworden, vor allem auch wegen den Rosinen. Außerdem finde ich es immer lustig, dass die Walnüsse den Teig so schön "lila" färben!
Ich esse die Brötchen übrigens mit allem, egal ob Käse, süßem Belag oder auch mal ner Scheibe Salami oder so ;)


Die Brötchen gehen dann in dieser Woche auch wieder mit zum YeastSpotting.