01 Mai 2016

Kartoffel-Paderborner

Im Moment könnte ich grad jeden Tag Brot backen...
Zum Glück hab ich gerade nicht so viel eingefroren ;) Am liebsten backe ich zur Zeit Kartoffelbrote... da ich eh noch einige Kartoffeln zu Hause habe, die ich sonst gar nicht alle essen könnte, war es klar, als ich das Kartoffel-Paderbroner beim Brotdoc gefunden habe, dass es dieses mal wohl das Rezept werden wird. Vor allem, da keine gekochten Kartoffeln verwendet werden, sondern rohe. Das klang durchaus spannend und mir würde die Arbeit mit der Kartoffelpresse erspart bleiben - dieser unnötige Abwasch immer ;)
Die Zubereitung war total einfach, aber mit dem Ergebnis bin ich noch nicht 100%ig zufrieden.
Wie man am Anschnitt sieht, ist es nicht gut "durchgebacken", es war zwar nicht roh, ist aber an manchen Stellen in der Krume etwas aufgerissen... Ich werde daher beim nächsten mal doch noch das ein oder andere verändern müssen, ich hab auch schon ein paar Ideen ;)
Außerdem ist es mir auch von der Krume noch ein bisschen zu feucht... Geschmacklich wirklich gut, aber für meine Verhältnisse noch etwas verbesserungsfähig.. beim Brotdoc sieht der Anschnitt auch deutlich besser aus als bei mir.. ich werde also nochmal einen Versuch starten und berichten ;)


Kartoffel-Paderborner

Sauerteig:

167 g Roggenmehl
167 g Wasser
8 g Sauerteig

Teig:

228 g Roggenmehl
160 g Weizenmehl 1050
207 g Wasser
187 g frische Kartoffeln (vorbereitet gewogen)
26 g Honig
5 g Hefe
13 g Salz


Für den Sauerteig die Zutaten verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur 12 Stunden reifen
lassen.

Für den Teig die Mehle in eine Schüssel geben, Hefe hineinkrümeln und untermischen, Salz ebenfalls untermischen.
Die Kartoffeln schälen und fein raspeln, zusammen mit dem Honig und dem Sauerteig, sowie dem Wasser zum Mehl geben und alles gut verkneten, es sollten keine Mehlnester mehr zu sehen sein.

Den Teig sofort in eine Kastenform geben, mit Wasser besprühen und glatt streichen (ich habe den Teig am Ende noch mit etwas Mehl bestreut, dass er mir nicht an der Abdeckfolie kleben bleibt) und abgedeckt ca. 90 Minuten gehen lassen.

Den Ofen rechtzeitig auf 220 Grad vorheizen.

Den Laib an der Oberfläche mit Hilfe eines Zahnstochers (oder Stipp-Rolle) einstechen, gut mit Wasser besprühen und in den Ofen schieben.
Nach 10 Minuten die Temperatur auf 200 Grad senken und 50 Minuten backen.
Den Laib aus der Form nehmen, wieder aufs Blech geben und für weitere 10-15 Minuten fertig backen.





Liebe Grüße

Stephi


1 Kommentar:

  1. Das schaut so gut aus! Habs die Tage schon bei Micha gesehen und dann jetzt hier - ich muss es endlich nachbacken :D

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